Immoratio stiftet zum Kreditbetrug an

Die Immoratio aus Berlin und ihr Chef Thomas Werner spielen ein besonders böses Spiel mit ihren Anlegern. Im Zuge des Erwerbs von Eigentumswohnungen werden insbesondere Käufer gesucht, die bereits in hohen Schulden stecken, die diese meist gegenüber Konsumentenbanken haben. Sei es, dass sie sich ein Auto oder eine Küche gekauft haben. Thomas Werner löst jedes Problem durch den Erwerb einer Eigentumswohnung, so jedenfalls seine Erklärung. Beim Erwerb einer Eigentumswohnung könne man zudem die steuerliche Vergünstigung nutzen. Mit diesem Steuersparkonzept würde sich der Erwerb der Immobilie von alleine tragen. Die Mieteinnahmen und die Steuervorteile würden ausreichen, um die gesamten Kosten abzudecken. Das Wunderbare ist also, dass der Anleger nicht nur seine Konsumentenkredite los wird, er hat auch noch etwas für seine Altersvorsorge getan und das, ohne dass er draufzahlen muss.  
 
Den dicken Haken dabei verschweigt Thomas Werner. Er verleitet dabei den Kunden nicht nur zum Kreditbetrug. Es gibt viele Fälle, in denen die Kunden überhaupt nicht verstanden haben, dass mit dem überhöhten Kaufpreis für ihre Wohnung und den dafür aufgenommenen Kredit die Schulden aus den Konsumentenkrediten bezahlt werden. Es liegt nahe, dass dieses ein Kreditbetrug war, denn die Bank weiß regelmäßig nicht, dass der Kredit gar nicht in den Erwerb der Wohnung gesteckt wird, sondern für andere Zwecke ausgegeben wird. Mithin ist auch die Besicherung über die Grundbucheintragung nicht korrekt. Aber es geht noch weiter. Der im notariellen Kaufvertrag genannte Kaufpreis ist nicht echt. Damit dürfte auch die Notarurkunde unwirksam sein, denn der Kaufpreis ist nicht der echte Kaufpreis, sondern ein fiktiver, der eben zum Gutteil dafür verwendet wird, bestehende Konsumentenkredite abzulösen.
 
Und zu guter Letzt droht den Erwerbern der Wohnungen von Thomas Werners Immoratio auch noch ein Problem mit dem Finanzamt. Sie sehen einen Steuerbetrug. Der Erwerber eines Grundstückes kann nämlich von dem Erwerbspreis 2 % jährlich absetzen. Wird also ein überhöhter Kaufpreis angegeben, ist entsprechend auch die Abschreibung auch zu hoch berechnet. Das Finanzamt wird betrogen.  
 
Also von dem Versprechen, dass man durch die steuerlichen Vergünstigungen und die Mieteinnahmen den Erwerb seiner Eigentumswohnung finanzieren kann und zugleich noch aus den Schulden seiner Konsumentenkredite raus kommt, bleibt nichts übrig außer Probleme mit dem Finanzamt und der Bank.
 
Resch Rechtsanwälte hoffen, den Anlegern, die jetzt mit Strafanzeigen der getäuschten Bank und den Steuernachforderungen des Finanzamtes konfrontiert werden, helfen zu können. Vielen fehlt jedes Schuldbewusstsein, aber die Argumentation des Staatsanwaltes könnte sein, dass die Anleger bei genauerem Nachdenken hätten erkennen können, dass der Kaufpreis nicht der Wahrheit entspricht, weil sie ja aus den Konsumentenkrediten entschuldet werden und sie hätten auch erkennen können, dass deshalb der Kaufpreis, auf dem ja die steuerliche Abschreibung ermittelt wird, auch falsch ist. Es bleibt also zu hoffen, dass die Anleger von Thomas Werners Wohnungen von derartigen Ermittlungen verschont bleiben und sich die bisherigen Fälle als Einzelfälle herausstellen.
 
Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986 Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Immoratio die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung.