FintechBank: Betrug, hier stimmt etwas nicht!

06.05.2026. Haben Sie bei der angeblichen FintechBank aus Liechtenstein über die Website fintechbk.com investiert? Dann handelt es sich um Betrug. Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) warnt ausdrücklich vor der nebulösen Website fintechbk.com. Betroffene stehen unter Zeitdruck, denn jede Verzögerung erschwert die Rückholung der Gelder. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu verstehen, wie die virtuelle Hinterlist aufgebaut ist und wie Sie Ihr Geld zurückholen können.

Gibt es die vermeintliche FintechBank wirklich?

Die hier eruierte FintechBank inszeniert sich als global tätiger Anbieter mit angeblicher Aktivität in über 180 Ländern. Solche Aussagen sind erkennbar überzogen, wenn man bedenkt, dass es gerade mal ca. 195 Länder auf der Welt gibt, und dienen allein der Täuschung. Die angegebene Geschäftsadresse an der Schaanerstrasse 13 in 9490 Vaduz, Liechtenstein offenbart keinerlei Hinweise auf ein Unternehmen FintechBank, welches via fintechbk.com an seine Kunden herantritt. Die gesamte Darstellung wirkt wie eine perfekt inszenierte Bankenfassade. Auch die Nutzung einer deutschen Mobilnummer +49 1634517069 sowie der E-Mail-Adressen info@fintechbank.bank und legal@fintechbank.bank passt in dieses fadenscheinige Bild. Tatsächlich handelt es sich nicht um ein legitimes Bankinstitut, sondern um eine Scheinplattform ohne reale Substanz.

FintechBank ohne Lizenz der FMA Liechtenstein

Die FMA Liechtenstein stellt klar, dass FintechBank über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung verfügt und nicht im offiziellen Register unter register.fma-li.li geführt wird. Wer in Europa Finanzdienstleistungen anbietet, benötigt zwingend eine entsprechende Zulassung nach § 32 KWG oder vergleichbaren europäischen Vorschriften. Fehlt diese Erlaubnis, sind die angebotenen Dienste illegal. Die Warnung der FMA ist daher eindeutig als behördliche Bestätigung eines Anlagebetrugs zu verstehen. Auch die fehlende Transparenz verstößt gegen Informationspflichten nach § 5 DDG.

FintechBank zahlt nicht aus

Betroffene berichten in ihren Erfahrungen, dass Auszahlungen bei FintechBank systematisch verhindert werden. Stattdessen werden immer neue Gebühren, Steuern oder angebliche Sicherheitsleistungen verlangt. Diese Forderungen sind frei erfunden. Ziel ist es ausschließlich, weitere Zahlungen zu erlangen. Die Erfahrungen zeigen ein klares Muster: Gewinne werden nur vorgetäuscht, reale Auszahlungen erfolgen nicht. Jede positive Bewertung der Plattform ist daher mit äußerster Vorsicht zu betrachten.

Die Show hinter FintechBank

FintechBank betreibt ein ausgeklügeltes Täuschungssystem. Die Benutzeroberfläche zeigt steigende Gewinne, angebliche Trading Erfolge und professionelle Charts. In Wirklichkeit existieren weder echte Kursbewegungen noch reale Konten bei einem Broker. Es ist eine reine Simulation und die Website ist bloß die Bühne, auf welcher das betrügerische Theaterstück aufgeführt wird. Anlagebetrug bedeutet, dass jemand die Wirklichkeit manipuliert, um einer anderen Person Geld zu entziehen. Genau dieses Prinzip wird hier angewendet. Die gesamte Plattform ist darauf ausgelegt, Vertrauen zu erzeugen und Einzahlungen zu steigern.

Ohne Bankkonten kein Betrug

Damit die Täter an das Geld gelangen, nutzen sie reale Bankkonten. Diese Konten gehören entweder den Hintermännern oder sogenannten Geldwäschern. Der Straftatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB ist damit erfüllt. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Konten zu identifizieren. Denn nur so kann das Geld zurückgefordert werden. Zivilrechtliche Ansprüche ergeben sich unter anderem aus § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.

Wer steckt hinter FintechBank?

Die Domain fintechbk.com wurde erst kürzlich – am 08.04.2026 bei Hostinger, UAB – registriert. Dies zeigt, wie kurzfristig und austauschbar solche Plattformen aufgebaut sind. Hinter FintechBank stehen keine regulierten Finanzexperten, sondern organisierte Strukturen, die oft international agieren. In vielen Fällen handelt es sich um arbeitsteilig organisierte Netzwerke, die auch den Tatbestand einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB erfüllen können.

Vorsicht bei Rückzahlungen

Ein häufiges Vorgehen besteht darin, kleine Beträge zurückzuzahlen, um Vertrauen zu schaffen. Wer solche Zahlungen erhält, sollte vorsichtig sein. Unter Umständen kann bereits der Empfang solcher Gelder rechtlich relevant sein und den Tatbestand der Geldwäsche berühren. Lassen Sie sich daher unbedingt rechtlich beraten.

Checkliste für Betroffene der falschen FintechBank

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Alle Zahlungsbelege und Kommunikation sichern
  • Anzeige bei der Polizei erstatten
  • Spezialisierten Anwalt für Anlagebetrug kontaktieren

FintechBank: Bewertung und rechtliche Einordnung

Die Bewertung von FintechBank fällt eindeutig negativ aus. Es handelt sich nicht um einen seriösen Broker oder um eine seriöse Bank, sondern um ein betrügerisches Konstrukt. Die Kombination aus fehlender Lizenz, falschen Angaben und der Warnung der FMA lässt keinen anderen Schluss zu.

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Wir verfolgen konsequent die Spur des Geldes und identifizieren die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks, denn ohne diese Konten wäre der Betrug nicht möglich.

Wenn Sie Ihr Geld von der FintechBank zurückfordern möchten, beginnt alles mit einer juristischen Einschätzung. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zur getürkten FintechBank – Einschätzung der Plattform

Ist FintechBank ein seriöser Broker oder eine Scheinplattform?
FintechBank ist kein lizenziertes Kreditinstitut, sondern eine Scheinplattform ohne reale Substanz, die nur den Eindruck eines global agierenden Brokers erweckt. Die Fassade aus Geschäftsadresse, Mobilnummer und E‑Mail-Adressen dient der Täuschung von Anlegern.

Wie erkenne ich den Anlagebetrug bei FintechBank?
Typisch sind vorgetäuschte Gewinne, nicht ausgeführte Auszahlungen und immer neue frei erfundene Gebühren, Steuern oder Sicherheitsleistungen. Die fehlende Lizenz und die behördliche Warnung der FMA Liechtenstein untermauern den Verdacht eines systematischen Anlagebetrugs im Bereich Krypto und Online-Trading.

Welche rechtlichen Konsequenzen hat die Nutzung von FintechBank?
Die angebotenen Finanzdienstleistungen sind mangels Erlaubnis illegal, was strafrechtliche Tatbestände wie Betrug und Geldwäsche sowie zivilrechtliche Rückforderungsansprüche nach § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB begründen kann. Auch Verstöße gegen Informationspflichten nach § 5 DDG kommen in Betracht.

Was sollten Betroffene von FintechBank jetzt konkret tun?
Leisten Sie keine weiteren Zahlungen, sichern Sie alle Unterlagen und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Eine qualifizierte rechtliche Beratung hilft, Ansprüche zu prüfen, Geldflüsse nachzuverfolgen und die Verantwortlichen sowie genutzten Bankkonten zu identifizieren.



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