Falsche Trustis AG: Anlagebetrug, Geld zurückholen

15.04.2026. Haben Sie über die Plattformen trustisag.com oder trustis-ag.com oder über die Loginseite web.trustisag.com Geld investiert? Dann sind Sie Opfer eines Online-Trading-Betrugs geworden. Wichtig: Die FINMA (CH) warnt bereits ausdrücklich vor dieser Website und stellt klar, dass keinerlei Verbindung zur echten Trustis AG aus dem schweizerischen Zug besteht. Die Täter nutzen gezielt Vertrauen und Identitätsmissbrauch, um Anleger zu täuschen und zu Zahlungen zu bewegen. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu verstehen, wie der Betrug funktioniert und wie Sie Ihr Geld etwaig doch noch zurückholen können.

Gibt es die in diesem Text eruierte Trustis AG wirklich?

Die hier analysierte Trustis AG ist nichts weiter als eine inszenierte Täuschung. Die via trustis-ag.com operierenden Täter nutzen fälschlicherweise den Namen einer real existierenden Schweizer Gesellschaft mit Sitz an der Baarerstrasse 12 in 6300 Zug, um Trading-Interessierten Seriosität vorzutäuschen. Tatsächlich besteht laut FINMA-Warnung und laut unserer In-House-Fallbewertung keine Verbindung zwischen der echten Trustis AG (CHE-470.062.988) und den unseriösen Domains trustisag.com und trustis-ag.com. Die betrügerische Website-Infrastruktur wurde erst gegen Ende 2025 bzw. Anfang 2026 eingerichtet. Die Plattform wirkt professionell, doch was Anleger lange nicht ahnen: Die dargestellten Trading-Erfolge sind Fiktion. Es handelt sich um eine digitale Abzock-Kulisse, die gezielt Seriosität vorgaukeln soll, wo keine ist.

Fake-Trustis AG Erfahrungen: Täuschung mit System

Die Erfahrungen Geschädigter zeigen ein klares Muster. Nach der Registrierung folgen intensive Kontaktaufnahmen durch angebliche Broker per Telefon unter wechselnden Nummern wie +49 157 78479995 (DE) oder +41 27 508 76 63 (CH), zudem wurden zahlreiche Anrufe von weiteren Schweizer Rufnummern und auch österreichischen Nummern dokumentiert, etwa seitens eines angeblichen Simon Guggenheim, der sich als fingierte Person erweist. Ergänzend werden E-Mails über support@trustisag.com oder buchhaltung@trustisag.cc versendet. Die Täter bauen gezielt Druck auf und suggerieren hohe Gewinne im Trading. In Wahrheit existieren diese Gewinne nicht. Die gesamte Kommunikation dient nur einem Zweck: Immer weitere Einzahlungen zu erreichen, so lange, bis das Anlagebetrugsopfer finanziell am Ende ist und keine weiteren Geldmittel mehr freigeben kann.

Fake-Trustis AG Bewertung: Keine Auszahlung

In jeder seriösen Bewertung durch entsprechende Stellen zeigt sich das gleiche Bild: Auszahlungen erfolgen nicht. Stattdessen werden seitens der Website-Handlanger immer neue Gründe genannt, warum zusätzliche Gebühren, Steuern oder Sicherheiten erforderlich seien. Diese Forderungen sind frei erfunden. Die Täter verlängern das Spiel, solange Zahlungen eingehen. Sobald keine weiteren Überweisungen erfolgen, bricht der Kontakt abrupt ab, was die Geschädigten in einen regelrechten Schockzustand versetzt.

Ohne Bankkonten kein Trading-Betrug

Um Anlegergelder zu vereinnahmen, benötigen die Täter reale Bankkonten. Genau hier setzen juristische Maßnahmen an. Die Gelder werden über Konten von Geldwäschern geleitet. Diese Kontoinhaber haften unter Umständen für den entstandenen Schaden. Wir identifizieren diese Strukturen und setzen Rückforderungsansprüche durch.

Wer sind die Hintermänner der falschen Trustis AG?

Die Organisation hinter der falschen Trustis AG ist arbeitsteilig aufgebaut. Callcenter, technische Betreiber und Finanzstrukturen greifen ineinander. Die Nutzung ständig wechselnder Telefonnummern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz untermalt die internationale Ausrichtung. Solche Strukturen erfüllen häufig auch den Tatbestand der kriminellen Vereinigung gemäß § 129 StGB.

Juristische Einordnung des Betrugs

Wer bewusst ein falsches Bild der Tatsachen erzeugt, um an das Geld eines anderen zu gelangen, begeht Anlagebetrug. Strafrechtlich ist dies nach § 263 StGB relevant, im Bereich Kapitalanlagen zusätzlich nach § 264a StGB. Gleichzeitig liegt regelmäßig ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden. Auch Geldwäsche gemäß § 261 StGB spielt eine zentrale Rolle, da die erlangten Gelder verschleiert werden.

Zivilrechtlich bestehen Ansprüche auf Schadensersatz, insbesondere aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB sowie aus § 812 BGB. Diese richten sich nicht nur gegen die unmittelbaren Täter, sondern auch gegen die Kontoinhaber, die in das Geldwäschenetz eingebunden sind.

Achtung bei Rückzahlungen seitens der Fake-Trustis AG

Ein wichtiger Punkt aus vielen Erfahrungen Betrogener: In Einzelfällen werden kleine, als marginal zu bezeichnende Beträge zurücküberwiesen, um Vertrauen zu schaffen. Doch Vorsicht: Wer Gelder aus solchen Quellen erhält, könnte sich unter Umständen selbst dem Risiko einer Geldwäsche gemäß § 261 StGB aussetzen. Wir beraten Sie gerne hierzu, um diesem Fallstrick bestmöglich und juristisch einwandfrei entgegenzutreten.

Checkliste: Was tun bei Fake-Trustis AG-Betrug?

  • Keine weiteren Zahlungen leisten, egal, welche Gründe hierfür benannt werden
  • Sämtliche Kommunikationen und Zahlungsnachweise sichern
  • Banken und Zahlungsdienstleister sofort informieren
  • Strafanzeige (Polizei, Staatsanwaltschaft) erstatten
  • Spezialisierten Anwalt für Kapitalanlagebetrugsschemata einschalten

Ihr Weg zurück zum Geld nach erfolgtem Online-Anlagebetrug

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Wir verfolgen konsequent die Spur der Zahlungen, identifizieren die Kontoinhaber im Geldwäschenetzwerk und setzen Ihre Ansprüche durch.

Wenn Sie mit der falschen Trustis AG Erfahrungen gemacht haben und Ihr Geld zurückerlangen möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zur Fake-Trustis AG und der Plattform trustis-ag.com

Wie lässt sich erkennen, dass es sich bei der falschen Trustis AG um Anlagebetrug handelt?
Die Nutzung des Namens der echten Trustis AG ohne Verbindung zur Domain trustis-ag.com, unrealistische Trading-Erfolge und systematische Auszahlungsverweigerungen sind starke Indizien für Anlagebetrug und einen illegalen Online-Broker.

Welche Rolle spielt die echte Trustis AG bei diesem Krypto- und Trading-Angebot?
Nach Angaben der FINMA besteht keinerlei Verbindung zwischen der echten Trustis AG (CHE-470.062.988) in Zug und der betrügerischen Plattform trustis-ag.com; der echte Schweizer Dienstleister wird nur missbräuchlich als Fassade genutzt.

Müssen Anleger auf Forderungen (Gebühren, Steuern, Sicherheiten) eingehen?
Solche zusätzlichen Zahlungen sind in Betrugsszenarien wie im Falle der Fake-Trustis AG typischerweise frei erfunden und dienen allein dazu, weitere Einzahlungen zu provozieren; Anleger sollten diese Forderungen konsequent zurückweisen.

Welche strafrechtlichen Folgen hat der Handel mit Fake-Trustis AG für die Täter?
Das Geschäftsmodell erfüllt regelmäßig den Tatbestand des Betrugs nach § 263 StGB, kann als unerlaubte Finanzdienstleistung nach § 32 KWG sowie als Anlagebetrug nach § 264a StGB einzuordnen sein und ist oft mit Geldwäsche gemäß § 261 StGB und einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB verknüpft.



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