Centinary Trading: Geld zurück bei Anlagebetrug

17.03.2024. Haben Sie bei der Plattform Centinary investiert oder dort gehandelt? Dann besteht kein Zweifel: Bei Centinary handelt es sich um Anlagebetrug. Die Website centinary.com sowie die Login-Seite client.centinary.com geben sich als professionelle Trading-Plattform aus und locken mit Aussagen wie angeblichem Rund um die Uhr Support, einer großen Trader Community und aktuellen Marktnachrichten. In Wahrheit sind diese Versprechen lediglich Teil der Inszenierung, um Anleger zu Einzahlungen zu bewegen. Wenn Sie Erfahrungen mit Centinary gemacht haben und Geld überwiesen haben, sollten Sie jetzt handeln und diesen Artikel aufmerksam lesen.

Centinary: Wie der Online-Anlagebetrug funktioniert

Wer andere mithilfe erfundener oder verfälschter Tatsachen um Geld bringt, macht sich des Anlagebetrugs schuldig. Genau dieses Muster zeigt sich bei Centinary. Die Plattform präsentiert sich als moderner Online Broker für Trading mit angeblich professionellen Marktanalysen, Community Austausch und persönlichem Support. Diese Darstellung dient jedoch nur dazu, Vertrauen aufzubauen und Einzahlungen zu veranlassen.

Betroffene berichten in ihren Erfahrungen, dass ihnen auf der Plattform steigende Gewinne angezeigt werden. Diese Zahlen sind jedoch Teil einer inszenierten Oberfläche. Tatsächliche Handelsaktivitäten finden nicht statt. Ziel der Betreiber ist es ausschließlich, weitere Einzahlungen zu provozieren. Rechtlich erfüllt dieses Vorgehen regelmäßig den Straftatbestand des Betrugs nach § 263 StGB sowie des Kapitalanlagebetrugs nach § 264a StGB.

Centinary-Erfahrungen: Warum Auszahlungen verweigert werden

Typisch für Trading-Betrug ist das Verhalten nach der ersten Einzahlung. Sobald Anleger versuchen, Gewinne oder ihr Kapital von Centinary auszahlen zu lassen, entstehen plötzlich immer neue Hindernisse. Es werden angebliche Gebühren, Steuern oder zusätzliche Sicherheiten verlangt. Diese Forderungen sind allerdings nur ein weiterer Teil der Abzock-Show.

Viele Centinary-Erfahrungen zeigen, dass die Kommunikation anschließend schwieriger wird oder ganz abbricht. Eine Auszahlung erfolgt nicht. Wer dennoch weitere Zahlungen leistet, verliert meist noch mehr Geld. Diese Praxis bestätigt die negative Bewertung der Plattform und verdeutlicht den betrügerischen Charakter.

Gibt es die Centinary-Plattform wirklich?

Die Plattform Centinary wirkt auf den ersten Blick wie ein professioneller Online-Broker. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine sorgfältig inszenierte Show. Die Website zeigt scheinbare Trading Konten, angebliche Gewinne und eine angebliche Handelsumgebung. All dies dient nur der Täuschung.

Als Betreiber wird eine Frexco Global LLC aus St. Vincent und den Grenadinen angegeben, angeblich mit Sitz im Griffith Corporate Centre, Kingstown, Firmennummer 3373 LLC 2024. Zwar existiert im dortigen Register ein entsprechender Eintrag, allerdings wird die Gesellschaft als „cancelled“ – ergo gelöscht – geführt. Von dieser Firma gehen somit keine aktiven Geschäfte mehr aus, was ein großes Fragezeichen hinterlässt. Gleichzeitig nennt die Website eine Adresse in England (20 balderton street, London, England W1K 6TL), eine britische Rufnummer (+44 1379 77 8425) sowie eine E Mail Adresse (info@centinary.com). Und zu all dem soll laut Website dann auch noch zypriotisches Recht gelten. Diese widersprüchlichen Angaben zeigen deutlich die hochsuspekte Konstruktion hinter der Plattform.

Die Domain centinary.com wurde erst am 23.02.2024 über den Registrar Cloudflare, Inc. registriert. Dass eine angeblich erfahrene Trading-Plattform eine so junge Domain besitzt, passt nicht zu dem professionellen Bild, das gegenüber Anlegern dargestellt wird.

Centinary verstößt gegen Finanzrecht – Alarmstufe Rot

Plattformen wie Centinary bieten angeblich Trading Dienstleistungen an. Für solche Tätigkeiten ist jedoch eine behördliche Genehmigung erforderlich. Ohne entsprechende Erlaubnis liegt regelmäßig ein Verstoß gegen § 32 Kreditwesengesetz vor, da unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden.

Darüber hinaus können zivilrechtliche Ansprüche entstehen. Anleger haben häufig Rückforderungsansprüche nach § 812 BGB wegen ungerechtfertigter Bereicherung sowie Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Gleichzeitig spielen Bankkonten eine zentrale Rolle im Betrugssystem.

Ohne echte Bankkonten kann ein solcher Anlagebetrug nicht funktionieren. Die Betreiber benötigen Konten, über die die Gelder der Anleger laufen. Hinter diesen Konten stehen häufig sogenannte Geldwäschenetzwerke. Wer Geld aus solchen Strukturen erhält, könnte sich unter Umständen selbst wegen Geldwäsche nach § 261 StGB strafbar machen. Deshalb ist eine rechtliche Aufarbeitung besonders wichtig.

Centinary Bewertung: So holen Sie Ihr Geld zurück

Die entscheidende Spur führt immer über die Zahlungswege. Die Täter nutzen reale Bankkonten, über die die Einzahlungen abgewickelt werden. Genau hier setzen spezialisierte Anwälte an.

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und der Aufdeckung von Geldwäschenetzwerken. Seit 40 Jahren holen wir das Geld der Anlagebetrugsopfer zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur der Zahlungen. Ziel ist es, die Kontoinhaber innerhalb des Geldwäschekonstrukts zu identifizieren und diese zivilrechtlich in Haftung zu nehmen.

Checkliste für Anleger mit Centinary Erfahrungen:

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Sämtliche Überweisungsbelege und Wallet Transaktionen sichern
  • Kommunikationsverläufe mit Centinary dokumentieren
  • Sofort rechtliche Unterstützung einholen

Wenn Sie Ihr Geld von Plattform Centinary zurückholen möchten, zählt jetzt der direkte Kontakt. Rufen Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und erläutern Ihnen die konkreten nächsten Schritte.

FAQ zu Centinary – Anlagebetrug, Trading und rechtliche Folgen

Wie funktioniert der mutmaßliche Anlagebetrug bei Centinary konkret?
Centinary täuscht Anleger durch eine scheinbar professionelle Trading-Plattform mit angeblichen Marktanalysen und Gewinnen, ohne dass echte Handelsaktivitäten stattfinden. Ziel ist allein, fortlaufend neue Einzahlungen zu provozieren und Kapital zu entziehen.

Warum werden Auszahlungen bei Centinary verweigert?
Sobald Anleger Auszahlungen verlangen, fordert Centinary erfundene Gebühren, Steuern oder Sicherheiten und verzögert die Kommunikation. Diese Hinhaltetaktik dient dazu, weitere Zahlungen zu erzwingen und eine Rückzahlung des Kapitals zu vermeiden.

Ist Centinary ein seriöser Online Broker oder nur eine Scheinplattform?
Die Kombination aus inszenierter Trading-Oberfläche, widersprüchlichen Unternehmensangaben und der erst am 23.02.2024 registrierten Domain spricht für eine reine Scheinplattform. Die Konstruktion wirkt darauf angelegt, Seriosität vorzutäuschen und illegales Krypto- und Trading-Geschäft zu verschleiern.

Welche rechtlichen Konsequenzen drohen im Zusammenhang mit Centinary?
Das Geschäftsmodell von Centinary erfüllt nach der Beschreibung regelmäßig den Straftatbestand des Betrugs (§ 263 StGB) und des Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) sowie einen möglichen Verstoß gegen § 32 KWG wegen unerlaubter Finanzdienstleistungen. Daneben kommen zivilrechtliche Rückforderungs- und Schadensersatzansprüche gegen die Beteiligten des Geldwäschenetzwerks in Betracht.



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