Falsche PK Assets – Warnung vor Trading-Betrug mit Fake-Websites

Eine falsche PK Assets tritt aktuell unter den Domains pkassets.com, user.pkassets.ltd und wt.pkassets.ltd auf und nutzt fingiertes Online-Trading, um Anleger systematisch um ihr Geld zu bringen. Hinter dieser falschen PK Assets stehen Anlagebetrüger. Resch Rechtsanwälte warnen ausdrücklich: Diese Fake-PK Assets hat nichts mit der seriösen Vermögensverwaltung PK-Assets AG (pkassets.ch, UID CHE-113.664.871) zu tun. Geschädigte sollten keine weiteren Einzahlungen leisten und umgehend rechtliche Schritte prüfen lassen. Wir stehen Ihnen diesbezüglich zur Disposition.

PK Assets: Falsche Trading-Plattform statt seriöser Vermögensverwaltung

Die Betrugsvariante rund um die falsche PK Assets nutzt bewusst den guten Namen der echten PK-Assets AG aus der Schweiz aus. Während die seriöse PK-Assets AG als regulierte Vermögensverwaltung über pkassets.ch auftritt, operieren die betrügerischen Akteure über pkassets.com, user.pkassets.ltd und wt.pkassets.ltd.

Typischerweise werden Anleger mit Versprechen von professionellem Trading, hohen Renditen und angeblich persönlicher Betreuung geködert. In Wahrheit handelt es sich bei PK Assets um ein Konstrukt, das auf fingierten Online-Trading-Prozessen basiert. Bildschirmdarstellungen in den Benutzerkonten sind regelmäßig reine Fiktion und dienen allein dazu, weitere Einzahlungen zu provozieren.

Identitätsmissbrauch: Fake-PK Assets und die echte PK-Assets AG

Besonders perfide ist, dass die betrügerische PK Assets Name, Adresse und Anmutung der seriösen PK-Assets AG übernimmt. Die Täter nutzen die Anschrift Egglirain 22, 8832 Wilen b. Wollerau, Switzerland und treten mit identitätsähnlichen Daten auf, um Vertrauen zu erwecken. Das ist ein klassischer Fall von Identitäts- und Firmendatenmissbrauch.

Wichtig für Geschädigte: Die über pkassets.com, user.pkassets.ltd und wt.pkassets.ltd agierende PK Assets ist nicht identisch mit der echten PK-Assets AG (UID CHE-113.664.871, Website pkassets.ch). Die seriöse Gesellschaft ist selbst Opfer dieser Vorgehensweise und hat mit den Betrugswebseiten nichts zu tun. Etwaige Erfahrungen von Anlegern mit Verlusten, aggressiven Nachforderungen oder Kommunikationsabbruch betreffen ausschließlich die Fake-PK-Assets-Struktur.

Juristische Einordnung: Anlagebetrug, § 32 KWG und strafrechtliche Relevanz

Die Vorgehensweise von der Fake-PK Assets trägt alle wesentlichen Merkmale eines Anlage- und Trading-Betrugs. Anlegern wird ein professionelles Online-Trading vorgetäuscht. In Wahrheit fehlt es meist an einer tatsächlichen Ausführung realer Geschäfte. Damit liegt regelmäßig ein Betrug im Sinne von § 263 StGB vor, ergänzt durch den besonderen Tatbestand des Kapitalanlagebetrugs gemäß § 264a StGB.

Erbringt die hier eruierte, falsche PK Assets Finanzdienstleistungen, etwa den gewerblichen Handel mit CFD, Forex, Krypto oder sonstigen Derivaten gegenüber deutschen Kunden, wäre hierfür zudem eine Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erforderlich. Illegale Broker, die ohne solche Erlaubnis agieren, haften zivilrechtlich, und auch Hintermänner sowie Mittäter können in Anspruch genommen werden.

Zivilrechtlich kommen insbesondere folgende Anspruchsgrundlagen in Betracht:

  • Rückforderung rechtsgrundlos erlangter Beträge gemäß § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung)
  • Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB (Schutzgesetzverletzung)

Diese Ansprüche richten sich nicht nur gegen die vordergründigen Betreiber der Fake-PK Assets, sondern je nach Struktur auch gegen Zahlungsdienstleister, Empfänger der Überweisungen und weitere Beteiligte der Zahlungsströme.

Typische Erfahrungen von Geschädigten mit der Fake-PK Assets

Betroffene schildern bei vergleichbaren Trading-Betrugsmodellen sehr ähnliche Erfahrungen, die auch bei PK Assets zu erwarten sind:

  • Zu Beginn scheinbar hohe Buchgewinne im Online-Konto
  • Ständiger Druck durch angebliche „Account Manager“, weiter Geld nachzuschießen
  • Forderungen nach zusätzlichen Zahlungen für angebliche Steuern, Gebühren oder „Freischaltungen“ von Auszahlungen
  • Blockierung des Zugangs, sobald eine Auszahlung verlangt oder Kritik geäußert wird
  • Kommunikationsabbruch per Telefon, E-Mail und Chat

Solche Erfahrungen sind ein starkes Indiz dafür, dass es sich nicht um seriöses Trading, sondern um ein betrügerisches Konstrukt handelt. Eine objektive Bewertung der Lage fällt vielen Geschädigten schwer, weil sie den online angezeigten Kontostand zunächst für real halten. Tatsächlich existieren die angeblichen Gewinne in den meisten Fällen nicht.

Was Geschädigte von der Fake-PK Assets jetzt konkret tun sollten

Wer über pkassets.com, user.pkassets.ltd oder wt.pkassets.ltd investiert hat, sollte unverzüglich handeln. Jede weitere Zahlung verschlechtert die eigene Rechtsposition und verbessert die Ausgangslage der Täter.

Checkliste: Erste Maßnahmen bei finanziellen Verlusten

  • Keine weiteren Einzahlungen leisten – auch nicht bei Druck, Drohungen oder angeblichen Steuerforderungen.
  • Kommunikation dokumentieren – E-Mails, Chatverläufe, SMS, Anruflisten, Namen von angeblichen Beratern sichern.
  • Zahlungsnachweise sammeln – Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Überweisungsbelege, Krypto-Transaktionen.
  • Zugänge sichern – Screenshots des Fake-PK-Assets-Backoffice, Kontostand, Transaktionshistorien.
  • Keine Fernwartungssoftware zulassen – Programme wie AnyDesk oder TeamViewer deinstallieren, Passwörter ändern.
  • Strafanzeige prüfen – wegen Betruges (§ 263 StGB) und Kapitalanlagebetruges (§ 264a StGB).

Je früher Betroffene spezialisierte anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, desto größer ist die Chance, Zahlungsströme zu identifizieren und mögliche Haftungsgegner zu ermitteln.

Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte bei Anlagebetrug

Resch Rechtsanwälte verfolgen seit 40 Jahren Fälle von Anlagebetrug, illegalen Brokern und gefälschten Trading-Plattformen. Die Konstellation rund um die Fake-PK Assets fügt sich in bekannte Muster des Online-Trading-Betrugs ein, insbesondere durch den Identitätsmissbrauch der seriösen PK Assets AG und die Nutzung mehrerer Domains (pkassets.com, user.pkassets.ltd, wt.pkassets.ltd).

Wenn Sie Geld an die falsche PK Assets verloren haben oder unsichere Erfahrungen mit der Plattform gemacht haben, sollten Sie sich fachkundig beraten lassen. Die Anwälte prüfen, welche Zahlungswege genutzt wurden, ob Ansprüche gegen beteiligte Banken, Zahlungsdienstleister oder andere Dritte bestehen und wie Ihre individuellen Erfolgsaussichten einzuschätzen sind.

Kontaktieren Sie Resch Rechtsanwälte telefonisch unter +49 30 / 88 59 77 0 oder nutzen Sie das Kontaktformular auf der Website der Kanzlei für eine erste Einschätzung Ihres Falles im Zusammenhang mit PK Assets.


FAQ zur Fake-PK Assets (pkassets.com, user.pkassets.ltd, wt.pkassets.ltd)


Ist es eine seriöse Trading-Plattform?
Nein. Die unter pkassets.com, user.pkassets.ltd und wt.pkassets.ltd auftretende PK Assets wird in Zusammenhang mit fingiertem Online-Trading und mutmaßlichem Anlagebetrug gebracht. Sie hat nichts mit der seriösen PK-Assets AG aus der Schweiz zu tun.


Unterschied zwischen der seriösen und der unseriösen PK Assets?
Die PK Assets AG ist eine eigenständige, seriöse Vermögensverwaltung mit der Website pkassets.ch und der UID CHE-113.664.871. Die Betrüger nutzen Namen und Daten dieser Gesellschaft für ihre Fake-Trading-Plattform PK Assets. Die echte PK Assets AG ist Opfer von Identitätsmissbrauch.


Welche Schritte kommen gegen die Fake-PK Assets in Betracht?
In Betracht kommen insbesondere Strafanzeigen wegen Betruges (§ 263 StGB) und Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) sowie zivilrechtliche Ansprüche auf Rückzahlung der Gelder, etwa aus § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.


Lohnt sich rechtliches Vorgehen, wenn die Täter im Ausland sitzen?
Ja, oft lassen sich Zahlungsströme über Banken, Zahlungsdienstleister oder sonstige Intermediäre nachverfolgen. Diese können unter Umständen in Haftung genommen werden. Die Standortangaben der Plattform sind daher kein Ausschlusskriterium für eine Anspruchsverfolgung.


Ich hatte gute Erfahrungen mit dem hier eruierten Akteur, bin ich trotzdem gefährdet?
Anfangs werden häufig scheinbar positive Erfahrungen erzeugt, etwa durch virtuelle Gewinne oder kleinere Auszahlungen. Diese dienen meist nur dazu, Vertrauen aufzubauen und höhere Einzahlungen zu erreichen. Spätere Auszahlungsversuche scheitern dann regelmäßig.


Soll ich noch zahlen, um eine Auszahlung von der Fake-PK Assets zu erhalten?
Nein. Zusätzliche Zahlungen für angebliche Steuern, Gebühren oder „Freischaltungen“ führen in der Regel nur zu weiteren Verlusten. Auszahlungen bleiben trotz weiterer Zahlungen meist aus.


Wie kann Resch Rechtsanwälte mir bei Fake-PK Assets-Betrug helfen?
Resch Rechtsanwälte analysieren Ihre Unterlagen, werten Ihre Zahlungswege aus und prüfen, gegen welche Beteiligten Ansprüche durchgesetzt werden können. Für eine erste Einschätzung zu Ihren Verlusten können Sie die Kanzlei unter +49 30 / 88 59 77 0 anrufen oder das Kontaktformular nutzen.



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