Neidhart & Manhart Holdings, nm-holding.com: Warnung

06.03.2026: Anleger sollten bei Neidhart & Manhart Holdings größte Vorsicht walten lassen. Die Plattform nm-holding.com wie auch die Subdomain live.nm-holding.com treten mit dem Anspruch auf, international und langjährig tätige Vermögensverwalter zu sein. Gleichzeitig wurde die Domain nm-holding.com nachweislich erst am 13.06.2025 registriert. Derartige Widersprüche sind für Anleger ein gravierendes Warnsignal und sprechen für Trading-Betrug durch Neidhart & Manhart Holdings. Und auch die verknüpfte Seite kibachag.com macht keinen seriösen Eindruck, fallen Sie somit nicht auf das Trading-Konstrukt herein. Wenn Sie bereits Geld überwiesen haben, dann kontaktieren Sie uns noch heute für eine fundierte Ersteinschätzung. Wir verfolgen die Spuren Ihres Geldes und setzen alles daran, es Ihnen zurückzubringen.

Neidhart & Manhart Holdings – Domaindaten-Wirrwarr

Neidhart & Manhart Holdings präsentiert sich auf nm-holding.com als etabliertes Unternehmen, das angeblich seit 2011 am Markt sei und Anleger in über 100 Ländern betreue. Die objektiven Domain-Daten stehen dieser Selbstdarstellung allerdings diametral entgegen. Die Domain nm-holding.com wurde erst am 13.06.2025 bei dem Registrar Tucows Domains Inc. registriert, was die Seriosität der Plattform stark in Frage stellt, denn von vielen Jahren Erfahrung kann demnach keine Rede sein.

Für geschädigte Anleger ist dieser Widerspruch rechtlich relevant. Wird ein langjähriges Bestehen nur vorgetäuscht, kann dies eine arglistige Täuschung im Sinne des § 263 StGB (Betrug) darstellen. Die Täter wollen gezielt Vertrauen erzeugen, um Einzahlungen auf das vermeintliche Trading-Konto zu erlangen. Solche falschen Angaben fließen regelmäßig in die strafrechtliche Bewertung und in die zivilrechtliche Beweisführung ein, etwa bei Schadensersatzansprüchen nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.

Kontaktangaben von Neidhart & Manhart Holdings als Lockmittel

Die Betreiber von Neidhart & Manhart Holdings geben mehrere Kontaktmöglichkeiten an: eine Schweizer Telefonnummer (+41 34 444 72 13), eine Adresse in Zürich (Schärenmoosstrasse 77, 8052 Zürich, Switzerland) sowie die E-Mail-Adresse support@nm-holding.info. Geschädigte berichten häufig, dass die angegebene Anschrift in solchen Konstrukten nur als bloße Tarnadresse genutzt wird. Auch hier sollen Anleger an der angegebenen Adresse in Zürich die Site-Betreiber in persona nicht antreffen.

Im Rahmen einer juristischen Bewertung ist dies relevant. Scheinbare physische Präsenz dient dazu, Anlegern Seriosität vorzugaukeln. In Verbindung mit der problematischen Plattform nm-holding.com und der Subdomain live.nm-holding.com verstärkt dies den Verdacht eines systematischen Trading-Betrugs. Wer solche Daten nutzt, um Anleger zur Überweisung von Geldern zu bewegen, setzt sich dem Verdacht eines gewerbsmäßigen Betrugs nach § 263 StGB aus; bei arbeitsteiligem Vorgehen kann zudem der Straftatbestand der kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB) in Betracht kommen.

Verflechtung mit kibachag.com – weiteres Risiko?

Besondere Aufmerksamkeit verdient der Hinweis auf der Website nm-holding.com, dass eine angebliche Kibach AG (kibachag.com) Neidhart & Manhart Holdings verwalten würde (Achtung, es geht um die Kibach AG, die via kibachag.com operiert, die nichts mit der seriösen Kibach AB aus Bachenbülach zu tun hat. Wir gehen von einem Identitätsmissbrauch zulasten des eingetragenen Unternehmens Kibach AG aus der Schweiz aus). Bereits die Konstruktion wirkt undurchsichtig. Wenn die Plattform Neidhart & Manhart Holdings auf nm-holding.com auf ein anderes Unternehmen verweist, das selbst eine unsichere Website betreibt, spricht dies für ein fein abgestimmtes System zur Verschleierung der Verantwortlichen.

Kibachag.com wird von Resch Rechtsanwälten ebenso als unsicher bewertet wie nm-holding.com. Für Anleger sind solche Verflechtungen ein hohes Risiko. In Fällen von Trading-Betrug werden häufig mehrere Domains, Scheinfirmen und angebliche Verwaltungs- oder Servicegesellschaften zwischengeschaltet, um Zahlungsströme zu verschleiern und die Rückverfolgung von Geldern zu torpedieren. Geschädigte sollten daher alle Zahlungen, die im Zusammenhang mit Neidhart & Manhart Holdings und kibachag.com stehen, sorgfältig dokumentieren und aufbewahren, um Rückforderungsansprüche, etwa aus ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 BGB), gezielt durchzusetzen.

FINMA-Warnung als starkes Alarmzeichen für Kapitalanleger

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat vor der Plattform Neidhart & Manhart Holdings gewarnt. Eine solche Warnung ist ein außerordentlich starkes Indiz dafür, dass die Betreiber ohne die erforderliche aufsichtsrechtliche Erlaubnis agieren oder in anderer Weise gegen regulatorische Vorgaben verstoßen. Die FINMA überwacht in der Schweiz Banken, Effektenhändler, Vermögensverwalter und weitere Finanzdienstleister. Steht eine Firma auf der Warnliste, rät die Behörde in der Regel dringend davon ab, mit dieser Gesellschaft Geschäfte zu tätigen oder neue Gelder zu investieren.

Für Geschädigte hat die Warnung der FINMA Bedeutung. Sie stützt die Annahme, dass Neidhart & Manhart Holdings und ihr Umfeld keine ordnungsgemäße Erlaubnis besitzen, um Finanzdienstleistungen anzubieten. In Deutschland wären vergleichbare Aktivitäten erlaubnispflichtig nach § 32 KWG (Kreditwesengesetz). Wer ohne Erlaubnis Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen betreibt, handelt rechtswidrig, was neben aufsichtsrechtlichen Maßnahmen auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Diese aufsichtsrechtliche Bewertung verbessert regelmäßig die Ausgangsposition geschädigter Anleger bei der Durchsetzung zivilrechtlicher Schadensersatzansprüche.

Erfahrungen geschädigter Investoren, rechtliche Möglichkeiten

Die tatsächlichen Erfahrungen mit Neidhart & Manhart Holdings ähneln typischen Mustern des Trading-Betrugs: Anleger werden mit Versprechen hoher Renditen und angeblicher internationaler Expertise angelockt. Häufig wird auf „über 100 Länder“ verwiesen, um einen globalen Anspruch zu suggerieren. In der Praxis verlieren Betroffene jedoch oft den überwiegenden Teil ihrer Einzahlungen. Versprochene Auszahlungen bleiben aus; stattdessen werden immer neue Nachschüsse, angebliche Steuern oder „Freischaltungsgebühren“ verlangt.

Solche Erfahrungen sind zentrale Beweismittel bei der rechtlichen Aufarbeitung. Sie können den Nachweis unterstützen, dass eine systematische Täuschung vorliegt, und somit den Tatbestand des Betrugs (§ 263 StGB) beziehungsweise des Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) erfüllen. Zivilrechtlich bestehen für Geschädigte insbesondere folgende Ansatzpunkte:

  • Rückforderungsansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 BGB).
  • Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung (§ 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB).
  • Ansprüche gegen beteiligte Zahlungsdienstleister, Banken oder sogenannte „Zahlstellen“, sofern diese gegen geldwäscherechtliche Prüfpflichten verstoßen haben.

Die Bewertung solcher Ansprüche erfordert eine sorgfältige Prüfung der individuellen Transaktionen und Vertragsunterlagen, einschließlich sämtlicher E-Mails, Chatverläufe und Kontonachweise. Je besser die Dokumentation, desto größer die Chance, Geldflüsse nachzuverfolgen und Haftungsadressaten zu identifizieren.

Checkliste: Was Geschädigte von Neidhart & Manhart Holdings jetzt tun sollten

  • Keine weiteren Einzahlungen leisten, auch nicht als vermeintliche „Gebühren“ oder „Steuern“ zur Kontofreigabe.
  • Jegliche Kommunikation mit Neidhart & Manhart Holdings, nm-holding.com, live.nm-holding.com und der Site kibachag.com dokumentieren und sichern.
  • Kontoauszüge, Zahlungsbelege (Überweisungen, Kreditkartenabrechnungen, Krypto-Transaktionen) vollständig sammeln.
  • Keine Fernwartungssoftware (z. B. AnyDesk, TeamViewer) mehr zulassen, falls diese von den angeblichen Brokern eingesetzt wurde.
  • Strafanzeige wegen Betrugs bei der zuständigen Staatsanwaltschaft oder Polizei erstatten, unter Hinweis auf die FINMA-Warnung.
  • Spezialisierte anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, um zivilrechtliche Ansprüche und mögliche Schritte gegen Banken und Zahlungsdienstleister zu prüfen.

Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte

Resch Rechtsanwälte befassen sich seit 1986 mit dem Schutz geschädigter Anleger. Die Kanzlei kennt die typischen Strukturen, mit denen Plattformen wie Neidhart & Manhart Holdings, nm-holding.com, live.nm-holding.com und verknüpfte Seiten wie kibachag.com operieren. Auf Basis der bisherigen Bewertung und der vorliegenden Erfahrungen sehen unsere Anwälte erhebliche Anhaltspunkte für Trading-Betrug.

Wenn Sie Geld über Neidhart & Manhart Holdings investiert haben oder von einem vermeintlichen Broker der Plattform kontaktiert wurden, sollten Sie schnell handeln. Lassen Sie Ihre Ansprüche und Erfolgsaussichten in einer individuellen Bewertung prüfen. Rufen Sie dazu Resch Rechtsanwälte unter der Telefonnummer +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf der Website der Kanzlei, um eine erste Einschätzung zu Ihren Möglichkeiten der Geldrückholung zu erhalten.

FAQ zu Neidhart & Manhart Holdings (nm-holding.com)

Wie seriös ist Neidhart & Manhart Holdings mit der Plattform nm-holding.com?
Neidhart & Manhart Holdings weist erhebliche Widersprüche zwischen der behaupteten Firmengeschichte und den WHOIS-Daten der Domain nm-holding.com (Registrierung am 13.06.2025 bei Tucows Domains Inc.) auf, was stark gegen eine seriöse Vermögensverwaltung spricht. In Verbindung mit typischen Mustern des Trading-Betrugs und der Verflechtung mit kibachag.com besteht ein erhebliches Risiko für Anleger.

Welche Bedeutung hat die FINMA-Warnung vor Neidhart & Manhart Holdings?
Die Warnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA ist ein zentrales Alarmzeichen dafür, dass Neidhart & Manhart Holdings mutmaßlich ohne erforderliche aufsichtsrechtliche Erlaubnis agiert. Eine solche behördliche Warnung stützt straf- und zivilrechtliche Vorwürfe wie unerlaubten Finanzdienstleistungsbetrieb und möglichen Kapitalanlagebetrug.

Welche Rolle spielen die angegebenen Kontakt- und Adressdaten von Neidhart & Manhart Holdings?
Die Schweizer Telefonnummer, die Zürcher Anschrift in der Schärenmoosstrasse 77 und die E-Mail-Adresse support@nm-holding.info können als Lockmittel dienen, um Seriosität vorzutäuschen. Berichten zufolge handelt es sich bei solchen Adressen häufig um Briefkasten- oder Tarnanschriften, was den Verdacht eines organisierten Trading-Betrugs weiter erhärtet.

Was sollten Anleger tun, die über nm-holding.com oder kibachag.com investiert haben?
Betroffene sollten keine weiteren Zahlungen leisten, sämtliche Transaktionen und Kommunikationsverläufe lückenlos sichern und unverzüglich Strafanzeige wegen Betrugs unter Hinweis auf die FINMA-Warnung erstatten. Auf dieser Grundlage lassen sich Rückforderungs- und Schadensersatzansprüche – etwa aus ungerechtfertigter Bereicherung oder unerlaubter Handlung – strukturiert prüfen.



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