TradingPoint entpuppt sich als infamert Trading-Betrug
05.06.2026. Haben Sie über TradingPoint auf der Website investtrading(.)co investiert oder den Zugang über client.investtrading(.)co genutzt? Dann liegt ein klarer Fall von Trading-Betrug vor. Auch die deutsche BaFin warnt bereits vor den hier agierenden Tätern. Die Täter nutzen eine täuschend echte Plattform und drängen zu Einzahlungen, während Auszahlungen blockiert werden. Die Domain investtrading(.)co wurde am 20.05.2025 registriert und zuletzt am 25.05.2026 aktualisiert, was typische Muster solcher Konstruktionen bestätigt. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu verstehen, wie Sie Ihr Geld zurückholen können, insofern Sie bereits in die Falle des Anlagebetrugs getappt sind.
Gibt es TradingPoint wirklich?
TradingPoint präsentiert sich als professioneller Broker mit angeblichen Zertifikaten und Lizenzen. Diese Darstellung ist Teil einer Inszenierung. Auf der Website investtrading(.)co werden Dokumente wie “Certificate of Incorporation” oder “Operation License” verlinkt, doch die Inhalte sind nicht abrufbar. Genau darin liegt ein wesentliches Täuschungselement. Die Plattform erzeugt Vertrauen, ohne faktische Nachweise zu liefern. Die Login-Seite client.investtrading(.)co verstärkt diesen Eindruck durch eine scheinbar funktionierende Handelsumgebung. In Wahrheit handelt es sich um eine gesteuerte Oberfläche ohne reale Kapitalmarktanbindung.
TradingPoint zahlt nicht aus, was leider absehbar war
Viele Betroffene berichten in ihren Erfahrungen, dass Auszahlungen bei TradingPoint verweigert werden. Stattdessen fordern die Betreiber weitere Einzahlungen, etwa für angebliche Steuern oder Freischaltungen. Diese Forderungen sind Teil des Systems. Ziel ist es, die Zahlungen immer weiter zu erhöhen. Eine objektive Bewertung zeigt, dass keine echte Handelsleistung erbracht wird. Die Gewinne sind fiktiv und dienen nur der Motivation zu weiteren Überweisungen.
Ohne Konten kein Trading-Betrug
Damit die Gelder transferiert werden können, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten gehören entweder Strohleuten oder gezielt eingebundenen Geldwäschern. Ohne diese Infrastruktur wäre der Betrug nicht möglich. Unsere Arbeit setzt genau hier an. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und verfolgen die Geldflüsse konsequent. So entstehen Ansatzpunkte für Rückforderungen.
Wer steckt hinter TradingPoint?
Investtrading(.)co wurde am 20.05.2025 bei NameSilo, LLC registriert, letztes Update: 25.05.2026. Das Registrierungsdatum und das aktuelle Update zeigen eine typische kurze Lebensdauer solcher Plattformen. Die Täter agieren anonym und wechseln regelmäßig ihre Strukturen. Die angegebene E-Mail-Adresse support@tradingpoint(.)pro dient nur der Fassade. Zudem stellt die BaFin in ihrer Warnung klar: “Der Betreiber der Website tritt unter der Bezeichnung TradingPoint auf, ohne Angabe einer Rechtsform. Darüber hinaus wird auf investtrading(.)co das sowohl bei der Bafin als auch bei der zypriotischen Finanzmarktaufsicht CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission) registrierte Unternehmen Trading Point of Financial Instruments Ltd, Limassol, Zypern, aufgeführt. Der Bafin liegen keine Informationen darüber vor, dass diese zypriotische Gesellschaft tatsächlich in irgendeiner Verbindung steht zu der Website investtrading(.)co bzw. den dort unterbreiteten Angeboten. Vielmehr handelt es sich offensichtlich um einen Identitätsdiebstahl”. Anleger sollten diese Warnung ernstnehmen.
Juristische Einordnung des TradingPoint Betrugs
Wer andere mithilfe erfundener oder verfälschter Tatsachen um Geld bringt, macht sich des Anlagebetrugs schuldig. Dieser Tatbestand ist in § 263 StGB geregelt. Zusätzlich liegt regelmäßig ein Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB vor. Die Nutzung fremder Konten erfüllt den Tatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB. Zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Rückzahlung aus § 812 BGB sowie Schadensersatz aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Auch Verstöße gegen § 32 KWG sind relevant, da keine Erlaubnis für Finanzdienstleistungen vorliegt.
Wichtig ist auch der Hinweis, dass Rückzahlungen von der Plattform selbst Risiken bergen. Wer Gelder aus solchen Quellen erhält, könnte sich unter Umständen selbst der Geldwäsche aussetzen. Eine rechtliche Prüfung ist daher unerlässlich.
Erfahrungen mit TradingPoint und Handlungsempfehlungen
Die bisherigen Erfahrungen zeigen ein klares Muster. TradingPoint arbeitet mit psychologischem Druck und falschen Versprechen. Eine kritische Bewertung ergibt, dass keine legitime Investition vorliegt. Betroffene sollten sofort handeln:
- Keine weiteren Zahlungen leisten
- Alle Zahlungsbelege sichern
- Kommunikationsverläufe dokumentieren
- Strafanzeige erstatten
- Juristische Unterstützung einholen
Ihr Weg zurück zu Ihrem Geld
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen die Spur des Geldes und identifizieren die Kontoinhaber im Netzwerk. Ohne diese Konten wäre der Betrug nicht möglich. Genau dort setzen wir an, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.
Wenn Sie Ihr Geld von TradingPoint zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zu TradingPoint und der Plattform investtrading.co
Wie seriös ist TradingPoint als Broker einzuschätzen?
TradingPoint beziehungsweise investtrading.co zeigt typische Merkmale eines Anlagebetrugs: fehlende abrufbare Lizenzen, rein inszenierte Trading-Oberfläche und keine reale Anbindung an regulierte Kapitalmärkte.
Warum zahlt TradingPoint meine Gewinne nicht aus?
Berichten zufolge verweigert TradingPoint Auszahlungen systematisch und fordert stattdessen zusätzliche Einzahlungen für angebliche Steuern oder Freischaltungen, obwohl die ausgewiesenen Gewinne lediglich fiktive Buchungen ohne echte Handelsleistungen sind.
Welche Rolle spielen Banken und Kontoinhaber beim TradingPoint-Betrug?
Für den Trading-Betrug werden reale Bankkonten von Strohleuten oder Geldwäschern eingesetzt, über die die Einzahlungen der Anleger kanalisiert und verschleiert werden, was spätere Rückforderungen jedoch gezielt an diesen Geldflüssen anknüpfen lässt.
Welche rechtlichen Konsequenzen drohen beim TradingPoint-Betrug?
Das Geschäftsmodell von TradingPoint kann strafrechtlich als Betrug, Kapitalanlagebetrug und Geldwäsche einzuordnen sein; zivilrechtlich kommen insbesondere Rückzahlungsansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung und Schadensersatzansprüche wegen unerlaubter Handlung in Betracht.


