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Corant:
Dubiose Plattform lockt mit Traumrenditen

10.06.2026 Haben Sie über die Plattform Corant unter crnt-ltd.pro oder der Loginseite my.crnt-ltd.pro investiert? Dann stehen Sie einem klaren Fall von Trading-Betrug gegenüber. Die Täter nutzen die Bezeichnung Corant und täuschen eine Verbindung zu Corant Global Limited aus Großbritannien vor, um Vertrauen zu erzeugen und Zahlungen zu veranlassen. Für Betroffene stellt sich nun die zentrale Frage nach der Rückholung des investierten Kapitals. Lesen Sie diesen Artikel aufmerksam, denn wir zeigen Ihnen, wie der Scam aufgebaut ist und wie Sie Ihr Geld zurückfordern können.

Jochen Resch - Fachanwalt Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch - Fachanwalt

Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt


Seit 1986 Anlegerschutz
40+ Jahre Erfahrung
Fachanwälte Bank- & Kapitalmarktrecht
FAZ · ZDF · NTV Medien-Expertise

Gibt es die hier eruierte Corant-Plattform wirklich?

Die Plattform Corant ist eine inszenierte Fassade. Die Domain crnt-ltd.pro wurde erst am 04.06.2026 bei Nicenic International Group Co., LTD registriert. Parallel wird die Subdomain my.crnt-ltd.pro für den Zugriff genutzt. Diese kurze Existenzdauer passt zu typischen Mustern im Trading-Betrugsmilieu.

Als Geschäftsadresse wird 05 Churchill Place, Canary Wharf, London, England, E14 5RD angegeben. Dort befindet sich tatsächlich die echte Corant Global Limited mit der Firmennummer 12980919 im britischen Handelsregister. Diese Gesellschaft hat jedoch nichts mit Online-Trading zu tun. Die Täter nutzen diese Identität ergo ohne Berechtigung, es liegt somit ein klassischer Identitätsdiebstahl vor.

Auch die angeblichen Ansprechpartner Sebastian Wieland und Martin Gustavsson sind Teil der Inszenierung. Interessant: Herr Wieland nennt den Kurfürstendamm 129 D in Berlin als Adresse. Auffällig ist, dass sich dort in unmittelbarer Nähe unsere Anlagebetrug-Bekämpfungskanzlei befindet (Kurfürstendamm 129 E). Eine reale Existenz eines Herrn Sebastian Wieland konnte seitens unserer hauseigenen Rechercheabteilung aber nicht in unserer direkten Nachbarschaft festgestellt werden. Diese Details zeigen, wie gezielt Vertrauen aufgebaut werden soll, wo keines gerechtfertigt ist.

Corant zahlt nicht aus

Viele Anleger berichten von negativen Erfahrungen mit Corant. Anfangs werden scheinbar Gewinne angezeigt. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, folgen Forderungen nach weiteren Einzahlungen. Begründet wird dies mit angeblichen Steuern oder Gebühren. Diese Forderungen sind Teil des Betrugssystems.

Die Bewertung der Plattform Corant fällt daher eindeutig aus. Es handelt sich nicht um einen seriösen Broker. Vielmehr dient die gesamte Struktur dazu, Anleger zu weiteren Zahlungen zu bewegen.

Ohne Bankkonten funktioniert der Betrug nicht

Damit die Täter Zahlungen vereinnahmen können, nutzen sie reale Bankkonten. Diese Konten werden über ein Netzwerk von Geldwäschern bereitgestellt. Ohne solche Konten wäre der Betrug nicht möglich.

Unsere Aufgabe besteht darin, diese Konten zu identifizieren. Wir verfolgen die Geldflüsse und setzen Ansprüche gegen die Kontoinhaber durch. Wer Zahlungen aus solchen Strukturen erhält, kann sich zudem selbst strafbar machen, da der Tatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB erfüllt sein kann.

Wer steckt hinter den Zahlungen?

Die Hintermänner agieren arbeitsteilig. Neben den Betreibern der Plattform gibt es Callcenter und Zahlungsdienstleister. Die angegebenen Kontaktmöglichkeiten wie die E-Mail-Adresse info@crnt-ltd.pro dienen lediglich der Kommunikation im hinterhältigen Täuschungssystem.

Die Kontoinhaber im Hintergrund sind häufig wirtschaftlich leistungsfähig. Daraus ergeben sich realistische Möglichkeiten zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen.

Juristische Einordnung des Corant-Betrugs

Wer andere über den wahren Sachverhalt täuscht, um an deren Geld zu kommen, handelt betrügerisch. Der Tatbestand des Betrugs nach § 263 StGB ist erfüllt. Zusätzlich kann ein Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB vorliegen.

Da Corant ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen anbietet, liegt ein Verstoß gegen § 32 KWG vor. Zudem werden Informationspflichten nach § 5 DDG verletzt.

Für geschädigte Anleger bestehen zivilrechtliche Ansprüche. Diese ergeben sich unter anderem aus § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Ziel ist die Rückforderung der geleisteten Zahlungen.

Was tun bei Corant-Abzocke? Checkliste

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Alle Transaktionen und Kommunikationsdaten sichern
  • Strafanzeige bei der Polizei erstatten
  • Spezialisierten Anwalt einschalten

Ihr Weg zurück zu Ihrem Geld

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes und identifizieren die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks.

Wenn Sie Ihr Geld von Plattform Corant zurückholen möchten, zählt jetzt der direkte Kontakt. Rufen Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und erläutern Ihnen die konkreten nächsten Schritte.

FAQ zu Corant und der Plattform crnt-ltd.pro

Wie seriös ist Corant als Trading-Plattform einzuschätzen?
Corant tritt mit einer inszenierten Fassade und Identitätsdiebstahl auf und ist kein seriöser Broker. Die gesamte Struktur zielt auf Täuschung von Anlegern im Online-Trading und Krypto-Bereich.

Warum zahlt Corant Gewinne nicht aus?
Anlegern werden zunächst scheinbare Gewinne angezeigt, doch bei Auszahlungswünschen verlangen die Täter zusätzliche Einzahlungen für angebliche Steuern oder Gebühren. Diese Nachforderungen sind typischer Bestandteil des Corant Betrugssystems.

Welche Rolle spielen Bankkonten und Kontoinhaber im Corant-Betrug?
Die Täter nutzen reale Bankkonten, die häufig über Geldwäscher bereitgestellt werden, um Einzahlungen der Anleger zu vereinnahmen. Gegen diese Kontoinhaber können unter anderem Schadensersatzansprüche und Vorwürfe der Geldwäsche geltend gemacht werden.

Welche rechtlichen Ansprüche haben Geschädigte gegen Corant?
Geschädigte können zivilrechtliche Rückforderungsansprüche – etwa aus § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB – geltend machen. Parallel kommen strafrechtliche Tatbestände wie Betrug (§ 263 StGB), Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) sowie Verstöße gegen § 32 KWG und Informationspflichten nach § 5 DDG in Betracht.



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