Fake-ZugSwiss CryptoPlus:
Getürkte Gewinne: Üble Betrugsmasche
04.07.2026 Haben Sie vermeintlich bei ZugSwiss CryptoPlus investiert oder Kontakt über kundenservice@zugswiss-cryptoplus(.)com bzw. zuvor über kundenservice@finanz-bsdex(.)de oder gehabt? Dann liegt ein Fall von Trading-Betrug vor. Hinter der angeblichen Börse und der scheinbaren Plattform ZugSwiss CryptoPlus steht ein organisiertes Täuschungssystem, das Anleger gezielt mit geklauten Firmenidentitäten zu Einzahlungen bewegt (Achtung, Identitäts- und Firmendatenmissbrauch!). Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu verstehen, wie der hinterhältige Betrug funktioniert und wie Sie Ihr Geld zurückholen können.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es die hier eruierte ZugSwiss CryptoPlus wirklich?
Die Domain zugswiss-cryptoplus(.)com (registriert am 11.03.2026 bei Hostinger, UAB) ist Teil einer inszenierten Täuschung. Anleger werden zunächst über eine gefälschte Börse Stuttgart angesprochen, die unter der Adresse finanz-bsdex(.)de operiert und die E-Mail-Adresse kundenservice@finanz-bsdex(.)de nutzt. Dort tritt eine angebliche Ansprechpartnerin namens Emma Becker auf. Danach erfolgt die Weiterleitung zu ZugSwiss CryptoPlus, denken die Anleger zumindest, denn tatsächlich liegt ein Identitäts- bzw. Firmendatenmissbrauch vor. Die echte ZugSwiss CryptoPlus GmbH aus der Schweiz hat mit diesen Vorgängen in Wahrheit nämlich nichts zu tun. Auch die verwendete E-Mail-Adresse kundenservice@zugswiss-cryptoplus(.)com ist der echten Firma und ihren Mitarbeitern unbekannt.
Die gesamte Struktur wirkt wie eine professionelle Handelsumgebung. In Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Plattform ohne reale Handelsaktivitäten. Die dargestellten Gewinne sind reine Fiktion. Die Erfahrungen zeigen, dass hier gezielt Vertrauen aufgebaut wird, um weitere Zahlungen zu erzwingen.
Die falsche ZugSwiss CryptoPlus offeriert Arbitrage-Strategien?
Im Mittelpunkt stehen angebliche Arbitrage-Sitzungen. Diese sollen risikofreie Gewinne versprechen. Tatsächlich dienen sie nur dazu, Anleger zu weiteren Einzahlungen zu bewegen. Eine zentrale Rolle spielt dabei eine fiktive Person namens Marcus Heinz. Er fungiert als vermeintlicher Experte und baut gezielt Druck auf, damit die Anleger immer mehr Geld in das vermeintlich lukrative Handelsprodukt pumpen.
Die dargestellten Handelsstrategien existieren nicht. Es gibt keine echten Transaktionen. Die gesamte Darstellung ist manipuliert. Die Bewertung solcher Angebote fällt eindeutig aus. Es handelt sich um ein klassisches Betrugsschema im Bereich Krypto-Trading.
Vermeintliche Carrera Finance als weiterer Täuschungsschritt
Nach ersten Einzahlungen tritt eine weitere angebliche Firma auf. Unter dem Namen Carrera Finance werden zusätzliche Zahlungen verlangt. Diese sollen angeblich Steuern oder Gebühren darstellen. Auch hier liegt ein Identitäts- und Firmendatenmissbrauch vor. Denn die echte Carrera Finance SA in Luxemburg steht in keinem Zusammenhang mit den E-Mails von customer-support@carrera-finance(.)com oder der Seite carrera-finance(.)com, auch wenn dies von den kriminellen Website-Initiatoren suggeriert wird.
Dieser Schritt, der plötzlich Auftritt der falschen Carrera Finance, dient ausschließlich dazu, weitere Gelder zu erlangen. Anleger berichten in ihren Erfahrungen immer wieder von steigenden Forderungen ohne jede Auszahlung.
Warum keine Auszahlung erfolgt
Das Ziel der Täter ist klar. Es geht ausschließlich um die Erlangung von Geldern. Auszahlungen werden systematisch verhindert. Es werden immer neue Gründe genannt, warum eine Auszahlung angeblich noch nicht möglich ist. Diese reichen von angeblichen Steuerforderungen bis zu technischen Problemen.
Wer andere über den wahren Sachverhalt täuscht, um an deren Geld zu kommen, handelt betrügerisch. Genau dies erfüllt den Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 StGB. Zusätzlich kommen Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB und Geldwäsche gemäß § 261 StGB in Betracht.
Ohne Bankkonten funktioniert der Betrug nicht
Die Täter benötigen reale Bankkonten. Nur so können Gelder transferiert werden. Diese Konten werden von sogenannten Geldwäschern bereitgestellt. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und machen zivilrechtliche Ansprüche geltend. Grundlage sind unter anderem § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.
Wichtig ist auch folgender Hinweis. Wer Zahlungen von solchen Plattformen erhält, kann sich unter Umständen selbst strafbar machen. Der Vorwurf der Geldwäsche steht schnell im Raum.
Was Betroffene des hier initiierten Anlagebetrugs jetzt tun sollten
- Keine weiteren Zahlungen leisten, sich nicht mehr bekehren lassen
- Alle Kommunikationsdaten sichern
- Zahlungsnachweise dokumentieren
- Strafanzeige erstatten
- Spezialisierte anwaltliche Hilfe (Anlagebetrug-Anwalt) in Anspruch nehmen
Ihre Ansprüche gegen die falsche ZugSwiss CryptoPlus
Die rechtliche Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist möglich. Entscheidend ist die Nachverfolgung der Geldströme. RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück.
Unsere Anwälte analysieren die Zahlungswege und identifizieren die Verantwortlichen hinter den Konten. Ohne diese Konten wäre der Betrug nicht möglich. Genau hier setzen wir an, um Ihr Geld zurückzuholen.
Wenn Sie Ihr Geld von der getürkten ZugSwiss CryptoPlus zurückholen wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, welche rechtlichen Schritte jetzt möglich sind.
FAQ zur Fake-ZugSwiss CryptoPlus und dem Krypto-Trading-Betrug
Wie läuft der Betrug über die Fake-ZugSwiss CryptoPlus und die gefälschte Börse Stuttgart ab?
Anleger werden über die Fake-Seite finanz-bsdex(.)de mit einer angeblichen Ansprechpartnerin „Emma Becker“ zur Fake-ZugSwiss CryptoPlus gelotst, wo eine professionelle, aber nur vorgetäuschte Trading-Umgebung ohne reale Handelsaktivitäten inszeniert wird.
Sind die angeblichen Arbitrage Strategien bei der Fake-ZugSwiss CryptoPlus seriös?
Nein, die angeblichen Arbitrage Sitzungen und Krypto-Handelsstrategien sind frei erfunden und dienen ausschließlich dazu, Anleger unter Druck zu weiteren Einzahlungen zu bewegen.
Welche Rolle spielt die falsche Carrera Finance im Zusammenhang mit der Fake-ZugSwiss CryptoPlus?
Unter dem Namen Carrera Finance werden angebliche Steuern oder Gebühren verlangt, wobei Identitätsmissbrauch vorliegt und reale Auszahlungen weiterhin verweigert werden.
Welche rechtlichen Konsequenzen drohen Tätern und Helfern?
Das Verhalten erfüllt regelmäßig den Straftatbestand des Betrugs nach § 263 StGB, kann Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB und Geldwäsche nach § 261 StGB begründen und zivilrechtliche Ansprüche nach § 812 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB auslösen.


