Blockchain Network:
Alles nur Show und miese Abzocke?
28.10.2026 Bei Blockchain Network, auch in der Schreibweise BlockchainNetwork aktiv, Geld eingezahlt? Daten übermittelt? Dann sind Sie einem Krypto-Betrug aufgesessen. Blockchain-networks(.)net arbeitet mit vertrauensbildenden Aussagen wie „A safe place for frozen funds“ und „Secure holding“, doch die Hellenic Capital Market Commission (HCMC) warnt vor blockchain-networks(.)net. Die Täter sprechen gezielt Menschen an, die bereits finanzielle Verluste aus Online-Anlagebetrug erlitten haben, und versprechen eine angebliche Wiederbeschaffung. Lesen Sie diesen Artikel, dann wissen Sie, wie Sie jetzt richtig vorgehen.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es Blockchain Network wirklich?
Blockchain Network inszeniert eine glaubwürdige Kulisse, die Sicherheit und Kontrolle suggerieren soll. Formulierungen wie „Clear records“, „Human oversight“ und „secure digital ledger“ sollen den Eindruck einer beaufsichtigten Verwahrstelle erwecken. Nach der Warnung der HCMC wird die Website jedoch von unbekannten Personen genutzt, um Kontakt zu Anlegern aufzunehmen, die bereits durch Online-Investmentbetrug geschädigt wurden. Das ist kein seriöses Geschäftsmodell, sondern Teil einer Betrugsdramaturgie mit dem Ziel, noch weitere Zahlungen auszulösen. Und weitere, und weitere.
HCMC-Warnung zu blockchain-networks(.)net
Die Hellenic Capital Market Commission (HCMC) weist ausdrücklich auf die Website blockchain-networks(.)net hin. Nach der Mitteilung wird die Seite genutzt, um mit Personen zu kommunizieren, die Verluste aus Online-Anlagebetrug erlitten haben, angeblich um diese Verluste zurückzuholen. Genau dieses Versprechen ist ein typisches Muster im Krypto-Betrug und es zielt auf erneute Zahlungen, Datenabfluss und Kontrolle über Zahlungswege. Wer solche Erfahrungen gemacht hat, sollte die Kommunikation sofort stoppen und Belege sichern.
Keine Ansprechpartner, keine echten Kontaktdaten
Auf blockchain-networks(.)net finden sich keine echten Kontaktdaten oder verantwortliche Ansprechpartner. Das wirkt nicht nur unseriös, es passt auch zu der Feststellung der HCMC, dass die Website keine Informationen zu einer rechtlichen Einheit nennt, die sie betreibt oder verwaltet. Für Betroffene ist das ein klares Warnsignal, weil Ansprüche ohne greifbaren Betreiber gezielt erschwert werden sollen. Ihre Erfahrungen zeigen oft, dass Rückfragen ins Leere laufen oder nur über anonyme Kanäle beantwortet werden.
Broker zahlt nicht aus und fordert weitere Zahlungen? Obacht!
Bei Blockchain Network berichten Betroffene über dieselbe Mechanik. Es wird ein angeblich gesichertes Guthaben oder ein „frozen funds“ Bestand dargestellt, dann werden Auszahlungen blockiert. Anschließend kommen Forderungen nach Gebühren, Steuern oder Verifikationszahlungen, bevor eine Auszahlung angeblich möglich sei. Diese Abläufe sind keine Ausnahme, sie sind Kernelemente des hier initiierten Anlagebetrugs.
Ohne Bankkonten geht es nicht, wir verfolgen die Geldspur
Damit Gelder von Geschädigten abfließen können, benötigen die Täter funktionierende Konten bei Banken oder Zahlungsdienstleistern. Es sind reale Konten, auch wenn die Plattform nur eine Show bietet. Resch Rechtsanwälte identifiziert die Inhaber der Konten eines Geldwäschenetzwerks und holt das Geld zurück, denn ohne echte Konten findet kein Betrug statt. Zudem: Wer von einer Betrugsplattform Geld erhält, könnte sich je nach Umständen selbst dem Vorwurf der Geldwäsche gemäß § 261 StGB aussetzen, daher ist ein rechtlich gesteuertes Vorgehen entscheidend.
Wer sind die Kontoinhaber hinter Blockchain Network?
Hinter Zahlungsströmen bei Krypto-Betrug stehen häufig Strohleute und gewerbliche Strukturen, die Konten zur Verfügung stellen. Diese Kontoinhaber sind für die Rückholung zentral, weil sie als Anspruchsgegner greifbar sein können. Unsere Arbeit setzt daher nicht bei der Plattformdarstellung an, sondern bei den Zahlungswegen und Empfängern. Eine sorgfältige Auswertung von Überweisungen, Kartenumsätzen und Krypto-Transfers schafft Ansatzpunkte für Rückforderungen.
Juristische Bewertung: Anlagebetrug, KWG, zivilrechtliche Ansprüche
Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt, um einer Person ihr Geld abzujagen, begeht Anlagebetrug. Strafrechtlich steht regelmäßig Betrug nach § 263 StGB im Raum, bei öffentlichen oder massenhaft beworbenen Angeboten kommt auch § 264a StGB in Betracht. Wenn ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen angeboten werden, ist zudem ein Verstoß gegen § 32 KWG naheliegend. Zivilrechtlich kommen Ansprüche aus § 812 BGB sowie Schadensersatz aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB in Betracht, je nach Fallkonstellation auch § 826 BGB.
Digitale Pflichten und Bewertung der Außendarstellung
Die Außendarstellung von Blockchain Network setzt auf Schutzbehauptungen und Begriffe, die Seriosität nahelegen sollen. Gleichzeitig fehlen Angaben zum Betreiber, was im digitalen Geschäftsverkehr ein erhebliches Risiko schafft und auf Verstöße gegen Informationspflichten nach § 5 DDG hindeuten kann. Für Ihre Bewertung zählt nicht die Wortwahl auf der Website, sondern ob eine verantwortliche Einheit greifbar ist und ob Auszahlungen ohne Vorwände erfolgen. Die Erfahrungen aus vergleichbaren Fällen zeigen, dass genau diese Kriterien bei Betrugsseiten systematisch unterlaufen werden.
WHOIS Hinweis: Registrierung von blockchain-networks(.)net
Die Domain blockchain-networks(.)net wurde erst kürzlich, am 02.09.2026 bei der Web Commerce Communications Limited, registriert. Solche Domaindaten sind für die juristische Aufarbeitung relevant, weil sie zeitliche Abläufe stützen und Ermittlungsansätze für die Hintermänner liefern können. Entscheidend bleibt jedoch die Nachverfolgung der Geldflüsse, da darüber die zivilrechtliche Durchsetzung häufig am effektivsten ist.
Was tun? Checkliste bei Blockchain-Network-Betrug
- Stoppen Sie sofort weitere Zahlungen, leisten Sie keine angeblichen Freigabegebühren.
- Sichern Sie alle Unterlagen, Screenshots, Chats, Mails und Transaktionsbelege.
- Dokumentieren Sie Empfängerkonten, Wallet-Adressen und jede Zahlungsanweisung.
- Erstatten Sie Strafanzeige, weil sie Ermittlungsdruck erzeugt.
- Lassen Sie Ansprüche gegen Kontoinhaber und weitere Beteiligte zudem auch rechtlich prüfen.
Resch Rechtsanwälte hilft Betrugsopfern und holt Geld zurück
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes und setzen an den Konten des Geldwäschenetzwerks an, um die Kontoinhaber zu identifizieren und Gelder für Mandanten zurückzuholen.
Wenn Sie wissen möchten, ob und wie Sie Ihr Geld von Plattform Blockchain Network zurückholen können, sprechen Sie jetzt mit RESCH Rechtsanwälte. Sie erreichen uns unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und erläutern konkrete Handlungsoptionen.
FAQ zu Blockchain Network
Ist Blockchain Network ein seriöser Anbieter für Krypto- und Online-Trading?
Blockchain Network weist typische Merkmale von Anlagebetrug auf, insbesondere nach der Warnung der HCMC und dem fehlenden greifbaren Betreiber. Die Plattform wird im Zusammenhang mit Online-Investmentbetrug und angeblicher Rückholung von Verlusten genannt.
Was bedeutet die HCMC-Warnung zu blockchain-networks.net für geschädigte Anleger?
Die HCMC stuft die Website als Risiko ein, weil sie zur Kontaktaufnahme mit bereits geschädigten Personen genutzt wird. Betroffene sollten die Kommunikation abbrechen, Zahlungen stoppen und ihre Unterlagen sorgfältig sichern.
Wie äußert sich der Betrug durch den Broker Blockchain Network in der Praxis?
Typisch sind gesperrte oder „frozen“ Guthaben, verweigerte Auszahlungen und neue Forderungen nach Gebühren, Steuern oder Verifikationszahlungen. Diese Mechanik ist ein bekanntes Muster im Bereich Krypto-Betrug und illegalem Online-Trading.
Welche rechtlichen Ansprüche kommen bei Blockchain Network-Betrug in Betracht?
In Betracht kommen strafrechtlich insbesondere Betrugstatbestände sowie verbotene Finanzdienstleistungen, zivilrechtlich vor allem Rückzahlungsansprüche und Schadensersatz. Maßgeblich sind im Einzelfall die Zahlungswege, Empfängerkonten und die konkrete Ausgestaltung des vermeintlichen Investments.


