Alenso: Nicht seriös, sondern eine Trading-Betrugsmasche

01.06.2026. Haben Sie bei der Plattform Alenso über alenso.pro investiert und Probleme bei der Auszahlung? Dann handelt es sich eindeutig um Anlagebetrug. Die Täter nutzen zusätzlich die Login-Domains user.alenso.net und wt.alenso.net, um ihre Täuschung zu professionalisieren. Viele Betroffene berichten von schlechten Erfahrungen mit Alenso und ausbleibenden Auszahlungen. Lesen Sie diesen Artikel unbedingt, um zu erfahren, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.



Gibt es die Trading-Plattform Alenso wirklich?

Die angebliche Trading-Plattform Alenso präsentiert sich als moderner Broker mit innovativer Technologie, schnellen Ausführungen und attraktiven Handelsbedingungen. Aussagen wie "new generation broker" oder "37K+ Active users" sollen Vertrauen schaffen. Tatsächlich handelt es sich um eine inszenierte Darstellung. Die Domain alenso.pro wurde erst am 03.10.2024 bei der PDR LTD registriert (letztes Domain-Update: 06.10.2025), ebenso die Login-Domains user.alenso.net und wt.alenso.net (letztes Domain-Update: 01.10.2025). Diese Fakten widersprechen klar der behaupteten langjährigen Erfahrung. Die angegebene Adresse im Vereinigten Königreich (Office 1320 Blue Tower, Media City Uk, Manchester, United Kingdom, M50 2ST) erweist sich als Fassade, hinter der keine reale Geschäftstätigkeit nachweisbar ist. Die gesamte Plattform ist darauf ausgerichtet, Seriosität vorzugaukeln, wo real keine zu finden ist.

Alenso zahlt nicht aus

Ein zentrales Merkmal im Trading-Betrug ist die Verweigerung von Auszahlungen. Auch bei Alenso zeigen Erfahrungen, dass zunächst Gewinne angezeigt werden, um Vertrauen aufzubauen. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, folgen Ausreden. Es werden angebliche Gebühren, Steuern oder weitere Einzahlungen verlangt. Diese Forderungen sind Teil des Systems. Eine tatsächliche Auszahlung erfolgt nicht. Die Bewertung von Alenso fällt daher eindeutig negativ aus.

Ohne Bankkonten funktioniert der Betrug nicht

Damit die Täter an das Geld gelangen, benötigen sie reale Bankkonten. Die Einzahlungen erfolgen auf Konten, die von Hintermännern oder Geldwäschern kontrolliert werden. Anlagebetrug ist das bewusste Hervorrufen eines falschen Eindrucks, um sich die Geldmittel des Opfers zu sichern. Genau dieses Muster zeigt sich bei Alenso. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und setzen Rückforderungen durch. Denn ohne diese Konten wäre der gesamte Betrug nicht möglich.

Wer steckt hinter den Kontoinhabern?

Die Struktur hinter Plattformen wie Alenso ist professionell organisiert. Es handelt sich nicht um Einzeltäter, sondern um arbeitsteilig organisierte Netzwerke. Diese erfüllen häufig auch den Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB. Zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Schadensersatz, etwa aus § 812 BGB oder § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Entscheidend ist: Die Spur des Geldes führt zu realen Personen und Unternehmen, die haftbar gemacht werden können.

Ist Alenso legal tätig?

Ein seriöser Anbieter von Finanzdienstleistungen benötigt eine Erlaubnis nach § 32 KWG. Für Alenso gibt es keine Hinweise auf eine solche Genehmigung. Damit ist das Angebot als unerlaubtes Betreiben von Finanzdienstleistungen einzuordnen. Zusätzlich werden grundlegende Informationspflichten nach § 5 DDG verletzt. Die angeblichen Kontaktangaben wie support@alenso.pro oder die Telefonnummer +441224076107 dienen lediglich der Täuschung. Die Erfahrungen zeigen, dass eine echte Erreichbarkeit nicht gegeben ist.

Vorsicht bei Rückzahlungen

In manchen Fällen erhalten Anleger kleine Beträge zurück. Dies dient ausschließlich dazu, weiteres Vertrauen aufzubauen. Wer Geld von einer solchen Plattform erhält, könnte sich unter Umständen selbst der Geldwäsche strafbar gemacht haben. Daher ist besondere Vorsicht geboten und eine rechtliche Prüfung sinnvoll.

Checkliste für Betroffene von Alenso

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Sämtliche Kommunikationsdaten und Zahlungsbelege sichern
  • Unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten
  • Einen spezialisierten Anwalt im Bank- und Kapitalmarktrecht einschalten

Fazit zur betrügerischen Online-Trading-Darbietung Alenso

Die gesammelten Erfahrungen und die objektiven Fakten führen zu einer klaren Bewertung: Alenso ist ein klassischer Fall von Trading-Betrug. Die Plattform dient ausschließlich dazu, Anlegergelder einzusammeln und Auszahlungen zu verhindern.

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück.

Wenn Sie Ihr Geld von Alenso zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zu Alenso: Trading, Legalität und Risiken

Wie seriös ist die Trading-Plattform Alenso?

Alenso tritt als „new generation broker“ mit angeblich tausenden aktiven Nutzern auf, doch die erst 2024 registrierten Domains und die nicht nachweisbare Geschäftstätigkeit in Manchester sprechen klar gegen eine seriöse, etablierte Plattform. Die Erfahrungen und objektiven Fakten weisen deutlich auf einen inszenierten Online-Betrug im Bereich Krypto- und CFD-Trading hin.

Warum zahlt Alenso Gewinne nicht aus?

Typisch für Trading-Betrug zeigt Alenso zunächst scheinbare Gewinne, um Vertrauen zu schaffen, verweigert dann aber systematisch Auszahlungen. Stattdessen werden zusätzliche Einzahlungen, angebliche Steuern oder Gebühren verlangt, ohne dass Anleger ihr Geld tatsächlich zurückerhalten.

Ist Alenso rechtlich als Broker zugelassen?

Für Alenso bestehen keine Hinweise auf eine Erlaubnis nach § 32 KWG als Finanzdienstleister oder Broker. Zugleich werden grundlegende Informationspflichten nach § 5 DDG verletzt, sodass das Angebot als unerlaubtes und damit illegales Finanzdienstleistungsangebot zu bewerten ist.

Was sollten Betroffene von Alenso-Trading beachten?

Betroffene sollten keine weiteren Zahlungen leisten, alle Unterlagen und Kommunikationsdaten sichern und unverzüglich eine Strafanzeige wegen Anlagebetrugs und möglicher Geldwäsche erstatten. Zudem ist eine rechtliche Prüfung wichtig, um zivilrechtliche Schadensersatzansprüche gegen Kontoinhaber und weitere Beteiligte zu klären.



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