Falsche Yorkshire Bank:
Betrogene erneut im Täter-Visier!
05.11.2026 Wer mit der Fake-Yorkshire Bank zu tun hatte, der ist unweigerlich beim Trading-Betrug gelandet. Die Seite yorkshirebanks(.)co ist keine legitime Bank, sondern eine Betrugswebsite, die als Follow-Up-Scam gezielt bereits zuvor betrogene Anleger erneut zur Zahlung drängt. Es geht um angebliche Auszahlungen, die erst nach Steuern oder Geldwäschepräventionsgebühren erfolgen sollen, was allerdings frei erfunden ist. Lesen Sie diesen Artikel, dann wissen Sie, wie Sie jetzt richtig handeln. Womöglich lässt sich Ihr Geld doch noch retten.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es die via yorkshirebanks(.)co agierenden Akteure wirklich?
Nein. Die Website yorkshirebanks(.)co ist eine Inszenierung, die Seriosität nur nachahmt. Die Täter nutzen den bekannten Namen Yorkshire Bank, obwohl diese Marke nicht mehr als unabhängige Bank existiert, sodass ein Firmendatenmissbrauch naheliegt. Zudem: Die Website behauptet per Copyright, seit 2009 zu bestehen, obwohl die Domain yorkshirebanks(.)co erst am 25.12.2025 bei NameCheap, Inc. registriert und zuletzt am 05.01.2026 aktualisiert wurde. Hinzu kommt eine auffällige Adressangabe, denn 138 New St, Birmingham B2 4NS wird mit Vereinigte Staaten kombiniert, obwohl Birmingham im Vereinigten Königreich liegt. Solche Ungenauigkeiten bei der Websiteerstellung sind typisch für Anlagebetrug, weil die Täter rasch eine Bühne aufbauen und Vertrauen erzeugen.
Fake-Yorkshire Bank als Recovery-Betrug
Bei Fake-Yorkshire Bank geht es nicht um Trading, sondern um das Abkassieren nach dem ersten Schaden. Betroffene berichten häufig über identische Abläufe, zuerst ein Kontakt (etwa mit einem Anwalt, der sich, genau wie die Bank, später ebenfalls als reine Erfindung entpuppt) mit dem Versprechen, verlorene Gelder aus Online-Trading zurückzuholen, dann der Druck zu weiteren Zahlungen. Dieser Follow-Up-Scam trifft Menschen, die bereits schlechte Online-Trading-Erfahrungen gemacht haben und nun auf Hilfe hoffen. Wer darauf eingeht, finanziert lediglich die Täter, denn eine echte Auszahlungsstelle würde keine horrenden Fantasiegebühren verlangen.
Typische Masche: Steuern? Geldwäschepräventionsgebühren?
Die Fake-Yorkshire Bank verlangt vor der angeblichen Auszahlung vermeintliche Steuern oder Geldwäschepräventionsgebühren. Das ist eine klassische Täuschung, weil eine Auszahlung nicht von solchen Vorabzahlungen an eine unbekannte Plattform oder Bank abhängt. Seriöse Stellen rechnen Steuern nicht über private Überweisungen an fragwürdige Empfängerkonten ab. Der Zweck ist allein, weitere Zahlungen auszulösen und die Geldspur zu verschleiern.
Auffällige Kontaktdaten und widersprüchliche Firmensignale
Als Kontakt werden support@yorkshirebanks(.)co und die britische Rufnummer +447418316431 angegeben. Zusätzlich findet sich der Vermerk GmbH auf der Website der falschen Bank, obwohl die Seite einen Bezug zu Birmingham herstellt. In Großbritannien existiert keine GmbH nach deutschem Recht, dort ist die in solch einem Kontext übliche Rechtsform die LTD. Diese Kombination aus geografischen Fehlern (wir erinnern uns, laut den Website-Erstellern soll Birmingham in den Vereinigten Staaten zu finden sein) und falscher Rechtsform ist ein Indiz für ein konstruiertes Täuschungsszenario, das in einer seriösen Bankorganisation normalerweise nicht vorkommt.
Warum Auszahlungen bei der Fake-Yorkshire Bank ausbleiben
Beim Anlagebetrug dienen angebliche Kontostände, Schreiben oder Freigaben nur dazu, immer weitere Zahlungen zu provozieren. Sobald Geld fließt, verschieben die Täter die Auszahlung immer weiter und nennen neue Voraussetzungen. Viele Geschädigte schildern dieselben Erfahrungen, zuerst Hoffnung, dann kontinuierlich neue Forderungen. Diese Erfahrung ist Teil des Systems und sie ist kein Einzelfall, es handelt sich um organisierte Kriminalität.
Ohne echte Bankkonten läuft der Betrug nicht
Auch eine Fake-Yorkshire Bank braucht für den Geldabfluss echte Bankkonten bei echten Banken. Genau dort setzt die rechtliche Aufarbeitung an, weil ohne Konten keine Überweisungen möglich sind. Wer Zahlungen veranlasst hat (uns sind Fälle bekannt, in denen Gelder in die Niederlande geflossen sind), sollte alle Zahlungsdaten sichern, denn sie sind der Schlüssel zur Identifikation der Kontoinhaber. Wir identifizieren die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks und holen das Geld zurück, denn ohne echte Konten geht der Betrug nicht.
Wer Geld erhält, muss Geldwäschethematiken beachten
Wer von einer Betrugsplattform Gelder zurückerhält, kann sich je nach Umständen selbst dem Risiko einer Geldwäsche nach § 261 StGB aussetzen. Das gilt besonders, wenn unklar ist, aus welchen Quellen die Rückzahlung stammt. Deshalb sollten Rückzahlungen dokumentiert und sofort juristisch eingeordnet werden, bevor weitere Schritte erfolgen, sollten diese auch noch so klein sein. Betrifft Sie dies? Melden Sie sich, wir prüfen Ihre vermeintlich erfolgten Rückzahlungen.
Juristische Einordnung und Anspruchsgrundlagen
Anlagebetrug ist das bewusste Vorspiegeln falscher Tatsachen, um einem anderen Menschen Geld zu verschaffen oder zu entziehen, und dieses Muster zeigt sich bei der Fake-Yorkshire Bank eindeutig. Strafrechtlich kommen insbesondere Betrug nach § 263 StGB und Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB in Betracht, zudem Geldwäsche nach § 261 StGB. Zivilrechtlich sind Ansprüche auf Rückzahlung und Schadensersatz regelmäßig über § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB durchsetzbar. Entscheidend ist die konsequente Verfolgung der Geldströme, weil eine Strafanzeige allein die Rückholung des Geldes nicht sicherstellt.
Checkliste: Was nach Fake-Yorkshire-Bank-Nepp zu tun ist
- Leisten Sie keine weiteren Zahlungen, auch nicht für Steuern oder Gebühren. Sie haben es mit Berufskriminellen zu tun, nicht mit seriösen Bankern oder Brokern.
- Sichern Sie alle Belege, E-Mails, Chats, Namen involvierter Akteure und deren Rufnummern.
- Dokumentieren Sie jede Überweisung und jeden Zahlungsempfänger, samt Verwendungszweck.
- Sichern Sie die Kommunikationsdaten zu support@yorkshirebanks(.)co.
- Erstatten Sie Strafanzeige wegen § 263 StGB und lassen Sie den Fall parallel zivilrechtlich prüfen (hierfür stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung).
Unsere Bewertung der Fake-Yorkshire Bank: Betrugsalarm!
Die Bewertung fällt klar aus, Fake-Yorkshire Bank ist Anlagebetrug in Form eines Recovery-Betrugs. Die widersprüchlichen Domaindaten, die missbräuchliche Namensnutzung einer einstigen Bank und die erdichteten Vorabgebühren sprechen eine eindeutige Sprache. Wenn Sie dazu bereits selbst Erfahrungen gesammelt haben, sollten Sie jetzt die Weichen auf Rückholung stellen.
RESCH Rechtsanwälte setzt die Rückholung durch
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäschethematiken. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück.
Wenn Sie Ihr Geld von der falschen Yorkshire Bank zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zur Fake-Yorkshire Bank
Was ist Fake-Yorkshire Bank und warum ist die Plattform problematisch?
Fake-Yorkshire Bank ist eine betrügerische Inszenierung, die den Namen der früheren Yorkshire Bank missbraucht und mit widersprüchlichen Domains, Adressen und Firmenbezeichnungen typische Signale eines Anlage- und Recovery-Betrugs zeigt.
Handelt es sich bei Fake-Yorkshire Bank um eine echte Bank oder einen Broker?
Nein, es handelt sich nicht um eine echte Bank oder einen regulierten Broker, sondern um eine Fake-Plattform, die Seriosität vortäuscht und vor allem bereits geschädigte Anleger mit angeblichen Rückholungen von Trading-Verlusten ins Visier nimmt.
Warum fordert Fake-Yorkshire Bank Steuern und Geldwäschepräventionsgebühren vor einer Auszahlung?
Diese angeblichen Steuern und Geldwäschepräventionsgebühren dienen allein dazu, weitere Zahlungen zu provozieren; reguläre Banken oder Behörden verlangen solche Beträge nicht per Vorabüberweisung an eine unbekannte Krypto- oder Trading-Plattform.
Was sollte ich tun, wenn ich Geld an Fake-Yorkshire Bank überwiesen habe?
Stoppen Sie umgehend alle weiteren Zahlungen, sichern Sie sämtliche Unterlagen zu Überweisungen, Kontodaten und der Kommunikation (inklusive support@yorkshirebanks(.)co und +447418316431) und erstatten Sie Strafanzeige, um die Geldströme rechtlich nachvollziehbar zu machen.


