Fake-XM:
Hinweise auf betrügerische Machenschaften
26.06.2026 Haben Sie über app.xmgroup.it(.)com Geld investiert? “Freunde”, die Sie im Internet kennengelernt haben, haben Sie dort hingelotst? Dann handelt es sich um einen klaren Fall von Trading-Betrug. Die Betreiber nutzen gezielt die Ähnlichkeit zum bekannten Trading-Anbieter XM und täuschen so Seriosität vor, und die Charaktere, die im Internet als Lockvögel dienen, sind nicht real. Die kanadische British Columbia Securities Commission (BCSC) warnt seit dem 04.06.2026 ausdrücklich vor dieser Domain. Betroffen? Ihr Geld ist nicht zwangsläufig verloren. Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es die Fake-XM Plattform wirklich?
Die Plattform Fake-XM ist eine inszenierte Täuschung. Die angeblichen Handelszahlen wie Milliardenvolumen und hunderttausende Nutzer sind frei erfunden. Die Domain app.xmgroup.it(.)com wurde erst am 29.04.2026 registriert, was diese Aussagen als unrealistisch entlarvt. Die Täter nutzen gezielt das bekannte Markenbild von XM und imitieren Logo und Auftritt. Für Außenstehende wirkt die Oberfläche professionell, doch tatsächlich handelt es sich um eine reine Show ohne echten Handel.
Fake-XM und der Identitätsmissbrauch
Ein zentrales Element dieses Betrugs ist der Identitätsmissbrauch. Die Betreiber geben vor, mit dem etablierten Broker XM verbunden zu sein. Tatsächlich besteht keinerlei Verbindung. Diese Täuschung ist bewusst gewählt, um Vertrauen zu schaffen. Viele Betroffene berichten in ihren Erfahrungen, dass sie die Plattform zunächst für legitim hielten. Die Bewertung der Plattform fällt daher eindeutig aus, da es sich um eine betrügerische Nachahmung handelt.
Wie funktioniert der Fake-XM Anlagebetrug?
Die Täter sprechen gezielt Menschen über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen an. Der Kontakt beginnt harmlos und wird dann gezielt in Richtung Trading und Kryptowährungshandel gelenkt. Schrittweise wird Vertrauen aufgebaut, bis erste Einzahlungen erfolgen. Auf der Plattform werden scheinbare Gewinne angezeigt. Eine Auszahlung erfolgt jedoch nicht. Stattdessen werden weitere Zahlungen verlangt. Diese Masche ist typisch für Trading-Betrug.
Warum zahlt die Fake-XM nicht aus?
Die Betreiber haben kein Interesse an echten Handelsgeschäften. Ziel ist ausschließlich der Zugriff auf das eingezahlte Kapital. Jede Auszahlungsanfrage wird mit neuen Forderungen beantwortet. Es werden angebliche Steuern oder Gebühren verlangt. Diese Forderungen sind frei erfunden. Viele Erfahrungen zeigen, dass die Kommunikation abbricht, sobald keine weiteren Zahlungen erfolgen, was zur Folge hat, dass die Opfer nicht nur finanziell, sondern auch emotional betrogen wurden, schließlich dachten sie, der Kontakt aus dem Internet meinte es gut mit ihnen. Für viele Anleger ein Schock, der erst einmal überwunden werden muss.
Ohne Bankkonten funktioniert der Betrug nicht
Damit Gelder transferiert werden können, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten werden von Hintermännern oder Geldwäschern bereitgestellt. Ohne diese Struktur wäre der Betrug nicht möglich. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und machen Ansprüche geltend. Wer Gelder aus solchen Quellen erhält, könnte sich selbst dem Risiko einer Geldwäsche gemäß § 261 StGB aussetzen.
Juristische Einordnung des Fake-XM-Betrugs
Wer bewusst ein falsches Bild der Tatsachen erzeugt, um an das Geld eines anderen zu gelangen, begeht Anlagebetrug. Der Tatbestand des § 263 StGB ist erfüllt. Zusätzlich liegt häufig ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden. Auch zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Rückzahlung gemäß § 812 BGB sowie Schadensersatz gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Die Einbindung von Geldwäschern erfüllt zudem den Tatbestand des § 261 StGB.
Fake-XM-Erfahrungen und Warnung der kanadischen BCSC
Die Warnung der British Columbia Securities Commission bestätigt die betrügerische Struktur des betrügerischen, via app.xmgroup.it(.)com operierenden XM-Akteurs. Solche Warnmeldungen bedeuten, dass keine Zulassung vorliegt und Anleger gezielt getäuscht und dann auch abgezockt werden. Die Erfahrungen vieler Betroffener zeigen ein einheitliches Muster aus Einzahlungsdruck und verweigerten Auszahlungen.
Checkliste für Betroffene der Fake-XM (app.xmgroup.it(.)com)
- Keine weiteren Zahlungen leisten, sich nicht mehr umgarnen lassen
- Sämtliche Kommunikationsverläufe (WhatsApp-Chats, E-Mails…) sichern
- Überweisungsdaten und Wallet-Adressen dokumentieren
- Anzeige bei der Polizei erstatten
- Einen spezialisierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einschalten
Ihr Weg zurück zum Geld
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur der Zahlungen und identifizieren die Verantwortlichen hinter den Konten. Ziel ist die Rückholung Ihres investierten Kapitals.
Wenn Sie Geld an den Fake-XM-Trading-Anbieter verloren haben, sollten Sie jetzt handeln statt abzuwarten. Nehmen Sie Kontakt zu RESCH Rechtsanwälte auf unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.
FAQ zur Fake-XM-Trading-Website app.xmgroup.it(.)com
Was ist Fake-XM und wie unterscheidet sich die Plattform vom echten Broker XM?
Fake-XM ist eine betrügerische Nachahmung des regulären Brokers XM und nutzt dessen Markenbild, Logo und Auftritt ohne tatsächliche Verbindung. Es handelt sich um eine inszenierte Plattform ohne echten Handel, die lediglich den Anschein seriösen Online-Tradings erweckt.
Wie läuft der Fake-XM Anlagebetrug typischerweise ab?
Die Täter bauen über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen zunächst Vertrauen auf und lenken das Gespräch anschließend auf Krypto- oder Trading-Investments. Nach ersten Einzahlungen werden nur Scheingewinne angezeigt, während Auszahlungen systematisch verweigert und immer neue „Gebühren“ oder „Steuern“ verlangt werden.
Warum zahlt Fake-XM keine Gewinne oder Einlagen aus?
Fake-XM ist nicht auf seriöses Trading, sondern allein auf die Abschöpfung des eingezahlten Kapitals ausgerichtet. Auszahlungswünsche werden als Druckmittel genutzt, um weitere Zahlungen zu erzwingen, bis der Kontakt abrupt abbricht.
Welche rechtlichen Risiken und Ansprüche bestehen im Zusammenhang mit Fake-XM?
Das Vorgehen erfüllt regelmäßig den Tatbestand des Anlagebetrugs nach § 263 StGB und kann zudem Verstöße gegen § 32 KWG sowie Geldwäsche nach § 261 StGB beinhalten. Zivilrechtlich kommen insbesondere Bereicherungsansprüche gemäß § 812 BGB und Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB in Betracht, etwa gegen beteiligte Kontoinhaber oder Geldwäscher.


