Immoratio – Dr. Thomas Werner ist der Zampano

Thomas Werner oder vielleicht auch Dr. Thomas Werner ist der Zampano in der O2 World in Berlin. Im Eingangsbereich hat er seine Mädels aufgebaut, um dort den Besuchern der Veranstaltungen ein Gewinnspiel anzubieten. € 5.000,00 kann man gewinnen, wenn man das richtige Los zieht. Das Geniale dieses Konzeptes ist, auch wenn es keiner weiß, jedes Los ist ein Gewinn.  
 
Wenige Tage nach dem Besuch in der O2 World werden die Anleger angerufen und es wird ihnen mitgeteilt, dass sie glücklicher Gewinner der € 5.000,00 sind. Diesen können sie sich abholen. Die glücklichen Gewinner kommen dann ins Büro und erfahren dann, dass die gewonnenen € 5.000,00 natürlich nicht „verbrannt“ werden sollten, sondern man sollte sie sicher und gewinnbringend anlegen.
 
Dafür habe er ein Steuersparkonzept entwickelt. Immobilien seien sicher und man könne praktisch durch die steuerlichen Vergünstigungen die Objekte kostenfrei erwerben. Durch die steuerlichen Vergünstigungen und Mieteinnahmen würde sich das Ganze faktisch von alleine tragen. Ein geniales Konzept und die gewonnenen € 5.000,00 könne man gleich mit einbringen.  
 
Und nun der nächste Clou: Welch ein Zufall! Der Notar ist gerade im Büro und so könne man gleich das dafür erforderliche Angebot abgeben. Die wenigsten Anleger haben verstanden, dass sie ein Angebot abgegeben haben, das verbindlich ist und das sie zum Kauf einer Wohnung der Immoratio bzw. der Vertragspartner der Immoratio verpflichtet. Die Wohnungen waren auch weit überteuert, oft sogar am Rande der Sittenwidrigkeit. Das heißt, sie waren nicht einmal die Hälfte von dem wert, was sie wert sind.
 
Für die Anleger ist das Ganze ein böses Geschäft, sie nehmen eine Fremdfinanzierung auf und natürlich reicht der Mietertrag nicht aus, um die Kosten des Kredites abzudecken. Es ist auch kein Steuersparkonzept. Denn es sind Bestandsimmobilien in Berlin, aber keine denkmalgeschützten Immobilien, bei denen eine Abschreibung nach § 7 b EStG möglich ist.
 
Viele Anleger der Immoratio sind bereit, rechtliche Schritte gegen die Immoratio und die anderen Verkäufer einzuleiten. Die Rechtsprechung ist auf ihrer Seite. Ein Anlageberater muss umfassend beraten, er darf nichts weglassen. Vor allem müssen seine Zahlenangaben richtig sein. Wird ein Anleger falsch beraten, haftet dafür nicht nur der Vermittler. Auch die Verkäuferfirma muss für den angerichteten Schaden einstehen. Im Ergebnis läuft es aber darauf hinaus, dass der geschädigte Anleger die Wohnung zurück gibt und aus allen Darlehensverbindlichkeiten plus dem weitergehenden Schaden freigestellt wird.
 
Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986 Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Immoratio die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung.