COINVESUS: Geld zurück bei Krypto-Betrug

26.05.2026. Haben Sie über die Plattform COINVESUS auf pc(.)coinvesus.com investiert? Dann handelt es sich um Anlagebetrug im Bereich Krypto-Trading. Die dort gemachten Erfahrungen zeigen ein klares Muster: Einzahlungen werden angenommen, Auszahlungen jedoch blockiert oder an zusätzliche Bedingungen geknüpft. Für Betroffene stellt sich die entscheidende Frage, ob das investierte Geld verloren ist. Die Antwort lautet: Nein, wenn jetzt konsequent gehandelt wird. Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.



Gibt es die Plattform COINVESUS wirklich?

COINVESUS präsentiert sich als moderne Krypto-Trading-Plattform, doch in Wahrheit handelt es sich um eine inszenierte Oberfläche ohne realen Handel. Die Domain pc(.)coinvesus.com wurde am 12.01.2022 bei GoDaddy.com, LLC registriert und zuletzt am 16.01.2026 aktualisiert. Die Nutzung von Domains By Proxy verschleiert die tatsächlichen Betreiber. Die technische Infrastruktur über Cloudflare sowie die Nutzung einer Subdomain erschweren zusätzlich die Rückverfolgung. Die Bewertung durch Gridinsoft als Phishing-Seite mit 1/100 und ein Trust Score von 0 bei ScamAdviser sprechen eine eindeutige Sprache. Diese Erfahrungen zeigen, dass COINVESUS gezielt Vertrauen aufbaut, ohne echte Finanzdienstleistungen zu erbringen.

COINVESUS und fehlende Regulierung

COINVESUS verfügt über keine nachweisbare Lizenz als Finanzdienstleister oder Kryptodienstleister innerhalb der EU. Damit liegt ein klarer Verstoß gegen § 32 Kreditwesengesetz (KWG) vor, da erlaubnispflichtige Finanzdienstleistungen ohne Genehmigung angeboten werden. Die angebotenen Leistungen wie Kryptohandel, Futures und Einlagenverwaltung sind hochriskant und werden außerhalb jeder regulierten Struktur durchgeführt. Eine verlässliche Bewertung ist daher eindeutig negativ.

Typische Probleme bei Auszahlungen bei COINVESUS

Geschädigte berichten übereinstimmend, dass Auszahlungen bei COINVESUS systematisch verhindert werden. Stattdessen werden immer neue Forderungen gestellt, etwa angebliche Steuern, Verifizierungsgebühren oder Freigabekautionen. Diese Vorgehensweise dient ausschließlich dazu, weitere Zahlungen zu erzwingen. Die gemachten Erfahrungen zeigen, dass selbst nach mehrfachen Zahlungen keine Auszahlung erfolgt.

Ohne Bankkonten kein Betrugssystem

Damit dieses System funktioniert, benötigen die Täter reale Bankkonten. Die eingezahlten Gelder fließen nicht in echte Investments, sondern auf Konten von Hintermännern und Geldwäschern. Genau hier setzen wir an: Wir identifizieren die Kontoinhaber und machen Rückforderungsansprüche geltend. Denn ohne diese Konten wäre der gesamte Betrug nicht möglich.

Wer sind die Hintermänner von COINVESUS?

Die Struktur hinter COINVESUS deutet auf ein organisiertes Netzwerk hin. Die Nutzung von Verschleierungstechniken und die professionelle Gestaltung der Plattform sprechen für arbeitsteilige Abläufe, wie sie auch bei kriminellen Vereinigungen im Sinne von § 129 StGB vorkommen. Gleichzeitig erfüllt das Verschleiern der Geldflüsse regelmäßig den Tatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB.

Juristische Einordnung des Anlagebetrugs

Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt, um einer Person ihr Geld abzulocken, begeht Anlagebetrug. Dieses Verhalten ist strafbar nach § 263 StGB und in spezialisierten Fällen auch nach § 264a StGB. Zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Rückzahlung aus § 812 BGB sowie Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Wichtig ist: Die strafrechtliche Verfolgung allein führt nicht zur Rückzahlung des Geldes. Entscheidend ist die zivilrechtliche Durchsetzung gegenüber den Kontoinhabern.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Wer Zahlungen von einer solchen Plattform erhält, könnte sich unter Umständen selbst dem Vorwurf der Geldwäsche ausgesetzt sehen. Dies sollte unbedingt rechtlich geprüft werden.

Checkliste für Betroffene von COINVESUS

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Sämtliche Überweisungsbelege sichern
  • Kommunikation mit COINVESUS dokumentieren
  • Keine Fernzugriffssoftware wie AnyDesk oder TeamViewer zulassen
  • Keine Ausweisdokumente oder KYC-Daten weitergeben
  • Strafanzeige erstatten
  • Spezialisierten Anwalt für Anlagebetrug einschalten

Wie hilft Resch Rechtsanwälte bei COINVESUS?

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Ziel ist es, die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks zu identifizieren und die Gelder unserer Mandanten zurückzuholen.

Jetzt handeln und Geld zurückholen

Wenn Sie Ihr Geld von COINVESUS zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zu COINVESUS als Krypto-Trading-Plattform

Wie seriös ist die Krypto-Plattform COINVESUS einzuschätzen?

COINVESUS tritt zwar als moderner Broker für Krypto-Trading und Futures auf, die geschilderten Erfahrungen und Bewertungen deuten jedoch klar auf ein betrügerisches Konstrukt ohne echten Handel hin.

Welche rechtlichen Risiken birgt die Nutzung von COINVESUS?

Mangels nachweisbarer Zulassung als Finanzdienstleister liegt ein Verstoß gegen § 32 KWG nahe; zugleich kommen strafrechtlich insbesondere Anlagebetrug nach § 263 StGB sowie Geldwäsche nach § 261 StGB in Betracht.

Warum erhalte ich bei COINVESUS keine Auszahlung meiner Kryptowährungen oder Einlagen?

Typischerweise werden Auszahlungen mit immer neuen Forderungen wie angeblichen Steuern, Gebühren oder Kautionen blockiert, sodass weitere Zahlungen erzwungen werden, ohne dass es jemals zu einer Auszahlung kommt.

Welche Schritte sollten Betroffene von COINVESUS sofort ergreifen?

Betroffene sollten keine weiteren Zahlungen leisten, alle Transaktionen und die Kommunikation mit der Trading-Plattform sichern, Strafanzeige erstatten und ihre rechtlichen Rückforderungsmöglichkeiten prüfen lassen.



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