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Bring-UP Profits:
Seriös oder Betrug? Anbieter im Check

13.07.2026 Haben Sie bei Bring-UP Profits investiert über bp-profits(.)com oder live(.)bp-profits(.)com? Dann handelt es sich um Trading-Betrug. Die Plattform tritt mit professionellem Auftritt und angeblicher Historie seit 2011 auf, obwohl die Domain erst am 31.10.2025 bei Tucows Domains Inc. registriert wurde. Zudem liegt eine Warnung der schweizerischen FINMA vor. Gehören Sie zu den Opfern des hier initiierten Anlagebetrugs? Lesen Sie diesen Artikel, um zu verstehen, wie der Betrug funktioniert und wie Sie Ihr Geld zurückholen können.

Jochen Resch - Fachanwalt Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch - Fachanwalt

Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt


Seit 1986 Anlegerschutz
40+ Jahre Erfahrung
Fachanwälte Bank- & Kapitalmarktrecht
FAZ · ZDF · NTV Medien-Expertise

Was steckt hinter Bring-UP Profits?

Die Darstellung von Bring-UP Profits wirkt wie eine perfekte Handelsplattform. Es werden angebliche Schulungen, persönliche Betreuung und moderne Technologien versprochen. Doch Obacht: Diese Darstellung ist Teil der Täuschung! Die behauptete Gründung im Jahr 2011 widerspricht den WHOIS-Daten der Domain bp-profits(.)com. Diese wurde erst 2025 registriert. Auch die angegebene Adresse in der Husacherstrasse 3 in 8304 Zürich, Schweiz, führt zu keinem nachweisbaren Geschäftsbetrieb der Site-Initiatoren. Die Nutzung mehrerer Bezeichnungen wie Bring-UP Profits oder Bring-UP Profits (Switzerland) AG verstärkt die Irreführung, eine solche AG existiert nicht in der Schweiz.

Bring-UP Profits: Erfahrungen offenbaren Täuschungstaktiken

Die Erfahrungen von Anlegern folgen einem typischen Muster im Trading-Betrug. Nach der Registrierung werden intensive Telefonkontakte aufgebaut. Es folgen scheinbare Gewinne im Online-Dashboard. Diese Gewinne existieren allerdings nur in der Simulation. Sobald Auszahlungen verlangt werden, entstehen plötzlich Gebührenforderungen oder steuerliche Vorwände. Eine Auszahlung erfolgt nicht. Die Erfahrungen geprellter Anleger zeigen, dass immer nur neue Einzahlungen verlangt werden, Geld fließt hier ergo immer nur in eine Richtung, und zwar in die der Anlagebetrüger.

Bewertung von Bring-UP Profits und FINMA-Warnung

Die Bewertung von Bring-UP Profits fällt eindeutig negativ aus. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA (CH) hat eine Warnung hierzu veröffentlicht. Eine solche Warnung bedeutet, dass keine Erlaubnis für Finanzdienstleistungen vorliegt. Damit liegt ein Verstoß gegen aufsichtsrechtliche Vorgaben vor. Insbesondere ist von einem Verstoß gegen § 32 KWG auszugehen, sofern deutsche Anleger betroffen sind.

Gibt es Bring-UP Profits wirklich?

Bring-UP Profits ist eine digitale Inszenierung. Die Plattform zeigt Charts, Kontostände und angebliche Gewinne. Diese Daten haben keinen Bezug zu realen Märkten. Es existieren keine echten Depots oder Handelskonten. Die angebliche Verbindung zu Finalma Suisse SA, die auf der Website aufgezeigt wird, verstärkt die Täuschung. Denn auch diese Gesellschaft ist bereits als Teil eines Betrugssystems aufgefallen (wir haben vor einiger Zeit bereits eine Warnung hierzu auf unserer Website veröffentlicht). Alles dient dazu, Vertrauen zu schaffen, die wahren Hintermänner zu verschleiern und immer weitere bzw. immer höhere Einzahlungen auszulösen. Da ändern auch die auf der Website auffindbaren Kontaktangaben support@bp-profits(.)info, docs@bp-profits(.)com und +447418356243 nichts dran.

Ohne echte Konten kein Trading-Betrug

Damit Gelder fließen, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten stehen auf Namen von Geldwäschern oder Scheinfirmen. Ohne diese Infrastruktur wäre der Betrug nicht möglich. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und machen Ansprüche geltend. Denn wer Geld aus solchen Transaktionen erhält, ist zur Herausgabe verpflichtet.

Wer sind die Kontoinhaber?

Die Hintermänner arbeiten mit einem Netzwerk aus Konten und Firmen. Diese Strukturen dienen der Verschleierung der Geldflüsse. Dennoch lassen sich die Zahlungswege nachvollziehen. Zivilrechtliche Ansprüche bestehen insbesondere aus § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Auch der Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB ist regelmäßig erfüllt.

Juristische Einordnung des Betrugs

Wer bewusst falsche Tatsachen vorheuchelt, um einer Person ihr Geld zu entwenden, begeht Anlagebetrug. Genau dieses Muster liegt bei Bring-UP Profits vor. Die Täter erzeugen ein falsches Bild von erfolgreichen Investments. In Wahrheit existiert kein echtes Trading. Strafrechtlich ist der Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 StGB somit erfüllt. Zusätzlich kommt Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB in Betracht.

Achtung bei Rückzahlungen, hier lauert eine Gefahr besonderer Art

Teilweise werden kleinere Beträge zurücküberwiesen. Dies dient nur dazu, Vertrauen zu schaffen. Wer solche Zahlungen erhält, könnte sich selbst dem Risiko der Geldwäsche aussetzen. Eine rechtliche Prüfung ist daher wichtig. Betrifft Sie dies? Melden Sie sich, wir werden diesen speziellen Sachverhalt juristisch für Sie beleuchten.

Checkliste für geschädigte Anleger des hier initiierten Anlagebetrugs

  • • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • • Sämtliche Zahlungsbelege sichern
  • • Kommunikation dokumentieren
  • • Anzeige bei der Polizei erstatten
  • • Spezialisierten Anwalt einschalten

Fazit zu Bring-UP Profits, dem Online-Anlagebetrugsschema

Die Erfahrungen mit Bring-UP Profits zeigen ein klares Bild eines organisierten Trading-Betrugs. Die Kombination aus falscher Unternehmenshistorie, fehlender Regulierung und FINMA Warnung lässt keinen Zweifel. Anleger sollten sofort handeln, um weitere Schäden zu vermeiden.

RESCH Rechtsanwälte ist seit 40 Jahren auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert und unterstützt Geschädigte von Anlagebetrug und Geldwäsche.

Wenn Sie Ihr Geld von Bring-UP Profits zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zum illegalen Online-Trading-Projekt Bring-UP Profits

Ist Bring-UP Profits eine seriöse Trading-Plattform?
Bring-UP Profits weist zahlreiche Merkmale eines illegalen Trading-Betrugs auf, darunter widersprüchliche WHOIS-Daten und nicht nachvollziehbare Adressangaben. Die negative Bewertung und die FINMA-Warnung sprechen klar gegen Seriosität.

Was bedeutet die FINMA-Warnung zu Bring-UP Profits?
Die Warnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht zeigt, dass Bring-UP Profits keine Erlaubnis für Finanzdienstleistungen besitzt. Damit liegt ein Verstoß gegen aufsichtsrechtliche Vorgaben vor, der auch für deutsche Anleger im Lichte von § 32 KWG relevant ist.

Wie läuft der Betrug bei Bring-UP Profits typischerweise ab?
Anleger werden durch intensive Kontaktaufnahme, scheinbare Gewinne im Dashboard und immer neue Einzahlungsaufforderungen getäuscht. Auszahlungen werden mit angeblichen Gebühren oder Steuern blockiert, reale Trading-Konten oder Depots existieren nicht.

Welche rechtlichen Ansprüche können geschädigte Anleger prüfen lassen?
In Betracht kommen insbesondere zivilrechtliche Ansprüche aus § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB gegen Kontoinhaber und Mittäter. Zusätzlich können strafrechtliche Tatbestände wie Betrug (§ 263 StGB), Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) und Geldwäsche (§ 261 StGB) einschlägig sein.



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