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Capital Equity Markets:
Anleger geprellt – so läuft der Betrug ab

25.08.2026 Haben Sie bei Capital Equity Markets über capitalequity-markets(.)com investiert? Dann sind Sie von Trading-Betrug betroffen. Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA veröffentlichte am 21.08.2026 eine Warnung zu Capital Equity Markets. Zahlen Sie kein weiteres Geld und sichern Sie sämtliche Unterlagen. Eine Strafanzeige allein führt das investierte Kapital nicht automatisch zurück. Entscheidend ist auch die Spur zu den Empfängerkonten. Lesen Sie den Artikel und erfahren Sie, welche Schritte jetzt wichtig sind.

Jochen Resch - Fachanwalt Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch - Fachanwalt

Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt


Seit 1986 Anlegerschutz
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Fachanwälte Bank- & Kapitalmarktrecht
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Gibt es Capital Equity Markets wirklich?

Capital Equity Markets vermittelt Anlegern über die Trading-Webseite den Eindruck eines realen Finanzgeschäfts. Bei Anlagebetrug gehört genau diese Inszenierung zum System: vermeintliche Broker, professionell wirkende Handelsoberflächen, Kontostände und angezeigte Gewinne erzeugen eine Kulisse. Entscheidend ist der Unterschied zwischen dieser Darstellung und den realen Geldwegen. Echte Überweisungen gehen auf echte Konten. Dort setzt die Rückverfolgung an. Für Capital Equity Markets werden als angebliche Betreiberanschriften Golden Cross House, 8 Duncannon St, London WC2N, United Kingdom, Taubenstraße 1, 10117 Berlin, Deutschland, sowie Puchgasse 1/Top 6, 1220 Wien, Österreich, genannt. Als Kontaktmöglichkeiten erscheinen support@capitalequity-markets(.)com sowie die Telefonnummern +44 2046289415 und +1 647 948 0826.

FMA warnt vor Capital Equity Markets

Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA veröffentlichte am 21.08.2026 eine Warnung zu Capital Equity Markets. Diese amtliche Warnmeldung ist für die Bewertung der Plattform von zentraler Bedeutung. Wer Erfahrungen mit Capital Equity Markets gemacht und Geld eingezahlt hat, sollte deshalb keine weiteren Überweisungen veranlassen und sämtliche Zahlungsunterlagen sichern.

Domain von Capital Equity Markets

Auch die Domainhistorie ist für die Einordnung des Trading-Betrugs relevant. Die Domain capitalequity-markets(.)com wurde am 24.09.2024 bei Web Commerce Communications Limited dba WebNic.cc registriert. Eine Aktualisierung der Domainregistrierung erfolgte am 14.01.2026. Diese Daten sollten zusammen mit der FMA-Warnung, den Zahlungsströmen und der gesamten Kommunikation ausgewertet werden.

Broker zahlt Geld nicht aus

Bei Trading-Betrug dienen angebliche Gewinne häufig dazu, Vertrauen aufzubauen und weitere Einzahlungen auszulösen. Soll eine Auszahlung erfolgen, können zusätzliche Forderungen folgen, etwa vermeintliche Gebühren, Steuern oder Sicherheitsleistungen. Wer solche Erfahrungen mit Capital Equity Markets gemacht hat, sollte nicht weiterzahlen. Anlagebetrug liegt vor, wenn eine Person getäuscht wird, damit sie eine Geldzahlung vornimmt, die sie sonst nicht leisten würde. Strafrechtlich kommt insbesondere Betrug gemäß § 263 StGB in Betracht. Je nach konkreter Gestaltung kann zudem § 264a StGB relevant sein.

Ohne echte Konten funktioniert der Anlagebetrug nicht

Die digitale Trading-Kulisse mag fingiert sein, der Zahlungsverkehr ist es nicht. Um das Geld der Geschädigten zu erhalten und weiterzuleiten, benötigt das Geldwäschenetzwerk tatsächlich bestehende Konten. Genau deshalb verfolgen wir die Spur des Geldes. Wir identifizieren die Inhaber der Empfängerkonten und verfolgen Ansprüche auf Rückzahlung. Je nach Sachverhalt kommen dabei zivilrechtliche Ansprüche unter anderem aus § 812 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB in Betracht.

Geldwäsche und die Kontoinhaber

Wer Gelder aus einem Betrug entgegennimmt oder weiterleitet, kann sich mit dem Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB konfrontiert sehen. Auch Unternehmen oder andere Kontoinhaber, über deren Konten die Zahlungen laufen, können deshalb für die rechtliche Aufarbeitung entscheidend sein. Eine strafrechtliche Ermittlung und die zivilrechtliche Rückforderung verfolgen dabei unterschiedliche Ziele. Für Geschädigte ist es deshalb wichtig, nicht nur Anzeige zu erstatten, sondern zugleich die Zahlungswege für die Durchsetzung eigener Ansprüche auszuwerten.

Vorsicht bei Rückzahlungen von Capital Equity Markets

Besondere Aufmerksamkeit ist auch bei kleinen Rückzahlungen geboten. Solche Überweisungen können bei Anlagebetrug eingesetzt werden, um Vertrauen aufzubauen und anschließend größere Einzahlungen zu veranlassen. Wer Geld von einer Betrugsplattform erhält, könnte sich unter Umständen selbst wegen Geldwäsche strafbar machen. Ob tatsächlich eine Strafbarkeit nach § 261 StGB besteht, hängt jedoch von den Umständen des Einzelfalls ab und muss rechtlich geprüft werden.

Was tun bei Capital Equity Markets?

Wer bei Capital Equity Markets Geld eingezahlt hat, sollte seine Unterlagen vollständig sichern und schnell handeln:

  • Keine weiteren Zahlungen an Capital Equity Markets oder angebliche Vermittler leisten.
  • Überweisungsbelege, Empfängerkonten, Krypto-Transaktionen, E-Mails, Chats und Telefonnummern sichern.
  • Die Kommunikation mit den angeblichen Brokern dokumentieren.
  • Strafanzeige erstatten und dabei die Zahlungswege nachvollziehbar belegen.
  • Zivilrechtlich prüfen lassen, gegen welche Kontoinhaber Rückzahlungs- oder Schadensersatzansprüche bestehen.

Capital Equity Markets: Geld zurückholen

RESCH Rechtsanwälte gehört zu den größten Kanzleien für Anlagebetrug in Deutschland und verfügt als einzige Kanzlei über 40 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Ziel ist es, die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks zu identifizieren und das Geld unserer Mandanten zurückzuholen. Diese Erfahrung im Bank- und Kapitalmarktrecht ist gerade bei international organisierten Zahlungswegen von Bedeutung.

Capital Equity Markets Bewertung und rechtliche Schritte

Die FMA-Warnung vom 21.08.2026 und die beschriebenen Strukturen führen zu einer eindeutigen Bewertung: Capital Equity Markets ist dem Anlagebetrug zuzuordnen. Die Erfahrungen von Anlegern mit ausbleibenden Auszahlungen oder weiteren Zahlungsforderungen sollten rechtlich aufgearbeitet werden. Wir holen das Geld zurück, indem wir insbesondere die tatsächlichen Empfänger und Kontoinhaber verfolgen und die jeweils bestehenden Ansprüche konsequent geltend machen.

Jetzt gegen Capital Equity Markets handeln

Ihr Ziel ist klar: Geld zurück. Unser nächster Schritt ist ebenso klar: Fall prüfen. Wenn Sie mit Capital Equity Markets Erfahrungen gemacht haben, rufen Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte zeigen Ihnen die rechtlichen Möglichkeiten.

FAQ zu Capital Equity Markets und möglichem Anlagebetrug

Wie ist die FMA-Warnung zu Capital Equity Markets rechtlich einzuordnen?
Die Warnung der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA vom 21.08.2026 ist ein starkes Indiz für fehlende Zulassung und für das Risiko eines Anlagebetrugs über die Plattform Capital Equity Markets.

Welche Rolle spielen die angegebenen Adressen und Kontaktdaten von Capital Equity Markets?
Die Nennung von Adressen in London, Berlin und Wien sowie Telefon- und E-Mail-Kontakten beweist allein keine Regulierung oder Seriosität, sondern kann Teil der betrügerischen Fassade eines illegalen Trading- oder Krypto-Brokers sein.

Woran erkenne ich bei Capital Equity Markets typischen Trading-Betrug?
Auffällig sind vermeintlich hohe Trading-Gewinne oder Krypto-Erträge ohne nachweisbares echtes Depot und zusätzliche Forderungen nach Gebühren oder Steuern vor einer Auszahlung.

Welche rechtlichen Ansprüche können bei Zahlungen an Capital Equity Markets bestehen?
Je nach Geldfluss kommen insbesondere bereicherungsrechtliche Rückforderungsansprüche nach § 812 BGB sowie Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB gegen beteiligte Kontoinhaber in Betracht.



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