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Defensive:
Kein echtes Online-Trading – alles nur vorgetäuscht

24.06.2026 Haben Sie über die Plattform Defensive unter defensivesrl(.)com investiert und warten nun auf Auszahlungen? Dann handelt es sich um Anlagebetrug. Die Betreiber der Plattform Defensive nutzen gezielt Täuschung, um Anleger zu weiteren Einzahlungen zu bewegen. Es besteht akuter Handlungsbedarf, wenn Sie bereits Geld überwiesen haben. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu erfahren, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.

Jochen Resch - Fachanwalt Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch - Fachanwalt

Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt


Seit 1986 Anlegerschutz
40+ Jahre Erfahrung
Fachanwälte Bank- & Kapitalmarktrecht
FAZ · ZDF · NTV Medien-Expertise

Gibt es die Plattform Defensive wirklich?

Die Plattform Defensive vermittelt den Eindruck eines seriösen Trading Anbieters. Die angebliche Adresse in Novi Beograd sowie die angegebene E Mail support@defensivesrl.com dienen vor allem der Fassade. Die Domain defensivesrl(.)com wurde erst am 29.05.2026 bei Tucows Domains Inc. registriert. Diese kurze Historie ist ein typisches Merkmal für Trading Betrug. Die Betreiber behaupten zudem eine Regulierung, die sich nicht bestätigen lässt. Solche Angaben sind Teil einer inszenierten Darstellung, die Vertrauen schaffen soll. Die Erfahrungen vieler Betroffener zeigen, dass es sich nicht um reale Handelsaktivitäten handelt, sondern um eine kontrollierte Simulation.

Defensive Erfahrungen: Keine echten Auszahlungen

Die Erfahrungen mit Defensive folgen einem bekannten Muster. Nach ersten Gewinnen auf der Plattform werden Anleger zu weiteren Einzahlungen gedrängt. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, treten plötzlich angebliche Gebühren oder Steuern auf. Diese Forderungen dienen ausschließlich dazu, weiteres Geld zu erlangen. Eine tatsächliche Auszahlung erfolgt nicht. Diese Praxis ist ein klares Zeichen für Trading Betrug. Auch die Bewertung der Plattform fällt entsprechend negativ aus, da die Versprechen systematisch nicht eingehalten werden.

Wie funktioniert der Betrug bei Defensive?

Anlagebetrug ist das bewusste Vorspiegeln falscher Tatsachen, um einem anderen Menschen Geld zu verschaffen oder zu entziehen. Genau dieses Prinzip wird bei Defensive umgesetzt. Die angezeigten Gewinne sind Teil einer digitalen Inszenierung. Es existieren keine echten Trades und keine realen Gewinne. Ziel ist es allein, Anleger zu immer weiteren Zahlungen zu bewegen. Rechtlich relevant ist hierbei insbesondere § 263 StGB sowie § 264a StGB. Zudem liegt ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da Finanzdienstleistungen ohne erforderliche Erlaubnis angeboten werden.

Ohne Konten kein Anlagebetrug

Damit Gelder überhaupt transferiert werden können, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten werden von Hintermännern oder Geldwäschern bereitgestellt. Der Tatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB ist damit erfüllt. Unsere Erfahrung zeigt, dass genau hier der Ansatzpunkt für die Rückholung der Gelder liegt. Wir identifizieren die Kontoinhaber und nehmen diese zivilrechtlich auf Schadensersatz nach § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Anspruch.

Wer haftet für den Schaden?

Die Verantwortlichen hinter Defensive agieren selten offen. Dennoch sind die Empfänger der Gelder greifbar. Es handelt sich häufig um wirtschaftlich tätige Personen oder Firmen, die in Geldwäsche eingebunden sind. Diese haften für die erlittenen Verluste. Wichtig ist auch, dass Personen, die Auszahlungen von solchen Plattformen erhalten, sich unter Umständen selbst strafbar machen können. Eine rechtliche Prüfung ist daher unerlässlich.

Bewertung der Plattform Defensive

Die Bewertung der Plattform Defensive fällt eindeutig negativ aus. Die fehlende nachweisbare Regulierung, die kurze Domainhistorie und die typischen Abläufe bei Auszahlungen sprechen klar für einen organisierten Trading Betrug. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Anleger systematisch getäuscht werden und keine reale Chance auf Gewinne besteht.

Was tun bei Defensive Trading Betrug?

Wenn Sie Erfahrungen mit Defensive gemacht haben, sollten Sie sofort handeln:

  • Leisten Sie keine weiteren Einzahlungen
  • Sichern Sie alle Zahlungsnachweise und Kommunikationsverläufe
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei
  • Lassen Sie Ihre Ansprüche anwaltlich prüfen

Ihr Weg zurück zu Ihrem Geld

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück.

Wenn Sie Ihr Geld von Plattform Defensive zurückfordern möchten, beginnt alles mit einer juristischen Einschätzung. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zu Defensive Trading Plattform

Wie seriös ist die Trading Plattform Defensive?
Defensive erweckt zwar den Anschein eines regulierten Brokers, doch die sehr junge Domainregistrierung und nicht belegbare Regulierung sprechen stark für einen organisierten Trading Betrug mit simulierten Krypto- und CFD-Geschäften.

Warum erhalte ich bei Defensive keine Auszahlung?
Typischerweise werden bei Defensive vor Auszahlungen plötzlich angebliche Gebühren oder Steuern verlangt; diese Zahlungen dienen allein dazu, weitere Gelder abzufangen, reale Auszahlungen erfolgen nach den geschilderten Erfahrungen nicht.

Liegt bei Defensive Anlagebetrug im strafrechtlichen Sinn vor?
Das Geschäftsmodell erfüllt nach der beschriebenen Vorgehensweise den Verdacht eines Anlagebetrugs nach § 263 StGB und § 264a StGB sowie eines unerlaubten Erbringens von Finanzdienstleistungen nach § 32 KWG.

Welche Schritte sollte ich nach einem Defensive Trading Betrug unternehmen?
Stellen Sie weitere Einzahlungen sofort ein, sichern Sie alle Unterlagen zu den Trading- und Krypto-Transaktionen, erstatten Sie Strafanzeige und lassen Sie die Geldflüsse einschließlich der zwischengeschalteten Bankkonten rechtlich prüfen, um zivilrechtliche Ansprüche vorzubereiten.

Wer haftet für meine Verluste bei Defensive?
In Betracht kommen vor allem die tatsächlichen Zahlungsempfänger und Geldwäscher, die die Konten für die illegalen Trading- und Kryptozahlungen bereitstellen und deshalb regelmäßig wegen unerlaubter Geschäfte und Geldwäsche auf Schadensersatz nach § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Anspruch genommen werden können.



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