Falsche Ailenroc: Warnung, Trading-Betrug! Bloß fernhalten!
Unseriöse Sites ailenroc.net & user.loginhub.net – schlechte Anlegererfahrungen
Die angebliche Trading-Plattform Ailenroc gibt sich seriös, ist jedoch trügerisch – gemeint ist der Akteur, der via ailenroc.net, user.loginhub.net auftritt. Beide Domains werden gezielt eingesetzt, um Trader ihrer Gelder zu berauben. Die Betrüger verwenden sogar die Firmenadresse einer unbeteiligten, gleichnamigen Ailenroc AG, obwohl diese nichts mit den Websites ailenroc.net bzw. user.loginhub.net zu tun hat – ein klarer Identitätsdiebstahl! Resch Rechtsanwälte liegen mehrere Bewertungen Betroffener vor. Anleger sollten dringend handeln, wenn sie Kontakt zur falschen Ailenroc hatten. Unsere erfahrenen Anwälte für Anlagebetrug widmen sich gerne Ihrem Betrugsfall.
Fake-Ailenroc Erfahrungen: Warum die Plattform nicht seriös ist
Erfahrungsberichte zeichnen ein klares Bild. Anleger berichten über aggressive Kontaktaufnahme, psychologischen Druck, fehlende Auszahlungen und plötzlich blockierte Zugänge. Die auf der Website dargebotene Rufnummer mit Schweizer Vorwahl (+41435501379) und die Kontaktadresse support@ailenroc.net erscheinen gezielt gewählt, um Seriosität zu simulieren. Zentral ist zudem der Identitätsmissbrauch: Die echte Ailenroc AG hat nachweislich nichts mit den Betrugsseiten zu tun, auch wenn das auf ailenroc.net so dargestellt wird, was den Täuschungscharakter weiter verstärkt. Rechtlich ergeben sich deutliche Anhaltspunkte für unerlaubte Finanzdienstleistungen gemäß § 32 KWG, da keinerlei Lizenz einer Aufsicht existiert. Zugleich liegt eine Vielzahl von Indizien für Betrug gemäß § 263 StGB und Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB vor.
Ein Fake-FCA-Zertifikat lässt unsere In-House-Ermittler aufhorchen
Das angebliche Zertifikat der britischen Finanzaufsicht FCA, welches einem auf ailenroc.net feilgeboten wird, ist eine plumpe Fälschung. Die FCA hat keine Kenntnis von der hier untersuchten Trading-Plattform. Damit handelt es sich um eine besonders schwere Täuschungshandlung, die sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich relevant ist. Zivilrechtliche Ansprüche der Geschädigten ergeben sich insbesondere aus: § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) sowie § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB (Schadensersatz). Auch § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz) ist verletzt, da wesentliche Pflichtinformationen bewusst verfälscht oder vorenthalten werden.
Internationale Warnungen: CBR (RU) warnt explizit vor Ailenroc
Seit dem 09.10.2025 führt die russische Zentralbank (CBR) die Plattform als verbotenen bzw. nicht autorisierten Anbieter. Internationale Aufsichtsbehörden greifen nur bei erheblichen Risiken für Anleger ein – ein starkes Indiz, dass Ailenroc Teil eines größeren betrügerischen Netzwerks ist. Aus unserer Mandatsarbeit ergibt sich ein weiterer entscheidender Punkt: Dieselben Täter waren bereits für weitere Betrugsplattformen wie „RCE Banque“ verantwortlich. Wiederholt kam es zu gezielten Cyberangriffen auch auf Resch Rechtsanwälte, was das miese Vorgehen der Drahtzieher unterstreicht.
Technische Spuren und WHOIS-Daten: Deutliche Hinweise auf Betrug
Beide Domains (ailenroc.net, user.loginhub.net) wurden am 26.07.2025 registriert, und zwar über die PRD LTD. Solche simultanen Registrierungen sind typisch für professionell strukturierte Scam-Netzwerke, die parallel mehrere täuschungsähnliche Webseiten betreiben, um Anleger in immer neue Fallen zu locken. Eine transparente Betreiberangabe fehlt vollständig, Anonymität wird bei Anlagebetrügern stets großgeschrieben, denn es besteht keinerlei Interesse ihrerseits, rasch demaskiert zu werden. Damit ist auch ein klassischer Verstoß gegen Informationspflichten gegeben.
Impressumspflicht verletzt: Kein rechtskonformer Anbieter
Die Betrugsseiten ailenroc.net, user.loginhub.net geben zwar eine scheinbar etablierte Adresse an (Alpsteinstrasse 4, 9444 Diepoldsau, Switzerland), diese gehört jedoch zur echten Ailenroc AG – einem unschuldigen Unternehmen, das selbst Opfer von Identitätsklau wurde. Ein rechtlich gültiges Impressum gemäß § 5 DDG fehlt vollständig. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Betreiber sich gezielt der rechtlichen Verantwortlichkeit entziehen wollen.
Checkliste: Was sollten Geschädigte der falschen Ailenroc tun?
✔ Sofort alle Zahlungen stoppen (Bank, Kreditkarte, Krypto-Börsen informieren)
✔ Keine Kredite aufnehmen, auch wenn die Teams der falschen Ailenroc Sie dazu drängen
✔ Keine Remote-Software (Anydesk, TeamViewer, Rustdesk) auf Ihrem PC zulassen
✔ Sämtliche Kommunikationen dokumentieren (E-Mails, Chatverläufe, Anrufe, Rufnummern)
✔ Nicht von angeblichen „Recovery-Services“ täuschen lassen – sollte sich eine „Behörde“, „Recovery-Firma“ etc. bei Ihnen melden und Ihnen mitteilen, Ihr Geld stünde (gegen Gebühr wohlgemerkt) zur Auszahlung bereit, dann fallen Sie nicht drauf herein! Dies ist bloß ein weiteres Abzock-Element, man will Ihnen nur noch mehr Geld aus der Tasche ziehen!
✔ Juristische Prüfung der Ansprüche einleiten – möglichst frühzeitig, ein Anwalt für Kapitalmarktrecht ist hier der richtige Ansprechpartner, bei uns finden Sie derartige Juristen
FAQ zur falschen Ailenroc (ailenroc.net, user.loginhub.net)
Sind die Domains ailenroc.net bzw. user.loginhub.net seriös?
Nein, ailenroc.net bzw. user.loginhub.net arbeiten mit Identitätsdiebstahl, gefälschten FCA-Dokumenten und ohne jede Lizenz für Finanzgeschäfte. So etwas ist niemals seriös.
Gibt es offizielle Warnungen?
Ja. Die CBR (RU) warnt seit dem 09.10.2025 ausdrücklich vor der falschen Ailenroc.
Kann man eingezahltes Geld zurückholen?
Oft bestehen Ansprüche nach § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB. Eine professionelle Prüfung durch einen auf Anlagebetrug spezialisierten Anwalt ist erforderlich und dringend anzuraten.
Wer steckt hinter der falschen Ailenroc?
Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um international agierende Täter, die auch die Plattform „RCE Banque“ betrieben haben, wir haben die hier agierenden Täter bereits seit geraumer Zeit im Visier.


