Bitmore.global – Warnung vor Trading-Betrug

Bitmore.global präsentiert sich als moderne Trading-Plattform, doch für Anleger besteht akute Gefahr, Opfer eines Anlagebetrugs zu werden. Wer über bitmore.global mit Krypto oder Online-Trading begonnen hat oder dazu aufgefordert wurde, Geld zu überweisen, sollte unverzüglich handeln und keine weiteren Zahlungen leisten. Bitmore.global und die URL bitmore.global stehen im Fokus einer Warnung der Kantonspolizei Zürich; dies ist ein ernstzunehmendes Alarmsignal, das Sie rechtlich und finanziell konsequent beachten sollten.

Bitmore.global: Polizei-Warnung und erste rechtliche Einordnung

Die Kantonspolizei Zürich hat am 16.01.2026 eine Warnung im Zusammenhang mit Bitmore.global veröffentlicht. Eine polizeiliche Warnung ist kein bloßer Hinweis, sondern regelmäßig Ausdruck eines konkreten Verdachts, dass Anleger mit einem möglichen Trading-Betrug konfrontiert sind. Betroffene sollten diese Bewertung sehr ernst nehmen.

Bitmore.global tritt als vermeintliche Trading- und Krypto-Plattform auf. Typischerweise werden hohe Renditen, professionelles Risiko-Management und modernste Trading-Tools versprochen. In zahlreichen Fällen ähnlicher Konstellationen steht allerdings nicht professionelles Investment im Vordergrund, sondern die systematische Täuschung von Anlegern. Das Risiko, dass hier ein strafrechtlich relevanter Betrug nach § 263 StGB oder sogar ein Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB vorliegt, ist erheblich.

Domain-Registrierung von Bitmore.global: typisches Muster im Anlagebetrug

Nach den vorliegenden Informationen wurde die Domain bitmore.global am 15.12.2025 registriert. Registrar ist NameSilo, LLC. Eine derart junge Domain ist im Zusammenhang mit angeblich „etablierten“ Brokern und Trading-Plattformen ein klassisches Warnsignal. Professionelle und seriöse Finanzdienstleister bestehen in der Regel über viele Jahre und verfügen über eine nachvollziehbare Unternehmenshistorie.

Gerade bei Trading-Betrug und illegalen Krypto-Plattformen wird häufig eine neue Domain registriert, aggressiv beworben und nach kurzer Zeit wieder aufgegeben, sobald sich Beschwerden und Strafanzeigen häufen. Dieses Vorgehen erschwert die Rechtsverfolgung, ist aber kein Schutzschild gegen zivilrechtliche Haftungstatbestände wie Rückforderungsansprüche aus § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) oder deliktische Ansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.

Bitmore.global und die Frage der Erlaubnis nach § 32 KWG

Wer in Deutschland gewerbsmäßig Finanzdienstleistungen oder Bankgeschäfte erbringt – etwa den Handel mit Finanzinstrumenten oder die Anlagevermittlung –, benötigt nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) eine schriftliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Viele betrügerische Online-Broker und Trading-Plattformen operieren ohne eine solche Lizenz.

Für Geschädigte ist wichtig: Tritt eine Plattform wie Bitmore.global als Broker oder Trading-Anbieter auf, ohne eine entsprechende behördliche Erlaubnis, deutet dies auf ein unerlaubtes Einlagengeschäft oder unerlaubte Finanzdienstleistungen hin. In solchen Fällen kommen neben strafrechtlichen Konsequenzen für die Betreiber auch zivilrechtliche Haftungsansprüche in Betracht. Zudem können Beteiligte als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB verfolgt werden, wenn sich eine strukturierte, auf Dauer angelegte Betrugsorganisation feststellen lässt.

Erfahrungen mit Bitmore.global: typische Betrugssignale

Nach Erfahrungen mit ähnlichen Plattformen folgt der Ablauf von Trading-Betrug meist einem bestimmten Muster. Auch bei Bitmore.global ist damit zu rechnen, dass Anleger durch bestimmte Verhaltensweisen systematisch geschädigt werden. Achten Sie insbesondere auf folgende Anzeichen:

  • aggressives Telefon-Marketing, unerwünschte Anrufe, Druckaufbau
  • Versprechen überdurchschnittlich hoher und angeblich „risikoloser“ Renditen
  • anfänglich scheinbare Gewinne im Dashboard der Plattform
  • Schwierigkeiten bei Auszahlungswünschen, etwa zusätzliche „Steuern“ oder „Gebühren“
  • Androhung von Kontosperren oder Totalverlust bei Nichtzahlung

Wer solche Erfahrungen im Zusammenhang mit Bitmore.global macht, sollte von weiteren Einzahlungen konsequent absehen und alle Kommunikation dokumentieren. Screenshots, E-Mails, Chat-Verläufe und Überweisungsbelege sind im späteren Verfahren – sei es strafrechtlich oder zivilrechtlich – von erheblicher Bedeutung.

Wichtig ist zudem: Es existieren andere Unternehmen mit ähnlichem oder gleichem Namen, die mit bitmore.global in keiner Weise verbunden sind. Die negative Bewertung und rechtliche Kritik bezieht sich ausschließlich auf die konkrete Plattform Bitmore.global unter der URL bitmore.global.

Rechtliche Schritte für Geschädigte von Bitmore.global

Anleger, die bei Bitmore.global investiert und Verluste erlitten haben, sollten rasch strukturiert vorgehen. Ziel ist es, Schaden zu begrenzen, Beweise zu sichern und Rückforderungsmöglichkeiten zu prüfen.

Checkliste: Was sollten Betroffene jetzt tun?

  1. Sofortige Zahlungen stoppen
    Keine weiteren Überweisungen, keine Kreditkartenzahlungen, keine Kryptotransfers mehr an Bitmore.global.
  2. Beweise sichern
    • Kontoauszüge, Überweisungsbelege, Kreditkartenabrechnungen
    • gesamte Kommunikation mit Bitmore.global (E-Mails, Chats, Anrufprotokolle)
    • Screenshots der Trading-Oberfläche, des Dashboards und etwaiger Fehlermeldungen
  3. Bank und Zahlungsdienstleister informieren
    Melden Sie Ihrer Bank oder Ihrem Zahlungsdienstleister den Verdacht eines Anlagebetrugs. In manchen Fällen lassen sich Zahlungen blockieren oder rückgängig machen (insbesondere bei Kreditkarten- oder Lastschriftvorgängen).
  4. Strafanzeige erstatten
    Wenden Sie sich an die örtliche Polizei oder Staatsanwaltschaft und erstatten Sie Strafanzeige wegen Betrugs (§ 263 StGB). Die Warnung der Kantonspolizei Zürich zur Plattform Bitmore.global unterstreicht die Dringlichkeit strafrechtlicher Ermittlungen.
  5. Spezialisierte anwaltliche Beratung einholen
    Nur eine auf Kapitalanlagebetrug spezialisierte Kanzlei kann strukturiert prüfen, gegen wen konkrete Ansprüche bestehen und welche Wege zur Vermögensrückholung realistisch sind.

Erfahrungen mit vergleichbaren Trading-Betrugsfällen zeigen, dass eine frühzeitige Bündelung der Geschädigteninteressen und eine internationale Spurensicherung – etwa zu Zahlungsströmen und Hintermännern – die Chancen auf Teilrückflüsse deutlich erhöhen kann.

Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte

Resch Rechtsanwälte sind seit 1986 auf den Schutz von Anlegern und die Verfolgung von Anlagebetrug spezialisiert. Die Kanzlei verfügt über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit illegalen Brokern, Krypto-Trading-Plattformen und internationalen Betrugsstrukturen.

Wenn Sie Geld an Bitmore.global überwiesen haben oder unsicher sind, ob Sie Opfer von Trading-Betrug geworden sind, sollten Sie keine Zeit verlieren. Lassen Sie Ihre Unterlagen und Ihre individuelle Situation prüfen.

Kontakt zu Resch Rechtsanwälte:
Rufen Sie jetzt unter +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf der Website der Kanzlei, um eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Möglichkeiten zu erhalten. Je früher Sie reagieren, desto größer sind die Chancen, Verluste zu begrenzen und Ansprüche gegen die Verantwortlichen von Bitmore.global durchzusetzen.


FAQ zu Bitmore.global und Trading-Betrug


Ist Bitmore.global ein seriöser Broker?
Angesichts der Warnung der Kantonspolizei Zürich vom 16.01.2026 bestehen erhebliche Zweifel an der Seriosität von Bitmore.global. Eine sorgfältige rechtliche Prüfung ist dringend zu empfehlen.


Was bedeutet die Warnung der Kantonspolizei Zürich für Anleger?
Eine polizeiliche Warnung weist auf ein konkretes Risiko für Anleger hin. Sie sollten umgehend weitere Zahlungen einstellen, Beweise sichern und rechtliche Schritte prüfen.


Ich habe nur kleine Beträge an Bitmore.global überwiesen – lohnt sich eine rechtliche Vorgehensweise?
Auch bei kleineren Beträgen kann sich eine Bündelung der Ansprüche lohnen, insbesondere wenn viele Anleger betroffen sind. Zudem geht es oft darum, weiteren Schaden zu verhindern und Beweise rechtzeitig zu sichern.


Welche Straftatbestände kommen bei Bitmore.global in Betracht?
Nach der typischen Struktur von Trading-Betrug sind insbesondere Betrug (§ 263 StGB) und Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) relevant. Je nach Ausgestaltung kann auch der Verdacht einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB) im Raum stehen.


Kann ich meine Einzahlungen an Bitmore.global zurückfordern?
Juristisch kommen insbesondere Rückforderungsansprüche aus § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) sowie Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB in Betracht. Die tatsächlichen Erfolgsaussichten hängen von den konkreten Zahlungswegen und den identifizierbaren Verantwortlichen ab.


Sind andere Firmen mit dem Namen „Bitmore“ automatisch betroffen?
Nein. Es existieren andere Unternehmen mit gleicher oder ähnlicher Bezeichnung, die mit der Plattform bitmore.global nicht verbunden sind. Die Warnungen und rechtlichen Bewertungen beziehen sich ausschließlich auf die Trading-Plattform unter der Domain bitmore.global.


Was soll ich tun, wenn Bitmore.global weitere Zahlungen fordert, etwa für Steuern oder Gebühren?
Leisten Sie keine weiteren Zahlungen. Solche Nachforderungen sind bei betrügerischen Plattformen ein bekanntes Muster, um Anleger immer weiter auszunehmen. Holen Sie umgehend anwaltlichen Rat ein.


Wie kann mir Resch Rechtsanwälte konkret helfen?
Resch Rechtsanwälte analysieren Ihre Unterlagen, bewerten die rechtliche Lage, koordinieren bei Bedarf Strafanzeigen und prüfen Rückforderungsmöglichkeiten gegenüber Betreibern, Zahlungsdienstleistern und sonstigen Beteiligten. Nutzen Sie zur Kontaktaufnahme die Telefonnummer +49 30 / 88 59 77 0 oder das Kontaktformular der Kanzlei.



Jetzt Termin für eine kostenlose Beratung buchen!

Rufen Sie an + 49 30 / 88 59 77 0 – kostenlose Beratung – Geld zurück

Vereinbaren Sie hier einen kostenfreien Erstberatungstermin:
Die Kanzlei Resch Rechtsanwälte wird schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen aufnehmen.