Web3 Network:
Investment-Falle enttarnt – so handeln Sie richtig
22.06.2026 Haben Sie bei Web3 Network auf web3qfsnetwork(.)com investiert? Dann sind Sie Opfer eines Krypto-Betrugs geworden. Die Plattform Web3 Network nutzt typische Täuschungsmethoden und verspricht unrealistische Gewinne im Zusammenhang mit angeblichen QFS- und NESARA-Systemen. Solche Versprechen sind frei erfunden und dienen nur dazu, Anleger zu weiteren Einzahlungen zu bewegen. Lesen Sie diesen Artikel, um zu verstehen, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es Web3 Network wirklich?
Die Plattform Web3 Network präsentiert sich als modernes Krypto-Projekt mit angeblichem Zugang zu exklusiven Finanzsystemen. In Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Oberfläche. Die dargestellten Kontostände und Gewinne sind nicht real. Die gesamte Plattform ist Teil einer Täuschung. Die Domain web3qfsnetwork(.)com wurde erst am 28.09.2025 bei Hosting Concepts B.V. d b a Registrar.eu registriert. Eine derart junge Domain ist ein klares Warnsignal. Hinzu kommt die Nutzung der bekannten QFS und NESARA Narrative, die seit Jahren im Zusammenhang mit Betrugsmodellen stehen. Eine behördliche Zulassung ist nicht erkennbar.
Web3 Network Erfahrungen zeigen klare Risiken
Viele Betroffene berichten von ähnlichen Erfahrungen mit Web3 Network. Nach einer ersten Einzahlung werden scheinbare Gewinne angezeigt. Diese Gewinne dienen nur dazu, Vertrauen aufzubauen. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, entstehen plötzlich neue Gebühren oder Steuern. Diese Forderungen sind frei erfunden. Ziel ist es, weitere Zahlungen zu erzwingen. Die positiven Bewertungen im Internet sind häufig nicht verifizierbar und Teil der Täuschungsstrategie.
Web3 Network zahlt nicht aus
Ein zentrales Merkmal des Anlagebetrugs ist die verweigerte Auszahlung. Auch bei Web3 Network zeigt sich dieses Muster deutlich. Auszahlungen werden verzögert oder komplett verweigert. Stattdessen werden immer neue Gründe genannt, warum weiteres Geld erforderlich ist. Diese Praxis erfüllt den Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 StGB sowie des Kapitalanlagebetrugs gemäß § 264a StGB.
Ohne Bankkonten funktioniert der Betrug nicht
Damit Anleger Geld einzahlen können, nutzen die Täter reale Bankkonten und Krypto Wallets. Ohne diese Infrastruktur wäre der Betrug nicht möglich. Diese Konten werden von Geldwäschern bereitgestellt. Nach § 261 StGB liegt hier Geldwäsche vor. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und machen zivilrechtliche Ansprüche geltend. Grundlage sind unter anderem § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Unser Ziel ist es, das Geld zurückzuholen.
Wer steckt hinter Web3 Network?
Die Betreiber von Web3 Network bleiben bewusst anonym. Dies ist ein typisches Merkmal unseriöser Plattformen. Gleichzeitig wird mit professionell wirkenden Webseiten und angeblichen Experten gearbeitet. In Wahrheit handelt es sich um organisierte Strukturen, die häufig international agieren. In vielen Fällen liegt der Verdacht einer kriminellen Vereinigung gemäß § 129 StGB nahe.
Juristische Einordnung des Betrugs
Anlagebetrug liegt vor, wenn eine Person wissentlich falsche Informationen nutzt, um einem anderen Geld zu entziehen. Genau dieses Muster zeigt sich bei Web3 Network. Den Anlegern wird vorgetäuscht, dass ihr Kapital in Krypto Assets investiert wird. Tatsächlich findet kein echtes Trading statt. Die angezeigten Gewinne sind Teil der Inszenierung.
Vorsicht bei Rückzahlungen und Geldwäsche
Einige Betroffene berichten, dass kleinere Beträge zurückgezahlt wurden. Diese Zahlungen dienen nur dazu, Vertrauen aufzubauen. Wer Geld von Web3 Network erhält, könnte sich unter Umständen selbst strafbar machen. Der Tatbestand der Geldwäsche kann erfüllt sein. Eine rechtliche Prüfung ist daher dringend erforderlich.
Checkliste für Betroffene von Web3 Network
- Keine weiteren Zahlungen leisten
- Sämtliche Kommunikationsverläufe sichern
- Überweisungsbelege und Wallet Transaktionen dokumentieren
- Strafanzeige bei der Polizei erstatten
- Einen spezialisierten Anwalt einschalten
Bewertung von Web3 Network
Die Bewertung von Web3 Network fällt eindeutig negativ aus. Die Kombination aus anonymen Betreibern, unrealistischen Versprechen und fehlender Regulierung spricht klar für einen Krypto-Betrug. Auch die bisherigen Erfahrungen zeigen ein konsistentes Muster von Täuschung und Auszahlungsverweigerung.
Ihr Weg zum Geld zurück
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Wir identifizieren die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks und setzen Ihre Ansprüche durch.
Wenn Sie Ihr Geld von Web3 Network zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zu Web3 Network
Wie seriös ist Web3 Network als Krypto-Plattform einzuschätzen?
Web3 Network zeigt typische Merkmale eines unseriösen Krypto-Brokers: junge Domain, anonyme Betreiber, fehlende behördliche Zulassung und inszenierte Kontostände. Diese Konstellation spricht deutlich für ein hohes Risiko eines illegalen Krypto-Tradings.
Warum zahlt Web3 Network meine angeblichen Gewinne nicht aus?
Die verweigerte Auszahlung ist ein klassisches Muster beim Anlagebetrug. Scheinbare Gewinne dienen nur der Täuschung, während erfundene Gebühren und Steuern dazu genutzt werden, weitere Einzahlungen zu erzwingen.
Handelt es sich bei Web3 Network um Betrug im strafrechtlichen Sinn?
Die geschilderten Abläufe erfüllen typischerweise die Kriterien von Betrug nach § 263 StGB und Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB. Zudem können Geldwäschetatbestände nach § 261 StGB berührt sein, wenn Zahlungen über bestimmte Konten und Krypto-Wallets abgewickelt werden.
Was sollten Betroffene von Web3 Network jetzt konkret tun?
Betroffene sollten umgehend alle Zahlungen stoppen, Beweise wie Chats, E-Mails und Transaktionen sichern und zeitnah Strafanzeige erstatten. Eine rechtliche Prüfung der individuellen Ansprüche kann helfen, Verluste gegenüber beteiligten Kontoinhabern und Mittelsmännern geltend zu machen.


