Venorina Erfahrungen warnen vor falschem Staatsprojekt
Venorina Bewertung zeigt Risiken bei Krypto-Angeboten
Immer wieder tauchen Plattformen auf, die mit vermeintlich seriösen staatlichen Projekten werben. Bei solchen Angeboten ist eine kritische Bewertung entscheidend. Die aktuelle Warnung der BaFin zu Venorina zeigt, wie geschickt Betrüger Vertrauen missbrauchen. Wer bereits Erfahrung mit dubiosen Krypto-Angeboten gemacht hat oder Zweifel an der Echtheit eines Projekts hat, sollte umgehend handeln. Kontaktieren Sie die Kanzlei Resch Rechtsanwälte, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.
Venorina und Renovile: Gefährliche Fälschung eines staatlichen Projekts
Am 21. November 2025 veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine deutliche Warnung vor Angeboten von Venorina, die unter den Domains venorina.com und renovile.org auftraten. Beide Webseiten gaben sich als Teil eines angeblich „offiziellen Projekts Deutschlands“ aus, das angeblich vom Bundesministerium der Finanzen unterstützt werde. Diese Darstellung ist frei erfunden und diente ausschließlich dazu, Anleger in die Irre zu führen.
Die Betrüger versuchten, durch staatliche Symbolik, offizielle Siegel und den Missbrauch der Namen des Bundesfinanzministers und von Lars Klingbeil Vertrauen zu schaffen – ein klassisches Merkmal professionell organisierter Krypto-Betrugskampagnen.
BaFin-Warnung: Kein offizielles Angebot der Bundesrepublik Deutschland
Die BaFin stellte unmissverständlich klar, dass es kein offizielles Projekt Deutschlands mit dem Namen Venorina oder Renovile gibt. Sämtliche unter den genannten Domains angebotenen Leistungen sind nicht genehmigt und nicht von staatlicher Seite autorisiert. Damit liegt ein eindeutiger Verstoß gegen § 32 Kreditwesengesetz (KWG) vor, der für Finanz- und Kryptodienstleistungen eine behördliche Erlaubnis vorschreibt. Anbieter, die ohne diese Zulassung tätig werden, handeln illegal und setzen sich dem Verdacht des Betrugs nach § 263 Strafgesetzbuch (StGB) aus.
Juristische Bewertung: Betrug und Identitätsmissbrauch
Im Fall von Venorina handelt es sich um eine koordiniert betriebene Betrugskampagne, die gezielt den Eindruck staatlicher Legitimation erwecken sollte. Durch den Identitätsmissbrauch bekannter Politiker und Behörden wurde der Täuschungsvorsatz besonders deutlich.
Betroffene Anleger könnten daher Ansprüche auf Schadensersatz gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB sowie auf Rückzahlung nach § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) geltend machen. Auch strafrechtliche Ermittlungen wegen Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) sind denkbar.
Eine anwaltliche Prüfung sollte in jedem Fall erfolgen, um Beweise zu sichern und Vermögensspuren nachzuverfolgen.
Impressumspflicht und fehlende Transparenz
Weder venorina.com noch renovile.org enthielten ein ordnungsgemäßes Impressum im Sinne von § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG). Es fehlen sowohl Verantwortliche als auch Anschrift und Kontaktmöglichkeiten. Diese Verletzung der Impressumspflicht ist nicht nur ein klarer Rechtsverstoß, sondern auch ein typisches Warnsignal für betrügerische Online-Angebote.
Betroffene sollten sich daher nicht von offiziellen Symbolen oder professionellen Webseiten täuschen lassen – die tatsächliche Rechtmäßigkeit eines Finanzdienstleisters lässt sich ausschließlich über öffentliche Register und BaFin-Datenbanken überprüfen.
Handlungsempfehlungen für Geschädigte von Venorina
1. Sichern Sie Beweise – Screenshots, Transaktionen, E-Mails und Chats.
2. Kontaktieren Sie Ihre Bank oder Kreditkartenstelle, um Zahlungen zu stoppen.
3. Erstatten Sie Strafanzeige wegen Betrugs (§ 263 StGB).
4. Informieren Sie die BaFin über verdächtige Plattformen.
5. Beauftragen Sie eine spezialisierte Kanzlei, um Rückforderungen einzuleiten.
Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte
Wenn Sie Geld über Venorina oder Renovile investiert haben, stehen Ihnen die Resch Rechtsanwälte mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Anlegerschutz zur Seite. Unsere Kanzlei verfolgt seit Jahrzehnten internationale Anlagebetrugsfälle und hilft Geschädigten, ihr Kapital zurückzuerlangen.
FAQ zu Venorina und Renovile
Was ist Venorina?
Venorina ist ein betrügerisches Krypto-Projekt, das sich fälschlich als offizielles Angebot der Bundesrepublik Deutschland ausgab.
Welche Domains sind betroffen?
Die BaFin warnte vor venorina.com und renovile.org, die beide ohne Genehmigung Finanzdienstleistungen anboten.
Wie kann ich mich schützen?
Prüfen Sie immer, ob ein Anbieter bei der BaFin registriert ist. Seriöse Plattformen verfügen über ein vollständiges Impressum und eine gültige Lizenz.


