Tradesuit:
Einzahlung ja, Auszahlung nie – typische Betrugsmasche
15.07.2026 Haben Sie über die Plattform Tradesuit investiert und die Domain tradesuit(.)net genutzt? Dann handelt es sich um einen klaren Fall von Trading-Betrug. Die Täter treten unter der Bezeichnung ZERMATT GROUP LLC auf und nutzen die Infrastruktur tradesuit(.)net, um Zahlungen zu veranlassen. Die spanische Finanzaufsicht CNMV hat am 29.06.2026 ausdrücklich vor tradesuit(.)net und TRADESUITE gewarnt. Lesen Sie diesen Artikel jetzt und erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es Tradesuit wirklich?
Die Plattform Tradesuit wirkt wie ein professioneller Broker, doch tatsächlich handelt es sich um eine inszenierte Oberfläche. Angebliche Handelsgewinne werden nur angezeigt, reale Transaktionen finden nicht statt. Die Betreiber nennen als Sitz Suite 305, Griffith Corporate Centre, Beachmont, Kingstown, St. Vincent and the Grenadines. Diese Darstellung dient der Glaubwürdigkeit, während die tatsächlichen Abläufe verborgen bleiben. Die Domain tradesuit(.)net wurde am 27.02.2026 bei NameCheap, Inc. registriert. Solche kurzfristig angelegten Strukturen sind typisch für Trading-Betrug.
Tradesuit und die Warnung der CNMV
Die CNMV hat am 29.06.2026 eine klare Warnung veröffentlicht. Genannt werden tradesuit(.)net, TRADESUITE und ZERMATT GROUP LLC. Die Behörde stellt fest, dass keine Erlaubnis für regulierte Investmentdienstleistungen vorliegt. Damit liegt ein Verstoß gegen aufsichtsrechtliche Vorschriften vor. Für Anleger ist diese Bewertung ein starkes Signal. Ihre Erfahrungen mit Tradesuit bestätigen regelmäßig dieses Muster.
Keine Auszahlung bei Tradesuit
Viele Betroffene berichten identische Erfahrungen. Auszahlungen werden verzögert oder vollständig verweigert. Es werden angebliche Steuern, Gebühren oder Sicherheitsleistungen verlangt. Jede weitere Zahlung führt nur zu weiterem Verlust. Dieses Verhalten erfüllt typische Kriterien des Kapitalanlagebetrugs nach § 264a StGB.
Die Rolle der Bankkonten
Damit Zahlungen überhaupt möglich sind, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten gehören Dritten, die in ein Geldwäschenetzwerk eingebunden sind. Ohne solche Konten kann der Betrug nicht funktionieren. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und machen Rückforderungsansprüche geltend. Grundlage sind unter anderem § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.
Wer steckt hinter Tradesuit?
Die Struktur hinter Tradesuit ist arbeitsteilig organisiert. Callcenter steuern die Kommunikation und bauen Druck auf. Parallel werden Zahlungsströme über verschiedene Konten geleitet. Dies erfüllt regelmäßig den Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB. Wer Gelder aus solchen Quellen erhält, kann sich selbst strafbar machen. Diese Zusammenhänge sind für die rechtliche Bewertung entscheidend.
Juristische Einordnung des Betrugs
Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt, um einer Person ihr Geld abzulocken, begeht Anlagebetrug. Genau dieses Muster zeigt sich bei Tradesuit. Den Anlegern wird vorgetäuscht, dass ihr Kapital gewinnbringend im Trading eingesetzt wird. Tatsächlich dient jede Zahlung nur der Bereicherung der Täter. Ihre Erfahrungen und jede objektive Bewertung der Plattform bestätigen diese Einordnung.
Was tun bei Tradesuit? Checkliste
- Keine weiteren Zahlungen leisten
- Sämtliche Kommunikationsdaten sichern
- Überweisungsbelege und Wallet Transaktionen dokumentieren
- Anzeige bei der Polizei erstatten
- Spezialisierten Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einschalten
Ihre Chance auf Rückholung
Die Spur des Geldes führt zu realen Konten. Genau dort setzen wir an. RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte identifizieren die Kontoinhaber und verfolgen konsequent die Zahlungsströme.
Wenn Sie Ihr Geld von Tradesuit zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zu Tradesuit – Krypto-Trading und Broker-Plattform
Wie seriös ist Tradesuit als Broker-Plattform für Trading und Krypto-Anlagen?
Tradesuit weist alle typischen Merkmale eines inszenierten Online-Brokers auf, bei dem angebliche Trading-Gewinne nur virtuell dargestellt werden. Reale Transaktionen finden nach den vorliegenden Informationen nicht statt, was stark gegen die Seriosität der Plattform spricht.
Was bedeutet die Warnung der CNMV zu Tradesuit und TRADESUITE für Anleger?
Die CNMV hat ausdrücklich festgestellt, dass Tradesuit keine Erlaubnis für regulierte Investmentdienstleistungen besitzt. Für Anleger ist dies ein deutliches Warnsignal, dass es sich um ein potenziell illegales Trading-Angebot handeln kann.
Warum werden Auszahlungen bei Tradesuit verweigert oder verzögert?
Betroffene berichten, dass Auszahlungen systematisch blockiert und von angeblichen Steuern, Gebühren oder Sicherheitsleistungen abhängig gemacht werden. Dieses Verhalten entspricht typischen Mustern des Kapitalanlagebetrugs und dient regelmäßig nur dazu, weitere Zahlungen zu erzwingen.
Welche rechtlichen Risiken bestehen im Zusammenhang mit den bei Tradesuit genutzten Bankkonten?
Die Zahlungsabwicklung über Konten Dritter kann auf ein Geldwäschenetzwerk hindeuten und den Tatbestand der Geldwäsche erfüllen. Wer Gelder aus solchen Quellen erhält oder weiterleitet, kann sich unter Umständen selbst strafbar machen und zivilrechtlichen Rückforderungsansprüchen ausgesetzt sein.


