E-Mail support@genesis-group.global: Betrug

26.03.2026. Wurden Sie von der E-Mail-Adresse support@genesis-group.global kontaktiert und zur Rückholung angeblich verlorener Gelder aufgefordert? Dann handelt es sich um einen klassischen Krypto-Betrug im Rahmen eines Follow-up-Scams. Die Täter nutzen gezielt frühere Verluste aus, um erneut Zahlungen zu erschleichen. Die Kommunikation erfolgt über support@genesis-group.global sowie telefonisch unter +41 (44) 9746045. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu erfahren, wie Sie sich schützen und Ihr Geld zurückholen können.

Was steckt hinter support@genesis-group.global?

Die Täter hinter support@genesis-group.global treten mit angeblich professionellen Rückgewinnungsangeboten auf. Sie geben sich unter Namen wie Viktor Wolf, Herr Groß oder Frau Müller aus und behaupten, verlorene Investitionen zurückholen zu können. Dabei wird gezielt Vertrauen aufgebaut. Diese Vorgehensweise entspricht typischen Mustern im Krypto-Betrug. Besonders perfide ist, dass sich die Täter auf frühere Erfahrungen der Betroffenen beziehen und so den Eindruck erwecken, sie hätten bereits Zugriff auf relevante Informationen.

Zusammenhang mit Genesis Group und Identitätsmissbrauch

Den kontaktierten Anlegern wird suggeriert, dass es sich um dieselben Betreiber der Plattform genesis-group.com handelt. Dies konnte jedoch nicht bestätigt werden. Vielmehr besteht der konkrete Verdacht eines Identitätsdiebstahls zulasten der in Malta ansässigen Genesis Group Ltd. Die angegebene Adresse Landis & Gyr Strasse 1, CH-6300 Zug wird genutzt, um Seriosität vorzutäuschen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um eine typische Täuschungshandlung im Sinne des § 263 StGB.

Typische Masche beim Follow-up-Scam

Nach einem ersten Betrug versuchen die Täter erneut, Zahlungen zu erlangen. Sie behaupten, bereits verlorene Gelder sichern oder zurückholen zu können. Dafür werden neue Gebühren verlangt, etwa für angebliche Transaktionen, Steuern oder Freischaltungen. Diese Forderungen sind frei erfunden. Anlagebetrug ist das bewusste Vorspiegeln falscher Tatsachen, um einem anderen Menschen Geld zu verschaffen oder zu entziehen. Genau dieses Muster zeigt sich auch hier.

Warum keine Auszahlung erfolgt

Die angeblichen Rückzahlungen existieren nur auf dem Papier. Es handelt sich um eine inszenierte Darstellung. Vergleichbar mit einer Bühne werden Kontostände und Gewinne lediglich simuliert. Reale Transaktionen finden nicht statt. Wer weitere Zahlungen leistet, verliert zusätzliches Geld. Die bisherigen Erfahrungen zeigen eindeutig, dass keine echte Rückführung erfolgt. Eine objektive Bewertung ergibt daher: Es liegt ein systematischer Betrug vor.

Ohne Konten kein Betrugssystem

Damit die Täter Geld erhalten können, nutzen sie reale Bankkonten. Diese stehen im Zentrum der Geldwäsche gemäß § 261 StGB. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und verfolgen zivilrechtliche Ansprüche aus § 812 BGB sowie § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Denn ohne diese Konten wäre der gesamte Betrug nicht möglich. Unser Ansatz setzt genau hier an: Wir verfolgen die Spur des Geldes.

Wer steckt hinter den Zahlungen?

Die Täter agieren arbeitsteilig. Hinter den Konten stehen häufig wirtschaftlich tätige Unternehmen oder Strohleute, die als Geldwäscher fungieren. Diese haften unter Umständen für die entstandenen Schäden. Die Erfahrungen aus zahlreichen Fällen zeigen, dass sich hier Ansatzpunkte für Rückforderungen ergeben. Deshalb ist eine genaue Analyse der Zahlungsströme entscheidend.

Rechtliche Einordnung des Krypto-Betrugs

Der vorliegende Sachverhalt erfüllt mehrere Straftatbestände. Neben Betrug gemäß § 263 StGB kommt auch Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB in Betracht. Zudem liegt regelmäßig ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden. Auch zivilrechtlich bestehen klare Ansprüche auf Rückzahlung der geleisteten Beträge.

Achtung: In manchen Fällen erhalten Geschädigte kleinere Rückzahlungen, um Vertrauen zu schaffen. Wer solche Gelder annimmt, könnte sich unter Umständen selbst dem Vorwurf der Geldwäsche ausgesetzt sehen. Dies sollte unbedingt rechtlich geprüft werden.

Checkliste: Was jetzt zu tun ist

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Kommunikationsverläufe und Zahlungsbelege sichern
  • Strafanzeige bei der Polizei erstatten
  • Unverzüglich anwaltliche Unterstützung einholen

Ihre Erfahrungen mit support@genesis-group.global

Wenn Sie bereits Erfahrungen mit support@genesis-group.global gemacht haben, sollten Sie diese ernst nehmen und handeln. Jede weitere Kontaktaufnahme dient ausschließlich dem Zweck, zusätzliche Zahlungen zu veranlassen. Eine kritische Bewertung der Situation ist der erste Schritt zur Schadensbegrenzung.

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück.

Wenn Sie Ihr Geld von der angeblichen Genesis Group zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zu der E-Mail-Adresse support@genesis-group.global

Wie erkenne ich, ob die Kontaktaufnahme von support@genesis-group.global betrügerisch ist?

Die angeblichen Broker und Berater arbeiten mit Rückgewinnungsversprechen, neuen Gebühren und Druck zur schnellen Zahlung. Typisch für Krypto-Betrug und Follow-up-Scams ist, dass Rückzahlungen nur simuliert und nicht real ausgeführt werden.

Ist die E-Mail-Adresse support@genesis-group.global identisch mit der Plattform genesis-group.com?

Es gibt keinen gesicherten Nachweis, dass hinter beiden dieselben Betreiber stehen. Vielmehr besteht der Verdacht eines Identitätsmissbrauchs, bei dem Name und Adresse eines realen Unternehmens zur Täuschung von Anlegern genutzt werden.

Was bedeutet der Verdacht auf Follow-up-Scam konkret für geschädigte Anleger?

Betroffene sollen nach einem ersten Anlagebetrug erneut Gelder zahlen, etwa für angebliche Steuern, Transaktionsgebühren oder Freischaltungen. Diese Forderungen sind frei erfunden und dienen ausschließlich dazu, weitere Verluste zu verursachen.

Welche rechtlichen Konsequenzen drohen den Tätern hinter der Genesis-Group-Masche?

In Betracht kommen insbesondere Betrug nach § 263 StGB, Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB sowie Verstöße gegen das Kreditwesengesetz. Zusätzlich können zivilrechtliche Ansprüche auf Rückzahlung der investierten oder nachgeforderten Beträge bestehen.

Was sollten Betroffene von Krypto-Trading-Betrug im Zusammenhang mit support@genesis-group.global unbedingt beachten?

Leisten Sie keine weiteren Zahlungen und reagieren Sie nicht mehr auf Zahlungsaufforderungen. Sichern Sie alle Kommunikations- und Zahlungsnachweise, um strafrechtliche Schritte und zivilrechtliche Rückforderungsansprüche fundiert prüfen zu können.



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