Alpen Trade: Geld zurück bei Betrug

20.04.2026. Haben Sie über die Plattform Alpen Trade investiert und Geld verloren? Dann handelt es sich um einen klaren Trading-Betrug. Die Täter nutzen die Webseiten alpentradingltd.com und ops.alpentradingltd.com, um Anleger gezielt zu täuschen und zu Zahlungen zu bewegen. Kontakt erfolgt unter support@alpentradingltd.com oder telefonisch unter +44 20 6529 9631, angeblich mit Sitz in 123 Bishopsgate, London EC2M 3AF. Zudem wird eine angebliche Lizenz der „FINA EU“ vorgetäuscht, zu der die BaFin bereits am 29.08.2024 ausdrücklich gewarnt hat. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu verstehen, wie der Betrug funktioniert und wie Sie Ihr Geld zurückholen können.

Gibt es die Plattform Alpen Trade wirklich?

Die Plattform Alpen Trade inszeniert eine professionelle Trading-Umgebung, die in Wahrheit nur eine Fassade ist. Anleger berichten in ihren Erfahrungen von scheinbar funktionierenden Handelskonten, steigenden Gewinnen und persönlicher Betreuung durch angebliche Broker. Tatsächlich handelt es sich um eine reine Täuschung. Die angegebene Adresse in London sowie die Nutzung der Identität der „ALPEN TRADING LTD“ deuten klar auf Identitätsdiebstahl hin. Auch die angebliche Regulierung durch „FINA EU“ ist frei erfunden. Die BaFin hat bereits vor dieser Scheinbehörde gewarnt. Diese Show dient ausschließlich dazu, Vertrauen aufzubauen und weitere Einzahlungen zu erreichen.

Alpen Trade zahlt nicht aus

Ein zentrales Merkmal in den Erfahrungen mit Alpen Trade ist die verweigerte Auszahlung. Sobald Anleger eine Auszahlung verlangen, werden neue Bedingungen gestellt. Es werden angebliche Steuern, Provisionen oder Sicherheitsleistungen gefordert. Jede Zahlung führt jedoch nur zu weiteren Forderungen. Eine Auszahlung erfolgt nicht. Diese Praxis ist typisch für illegalen Trading-Betrug und zeigt eindeutig die betrügerische Struktur der Plattform.

Ohne Bankkonten kein Trading-Betrug bei Alpen Trade

Damit der Anlagebetrug funktioniert, benötigen die Täter reale Bankkonten. Die Gelder der Anleger fließen nicht in echte Investments, sondern werden über ein Netzwerk von Konten weitergeleitet. Genau hier setzen rechtliche Maßnahmen an. Wir identifizieren die Kontoinhaber hinter diesen Transaktionen. Denn ohne diese Konten könnte der Betrug nicht durchgeführt werden. Ziel ist es, die Geldflüsse nachzuvollziehen und die Verantwortlichen zur Rückzahlung zu verpflichten.

Wer steckt hinter Alpen Trade?

Die Struktur hinter Alpen Trade ist typisch für organisierten Anlagebetrug. Es handelt sich häufig um international agierende Gruppen, die arbeitsteilig vorgehen. Callcenter, technische Plattform und Zahlungsabwicklung sind voneinander getrennt organisiert. Die Nutzung gestohlener Unternehmensdaten wie im Fall der „ALPEN TRADING LTD“ ist ein klares Indiz für professionelle Täterstrukturen. Für geschädigte Anleger bedeutet das jedoch auch: Es existieren greifbare wirtschaftliche Akteure, die haftbar gemacht werden können.

Juristische Einordnung des Alpen Trade Betrugs

Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt, um einer Person ihr Geld abzulocken, begeht Anlagebetrug gemäß § 263 StGB. Darüber hinaus liegt häufig auch Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB vor. Die Weiterleitung der Gelder über verschiedene Konten erfüllt regelmäßig den Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB. Zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Rückzahlung aus § 812 BGB sowie Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.

Wichtig ist: Auch wer Zahlungen von einer solchen Plattform erhält, könnte sich unter Umständen selbst strafbar machen, etwa wegen Geldwäsche. Eine genaue rechtliche Prüfung ist daher unerlässlich.

Bewertung und Erfahrungen zu Alpen Trade

Die Bewertung von Alpen Trade fällt eindeutig negativ aus. Sämtliche bekannten Erfahrungen zeigen ein klares Muster: aggressive Kontaktaufnahme, täuschend echte Handelsoberflächen und konsequente Verweigerung von Auszahlungen. Die Kombination aus Identitätsdiebstahl, Fake-Lizenz und BaFin-Warnung zur „FINA EU“ bestätigt den Befund eines organisierten Anlagebetrugs.

Was tun bei Alpen Trade? Checkliste

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Sämtliche Kommunikation und Zahlungsnachweise sichern
  • Unverzüglich rechtliche Beratung einholen
  • Keine weiteren persönlichen Daten preisgeben

Ihr Weg zurück zum Geld

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes, identifizieren die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks und setzen Ihre Ansprüche durch.

Wenn Sie Ihr Geld von Alpen Trade zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zu Alpen Trade – Trading, Broker und Anlagebetrug

Wie erkennt man, dass Alpen Trade ein betrügerischer Trading-Anbieter ist?
Die Kombination aus falscher Regulierung, Identitätsdiebstahl („ALPEN TRADING LTD“) und verweigerten Auszahlungen spricht klar für einen organisierten Anlagebetrug. Typisch sind aggressive Kontaktaufnahme, täuschend echte Trading-Oberflächen und immer neue Zahlungsforderungen.

Warum zahlt Alpen Trade meine angeblichen Gewinne nicht aus?
Statt Auszahlungen werden neue Bedingungen wie angebliche Steuern, Provisionen oder Sicherheitsleistungen verlangt. Diese Zahlungen dienen allein dazu, weiteres Geld abzugreifen; reale Gewinne oder seriöses Online-Trading finden nicht statt.

Sind meine Einzahlungen bei Alpen Trade für immer verloren?
Nicht zwingend, denn die Gelder fließen über echte Bankkonten und Zahlungsdienstleister. Werden die beteiligten Kontoinhaber und das Geldwäschenetzwerk identifiziert, bestehen realistische Chancen, zivilrechtliche Rückzahlungsansprüche durchzusetzen.

Kann ich mich bei Zahlungen im Zusammenhang mit Alpen Trade selbst strafbar gemacht haben?
Wer wissentlich Gelder aus einem betrügerischen Krypto- oder Trading-System weiterleitet oder entgegennimmt, kann sich insbesondere wegen Geldwäsche strafbar machen. Eine individuelle rechtliche Prüfung der eigenen Rolle ist deshalb dringend angezeigt.



Jetzt Termin für eine kostenlose Beratung buchen!

Rufen Sie an + 49 30 / 88 59 77 0 – kostenlose Beratung – Geld zurück

Vereinbaren Sie hier einen kostenfreien Erstberatungstermin:
Die Kanzlei Resch Rechtsanwälte wird schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen aufnehmen.