Exellencera: Warnung vor Trading-Betrug uns Abzocke

Die vermeintliche Trading-Plattform Exellencera lockt mit professionellem Auftritt, doch die Warnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA zeigt deutlich die Gefahr: Über exellencera.net und exellencera.com droht Anlegern der monetäre Totalverlust. Kontaktdaten wie die E-Mail-Adresse support@exellencera.net oder die Rufnummer +41 718 081 389 dienen nur zur Tarnung. Wer bei Exellencera investiert hat oder aktuell zum „Nachschießen“ von Geld gedrängt wird, sollte unverzüglich reagieren und rechtliche Schritte prüfen. Wir stehen Ihnen diesbezüglich erfahren und kompetent zur Disposition.

Exellencera: Was die Warnung der FINMA bedeutet

Die FINMA der Schweiz warnt ausdrücklich vor der Website exellencera.net. Eine solche behördliche Warnung ist ein massives Alarmsignal und spricht in der Regel für gravierende Missstände bis hin zu organisiertem Anlagebetrug.

Für Geschädigte ist wichtig: Hinter der Plattform Exellencera dürften definitiv keine beaufsichtigten Finanzdienstleister stehen, sondern anonyme Betreiber, die Gelder von Anlegern einsammeln, ohne unter staatlicher Aufsicht zu stehen. Dies kann einen Verstoß gegen aufsichtsrechtliche Vorschriften begründen, etwa gegen die in der Schweiz geltenden Bewilligungspflichten für Finanzintermediäre. Aus deutscher Sicht wären in vergleichbaren Konstellationen Verstöße gegen Erlaubnispflichten nach Art. 32 KWG denkbar.

Exellencera.net & exellencera.com: Typische Muster des Trading-Betrugs

Exellencera nutzt nach den verfügbaren Informationen mehrere Domains, etwa exellencera.net (registriert am 19.02.2025 bei Tucows, Inc.) und exellencera.com (registriert am 19.02.2025 bei Hello Internet Corp.). Die Zuordnung beider Domains zu einem einheitlichen Scam-Konstrukt ist ein wichtiges Indiz für eine systematisch angelegte Betrugsstruktur.

Typische Merkmale solcher Trading-Betrugsmodelle sind:

  • aggressives Online-Marketing für Krypto- oder Forex-Trading,
  • telefonische oder E-Mail-basierte Kontaktaufnahme durch vermeintliche „Broker“ oder „Account Manager“,
  • scheinbar professionelle Handelsplattformen mit manipulierten Kontoständen,
  • massive Druckausübung, weitere Einzahlungen zu leisten,
  • Blockade von Auszahlungswünschen, angebliche Steuer- oder Gebührenforderungen vor Auszahlung.

Diese Strukturen sind strafrechtlich häufig unter § 263 StGB (Betrug) und § 264a StGB (Kapitalanlagebetrug) einzuordnen. Bei arbeitsteilig organisierten Netzwerken können zudem Ermittlungen wegen § 129 StGB (kriminelle Vereinigung) in Betracht kommen.

Kontaktangaben von Exellencera: Scheintransparenz, Irreführung

Die Betrüger hinter Exellencera geben folgende Kontaktdaten an: E-Mail-Adresse support@exellencera.net, Telefonnummer +41 718 081 389 und als angebliche Geschäftsanschrift „Badenerstrasse 549, 8048, Zurich, Switzerland“. Nach den vorliegenden Informationen sind die Website-Responsablen dort jedoch gar nicht auffindbar.

Dieses Auseinanderfallen von angegebener Adresse und tatsächlicher Erreichbarkeit ist ein starkes Indiz für Täuschungsabsicht. Die Angabe eines renommiert klingenden Schweizer Standorts soll Seriosität vortäuschen und das Vertrauen der Anleger gewinnen. In einer juristischen Bewertung kann dies einen zentralen Baustein der arglistigen Täuschung im Sinne des § 263 StGB darstellen.

Für Geschädigte bedeutsam: Wer unter dem Eindruck solcher falscher Angaben Einzahlungen vornimmt, kann zivilrechtliche Rückforderungsansprüche geltend machen, etwa aus § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) sowie aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB (Schutzgesetzverletzung), sofern deutsches Recht anwendbar ist.

Erfahrungen mit Exellencera: Wenn Auszahlungen blockiert werden

Erfahrungen mit unseriösen Trading-Plattformen wie Exellencera folgen oft demselben Schema. Anfangs erscheinen kleinere Auszahlungen möglich, um Vertrauen aufzubauen. Spätestens bei höheren Beträgen kommt es aber regelmäßig zu Problemen. Häufig berichten Anleger in ähnlichen Konstellationen von:

  • plötzlichen technischen Problemen der Plattform,
  • angeblichen Compliance- oder KYC-Hindernissen,
  • Forderungen nach zusätzlichen Einzahlungen für Steuern, Provisionen oder „Freischaltungsgebühren“,
  • vollständiger Kommunikationsabbruch, sobald Kritik geäußert oder ein Anwalt eingeschaltet wird.

Solche Erfahrungen sprechen klar gegen einen seriösen Broker und für ein strukturelles Betrugskonzept. Eine rechtliche Bewertung legt deshalb nahe, nicht weiter zu zahlen und stattdessen unmittelbar Beweise zu sichern und spezialisierten anwaltlichen Rat einzuholen.

Bewertung für Geschädigte: Welche rechtlichen Schritte sind sinnvoll?

Wer bei Exellencera investiert hat, sollte nicht abwarten, sondern zielgerichtet handeln. Folgende Ansatzpunkte kommen in Betracht:

  1. Strafrechtliche Schritte
    - Anzeige wegen Betrugs nach § 263 StGB und gegebenenfalls Kapitalanlagebetrugs nach § 264a StGB.
    - Einbeziehung der Warnung der FINMA als wichtiges Indiz für die Strafverfolgungsbehörden.
  2. Zivilrechtliche Rückforderung
    - Anspruch aus § 812 BGB (Rückabwicklung ungerechtfertigter Zahlungen).
    - Schadensersatz aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.
    - Prüfung von Haftung Dritter, zum Beispiel Zahlungsdienstleister oder Banken, soweit rechtlich tragfähig.
  3. Finanzaufsichtsrechtliche Einordnung
    - Heranziehen der FINMA-Warnung zu exellencera.net als starkes Signal, dass keine ordnungsgemäße Zulassung vorliegt.
    - Nutzung dieser Informationen in der Auseinandersetzung mit Banken, die Transaktionen ausgeführt haben.

Checkliste: Was Sie als Betroffene jetzt tun sollten

  • Keine weiteren Einzahlungen an Exellencera leisten, auch nicht für angebliche Steuern oder Gebühren.
  • Schriftliche Kommunikation mit Exellencera (E-Mails, Chatprotokolle) sichern.
  • Kontoauszüge, Zahlungsbelege und Überweisungsdaten vollständig dokumentieren.
  • Gespräche und Telefonate mit den angeblichen Brokern zeitnah notieren (Datum, Inhalt, Namen).
  • Keine Fernwartungssoftware mehr zulassen und Passwörter ändern.
  • Sich nicht von vermeintlichen „Recovery-Firmen“ ohne klaren Rechtsrahmen ködern lassen.
  • Frühzeitig eine auf Anlagebetrug spezialisierte Kanzlei einschalten.

Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte: Exellencera-Fälle prüfen lassen

Wenn Sie Geld an Exellencera über exellencera.net oder exellencera.com verloren haben oder Ihnen weitere Einzahlungen aufgedrängt werden, sollten Sie Ihre rechtlichen Möglichkeiten professionell prüfen lassen. Eine frühzeitige anwaltliche Intervention erhöht die Chancen, Zahlungsströme nachzuvollziehen, Beteiligte zu identifizieren und mögliche Rückflüsse zu sichern.

Die Kanzlei Resch Rechtsanwälte ist seit 1986 im Anlegerschutz tätig und auf die Verfolgung von Anlagebetrug und illegalen Trading-Plattformen spezialisiert. Lassen Sie Ihren Fall zu Exellencera und Ihre bisherigen Erfahrungen individuell bewerten und klären Sie, ob Ansprüche gegen Täter oder involvierte Zahlungsdienstleister durchgesetzt werden können.

Nutzen Sie dafür das Kontaktformular auf der Website von Resch Rechtsanwälte oder rufen Sie direkt an unter +49 30 / 88 59 77 0. Geschädigte sollten keine Zeit verlieren und ihre Rechte konsequent sichern.

FAQ zu Exellencera – Trading, Krypto und möglicher Anlagebetrug

Wie seriös ist die Trading-Plattform Exellencera (exellencera.net / exellencera.com)?

Exellencera steht wegen der ausdrücklichen Warnung der FINMA und der zweifelhaften Kontaktdaten im dringenden Verdacht, ein betrügerisches Trading-Konstrukt zu sein. Anleger müssen mit einem vollständigen Verlust ihres eingesetzten Kapitals rechnen.

Welche Rolle spielt die FINMA-Warnung zu Exellencera für geschädigte Anleger?

Die FINMA-Warnung ist ein starkes behördliches Indiz dafür, dass Exellencera kein zugelassener Finanzdienstleister ist. Sie kann strafrechtliche Ermittlungen und zivilrechtliche Rückforderungsansprüche maßgeblich stützen.

Woran erkenne ich bei Exellencera typischen Trading- und Krypto-Betrug?

Charakteristisch sind aggressives Online-Marketing, angeblich professionelle Broker, manipulierte Kontostände und massiver Druck zu weiteren Einzahlungen. Hinzu kommen blockierte Auszahlungen und vorgeschobene Gebührenforderungen für Steuern, Provisionen oder Freischaltungen.

Was sollten Betroffene tun, wenn Auszahlungen bei Exellencera verweigert oder verzögert werden?

Brechen Sie weitere Zahlungen ab und sichern Sie konsequent alle Belege, Zahlungsnachweise und Kommunikationsdaten. Auf dieser Grundlage lassen sich strafrechtliche Schritte sowie zivilrechtliche Ansprüche auf Rückzahlung systematisch prüfen.



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