Bluesky Asset: Wie Geld zurückholen nach Anlagebetrug?
20.05.2026. Haben Sie bei Bluesky Asset auf blueskyasset.net investiert? Dann sind Sie Opfer eines Trading-Betrugs geworden. Die Plattform Bluesky Asset täuscht Seriosität vor, obwohl bereits die britische Finanzaufsicht FCA ausdrücklich vor solchen Konstruktionen warnt. Besonders auffällig ist, dass die Domain blueskyasset.net erst am 19.02.2026 registriert wurde, während auf der Website eine angebliche Gründung im Jahr 2019 suggeriert wird. Diese Widersprüche sind typisch für Anlagebetrug. Lesen Sie diesen Artikel jetzt und erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.
Gibt es die hier abgehandelte Bluesky Asset wirklich?
Bluesky Asset präsentiert sich als moderner Broker für Kryptowährungen und Devisenhandel und inszeniert eine professionelle Handelsumgebung. Aussagen über eine angeblich sichere, transparente und profitable Zukunft mit Blockchain-Technologie wirken überzeugend, sind jedoch Teil einer Täuschung. In Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Plattform, bei der keine echten Handelsaktivitäten stattfinden. Die angebliche Firmenhistorie passt nicht zu den tatsächlichen technischen Daten der Domain. Diese Diskrepanz entlarvt das Geschäftsmodell als reine Show, die allein darauf abzielt, Anleger zur Einzahlung zu bewegen.
Bluesky Asset und die FCA-Warnung
Die Warnung der FCA ist ein klares Signal. Die Aufsichtsbehörde weist ausdrücklich darauf hin, dass betrügerische Anbieter falsche Kontaktinformationen verwenden oder bestehende Daten anderer Unternehmen missbrauchen. Genau dieses Muster zeigt sich bei Bluesky Asset. Die angegebene Adresse in Finnland (“Pesolantie 45, YLIVIESKA, Nordösterbotten, 84320 Finnland”) sowie die E-Mail-Adresse support@blueskyasset.net vermitteln lediglich den Anschein von Legitimität. Solche Angaben sind jedoch häufig frei erfunden oder gehören unbeteiligten Dritten. Die Bewertung der Plattform fällt daher eindeutig negativ aus.
Bluesky Asset zahlt nicht aus, Anlegergelder in Gefahr!
Ein zentrales Merkmal dieses Trading-Betrugs ist die systematische Verweigerung von Auszahlungen. Anleger berichten in ihren Erfahrungen, dass zunächst kleine Gewinne angezeigt werden, um Vertrauen aufzubauen. Sobald jedoch eine Auszahlung verlangt wird, werden neue Bedingungen gestellt. Es folgen Forderungen nach weiteren Einzahlungen, angeblichen Steuern oder Gebühren. Diese Praxis dient ausschließlich dazu, noch mehr Geld zu erlangen. Eine tatsächliche Auszahlung ist nicht vorgesehen.
Ohne Bankkonten kein Anlagebetrug
Um Anlegergelder zu vereinnahmen, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten werden von Hintermännern oder sogenannten Geldwäschern bereitgestellt. Nur so kann das System funktionieren. Wir setzen genau hier an. Wir identifizieren die Kontoinhaber dieser Strukturen und verfolgen die Spur des Geldes konsequent zurück. Ohne diese Konten wäre der gesamte Anlagebetrug nicht möglich.
Wer steckt hinter Bluesky Asset?
Die Struktur hinter Bluesky Asset ist typisch für organisierte Betrugsnetzwerke. Solche Systeme arbeiten arbeitsteilig und international. Callcenter, technische Plattformen und Zahlungsströme sind voneinander getrennt organisiert. Häufig sitzen die Betreiber nicht an den angegebenen Adressen. Stattdessen handelt es sich um professionell aufgestellte Netzwerke, die jährlich enorme Summen bewegen. Für Geschädigte bedeutet das jedoch auch, dass es reale Anspruchsgegner gibt, gegen die vorgegangen werden kann.
Juristische Einordnung des Bluesky Asset Betrugs
Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt, um einer Person ihr Geld abzuluchsen, begeht Anlagebetrug. Strafrechtlich ist dies nach § 263 StGB relevant. Darüber hinaus kommen Tatbestände wie Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB sowie Geldwäsche nach § 261 StGB in Betracht. Auch zivilrechtlich bestehen Ansprüche. Insbesondere Schadensersatzforderungen aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB sowie Rückforderungsansprüche nach § 812 BGB sind einschlägig. Wichtig ist: Die strafrechtliche Verfolgung allein führt nicht automatisch zur Rückzahlung der Gelder.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn scheinbar Rückzahlungen erfolgen. Wer Gelder aus solchen Strukturen erhält, könnte sich selbst dem Vorwurf der Geldwäsche ausgesetzt sehen. Eine rechtliche Prüfung ist daher unerlässlich.
Was tun bei Bluesky Asset-Abzocke? Checkliste
- Keine weiteren Zahlungen leisten
- Sämtliche Kommunikationsverläufe und Zahlungsbelege sichern
- Keine Fernzugriffe auf Computer oder Konten zulassen
- Strafanzeige erstatten
- Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einschalten
Erfahrungen mit Bluesky Asset: Was Betroffene berichten
Die Erfahrungen mit Bluesky Asset zeigen ein klares Muster. Anfangs erfolgt eine intensive Betreuung durch vermeintliche Broker. Später kippt die Kommunikation, sobald Auszahlungen verlangt werden. Viele berichten von massivem Druck und wiederholten Zahlungsaufforderungen. Diese Erfahrungen sind typisch für betrügerische Trading-Plattformen und bestätigen die negative Bewertung.
Ihr Weg zum Geld zurück
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur der Zahlungen, identifizieren die Verantwortlichen hinter den Konten und setzen Ihre Ansprüche durch.
Wenn Sie Ihr Geld von Bluesky Asset zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zu Bluesky Asset – Krypto- und Forex-Trading-Plattform
Ist Bluesky Asset ein echter Broker für Krypto- und Devisenhandel?
Bluesky Asset inszeniert zwar eine professionelle Trading-Plattform, tatsächlich finden nach den vorliegenden Erkenntnissen jedoch keine echten Handelsaktivitäten statt. Die Plattform dient vorrangig dazu, Anleger mit Versprechen über sicheres und profitables Krypto- und Forex-Trading zu Einzahlungen zu bewegen.
Was bedeutet die FCA-Warnung zu Bluesky Asset für Anleger?
Die Warnung der britischen Finanzaufsicht FCA ist ein deutliches Indiz für ein hohes Risiko und ein mögliches Anlagebetrugssystem. Sie weist darauf hin, dass bei Bluesky Asset unzutreffende oder missbräuchlich verwendete Unternehmens- und Kontaktdaten genutzt werden können.
Warum zahlt Bluesky Asset angebliche Gewinne nicht aus?
Typischerweise werden zunächst Buchgewinne angezeigt, um Vertrauen zu schaffen und weitere Einzahlungen zu provozieren. Sobald eine Auszahlung verlangt wird, werden neue Hürden wie angebliche Steuern, Gebühren oder Zusatzinvestitionen vorgeschoben, ohne dass reale Auszahlungen erfolgen.
Welche rechtlichen Schritte kommen bei einem Betrug durch Bluesky Asset in Betracht?
In Betracht kommen strafrechtliche Tatbestände wie Betrug (§ 263 StGB), Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) und Geldwäsche (§ 261 StGB). Zivilrechtlich können insbesondere Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 StGB sowie Rückforderungsansprüche nach § 812 BGB bestehen.


