IGG Investing: Online-Anlagebetrug im Anmarsch laut AFM (NL)

21.05.2026. Haben Sie bei IGG Investing über igginvesting(.)com oder my.igginvesting(.)com investiert? Dann sind Sie Teil eines klassischen Trading-Betrugs geworden. Die Plattform IGG Investing arbeitet mit professionell wirkenden Versprechen, um Vertrauen zu schaffen und Anleger zu Einzahlungen zu bewegen. Doch hinter der Fassade verbirgt sich ein betrügerisches System. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu verstehen, wie der Betrug funktioniert und wie Sie Ihr Geld zurückholen können.



Gibt es IGG Investing wirklich?

IGG Investing inszeniert sich als seriöser Anbieter für Forex und Trading. Aussagen wie eine angebliche Unterstützung beim Einstieg in die Finanzmärkte oder persönliche Betreuung wirken überzeugend. In Wahrheit handelt es sich um eine perfekt orchestrierte Täuschung. Die angegebene Adresse in 4 Carlton Gardens, London existiert zwar, doch ein Bezug zur Plattform ist nicht feststellbar. Auch die Domain igginvesting(.)com wurde erst am 16.02.2026 bei NameCheap, Inc. registriert, was nicht zu einem etablierten Finanzdienstleister passt. Die gesamte Plattform ist eine Show, vergleichbar mit einer Theaterkulisse, die nur den Zweck erfüllt, Vertrauen zu erschleichen und Einzahlungen zu generieren.

IGG Investing Erfahrungen: Warnung der AFM (NL)

Die niederländische Finanzaufsicht AFM warnt ausdrücklich vor IGG Investing. Sie stuft das Unternehmen als sogenannte Boilerroom-Struktur ein, also als organisierte Form des Online-Anlagebetrugs. Wörtlich wird davor gewarnt, auf Angebote von IGG Investing einzugehen. Solche Warnungen sind ein klares Signal für illegale Aktivitäten. Die Erfahrungen vieler Anleger zeigen ein einheitliches Bild: Nach anfänglichen Gewinnen werden immer neue Einzahlungen gefordert, während Auszahlungen verweigert werden.

IGG Investing zahlt nicht aus

Ein zentrales Merkmal des Anlagebetrugs ist die Verweigerung von Auszahlungen. Auch bei IGG Investing berichten Betroffene in ihren Erfahrungen, dass angebliche Gewinne nur auf dem Bildschirm existieren. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, entstehen plötzlich neue Hürden wie Steuern, Gebühren oder angebliche Sicherheitsprüfungen. Diese Forderungen dienen ausschließlich dazu, weitere Zahlungen zu erzwingen. Eine reale Auszahlung findet nicht statt.

Ohne Bankkonten kein Betrugssystem

Damit das System funktioniert, benötigen die Täter echte Bankkonten. Die Einzahlungen der Anleger fließen nicht in echte Investments, sondern direkt in ein Netzwerk von Konten, die von Geldwäschern kontrolliert werden. Genau hier setzen rechtliche Maßnahmen an. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und machen Ansprüche geltend. Denn ohne diese Konten wäre der Betrug nicht möglich.

Wer sind die Hintermänner?

Hinter Plattformen wie IGG Investing stehen organisierte Strukturen, die arbeitsteilig agieren. Callcenter, technische Betreiber und Finanzstrukturen greifen ineinander. Die eingesetzte Telefonnummer +442045787842 und die E-Mail support@igginvesting(.)com dienen lediglich der Täuschung. Tatsächlich handelt es sich um ein Netzwerk, das auf Täuschung und systematische Abschöpfung von Geldern ausgerichtet ist.

Juristische Einordnung des Betrugs

Wer bewusst ein falsches Bild der Tatsachen erzeugt, um an das Geld eines anderen zu gelangen, begeht Anlagebetrug. Dieser erfüllt den Straftatbestand des § 263 StGB. Zudem liegt regelmäßig ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis angeboten werden. Auch Geldwäsche gemäß § 261 StGB spielt eine zentrale Rolle, da die erlangten Gelder über verschiedene Konten verschleiert werden.

Zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Rückzahlung, insbesondere aus § 812 BGB sowie aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Wichtig ist dabei der Ansatzpunkt über die Geldströme. Nur so kann das verlorene Kapital effektiv zurückgefordert werden.

Achtung: In manchen Fällen erhalten Anleger kleinere Beträge zurück, um Vertrauen zu schaffen. Wer solche Zahlungen erhält, könnte sich unter Umständen selbst dem Vorwurf der Geldwäsche aussetzen. Eine rechtliche Prüfung ist daher unerlässlich.

Bewertung von IGG Investing

Die Bewertung von IGG Investing fällt eindeutig negativ aus. Die Kombination aus aggressiver Kundenansprache, fehlender Transparenz, verweigerten Auszahlungen und behördlicher Warnung zeigt klar, dass es sich um einen betrügerischen Anbieter handelt. Anleger sollten keinerlei weitere Zahlungen leisten.

Was tun bei IGG Investing? Checkliste

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Sämtliche Kommunikation und Zahlungsnachweise sichern
  • Anzeige bei der Polizei erstatten
  • Spezialisierten Anwalt für Anlagebetrug einschalten

Ihr Weg zurück zum Geld

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück.

Wer jetzt handelt, verbessert seine Chancen. Wenn Sie mit IGG Investing Erfahrungen gemacht haben und Ihr Geld zurückfordern wollen, rufen Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen konkrete Maßnahmen auf.

FAQ zu IGG Investing

Wie seriös ist IGG Investing als Plattform für Forex und Trading?
IGG Investing tritt zwar als professioneller Broker für Forex und Krypto-Trading auf, die AFM-Warnung und das Geschäftsgebaren sprechen jedoch klar für ein illegales, betrügerisches Trading-System.

Was bedeutet die Warnung der niederländischen Finanzaufsicht AFM zu IGG Investing?
Die AFM stuft IGG Investing als Boilerroom-Betrug ein und rät ausdrücklich davon ab, auf Angebote der Plattform einzugehen – ein starkes Indiz für Anlagebetrug und unerlaubte Finanzdienstleistungen.

Warum zahlt IGG Investing angebliche Gewinne nicht aus?
Die angezeigten Trading-Gewinne existieren nur virtuell; unter dem Vorwand von Steuern, Gebühren oder „Sicherheitsprüfungen“ werden immer neue Einzahlungen verlangt, während echte Auszahlungen systematisch verweigert werden.

Was können Betroffene tun, wenn sie bei IGG Investing Geld verloren haben?
Betroffene sollten sofort alle Zahlungen stoppen, Beweise sichern und prüfen lassen, ob Geldflüsse über die genutzten Bankkonten und Zahlungsdienstleister rechtlich zurückverfolgt und zivilrechtliche Ansprüche geltend gemacht werden können.



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