Fake-Verivox:
Geld verloren? So fordern Sie es zurück!
20.07.2026 Haben Sie vermeintlich über Verivox Festgeldangebote erhalten oder bereits investiert? Dann sollten Sie prüfen, ob Sie in ein Anlagebetrugsszenario geraten sind. Unbekannte Täter nutzen täuschend echte E-Mails über Domains wie de-verivox(.)com und verivox-konto(.)com sowie Kontakte wie angebote@de-verivox(.)com, info@de-verivox(.)com oder info@verivox-konto(.)com und geben sich als Verivox aus. Auch Rufnnummern wie +49(230)3980-9010 oder +49(152)15218703 werden eingesetzt, um Vertrauen zu schaffen. Wenn Ihnen diese Kontaktdaten bekannt vorkommen: Obacht! Es handelt sich um Anlagebetrug! Lesen Sie diesen Artikel, um zu verstehen, wie der Betrug funktioniert und wie Sie Ihr Geld retten können.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Was steckt hinter der falschen Verivox?
Die Täter missbrauchen den Namen des bekannten Vergleichsportals Verivox und inszenieren eine professionelle Kommunikation. E-Mails wirken seriös und enthalten scheinbar attraktive Festgeldangebote mit festen Zinssätzen. Hinter den angeblichen Ansprechpartnern wie "Manfred Busch" (Tel. +49(230)3980-9013 und +49(152)12260939) oder "Dr. Benjamin von Finck" (E-Mail b.finck@de-verivox.com, Tel. +49(89)74534409 und +49(152)12260939) stehen keine realen Personen. Es handelt sich um erfundene Identitäten, die gezielt eingesetzt werden, um Vertrauen aufzubauen und Zahlungen zu veranlassen.
Fake-Verivox-Erfahrungen: Täuschung durch Identitätsmissbrauch
Viele Betroffene berichten in ihren Erfahrungen, dass die Ansprache persönlich und überzeugend erfolgt. Die Täter verwenden echte Namen und bekannte Marken, um Seriosität vorzutäuschen. Stiftung Warentest und Verivox selbst warnen jedoch bereits vor diesem Vorgehen. Die Bewertung dieser Angebote ist eindeutig negativ, da es sich nicht um echte Finanzprodukte handelt, sondern um gezielte Täuschung im Sinne von § 263 StGB.
Gibt es die hier eruierte Verivox wirklich?
Nein! Es ist keine echte Plattform, sondern eine inszenierte Fassade. Die Täter erzeugen eine glaubwürdige Kulisse mit E-Mails, Telefonnummern, Firmendaten, Websites und angeblichen Beratern. In Wahrheit existieren keine realen Festgeldkonten oder Anlagen. Die Domains de-verivox(.)com und verivox-konto(.)com, die zum Kreieren etwaiger Kontakt-E-Mail-Adressen verwendet wurden, wurden erst am 18.03.2026 bei Web Commerce Communications Limited registriert und sind keine offiziellen Kanäle von Verivox!
Fake-Verivox zahlt nicht aus
Nach ersten Einzahlungen folgen oft weitere Forderungen. Es werden angebliche Gebühren, Steuern oder Sicherheitsleistungen verlangt. Auszahlungen erfolgen jedoch nicht. Die Erfahrungen zeigen, dass die Täter immer neue Gründe erfinden, um weitere Zahlungen zu erzwingen. Anlagebetrug liegt vor, wenn eine Person wissentlich falsche Informationen nutzt, um einem anderen Geld zu entziehen.
Ohne Bankkonten kein Festgeld-Betrug
Damit die Zahlungen funktionieren, nutzen die Täter reale Bankkonten. Diese Konten stehen im Zentrum der Geldwäsche nach § 261 StGB. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und verfolgen zivilrechtliche Ansprüche auf Rückzahlung. Grundlage sind unter anderem § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Ohne diese Konten wäre der Betrug nicht möglich.
Wer sind die Hintermänner von der Fake-Verivox?
Die Struktur hinter Fake-Verivox ist arbeitsteilig organisiert. Neben den Tätern agieren auch Kontoinhaber, die als Geldwäscher fungieren. Diese Personen oder Unternehmen haften für die erhaltenen Gelder. Unsere Erfahrung zeigt, dass hier oft wirtschaftlich leistungsfähige Beteiligte eingebunden sind, gegen die Ansprüche durchgesetzt werden können.
Rechtliche Einordnung des Fake-Verivox-Betrugs
Das Verhalten erfüllt mehrere Straftatbestände. Im Vordergrund steht der Betrug gemäß § 263 StGB sowie der Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB. Zudem liegt regelmäßig ein Verstoß gegen § 32 KWG vor, da unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden. Auch geldwäscherechtliche Aspekte nach § 261 StGB sind einschlägig. Wer Gelder aus solchen Strukturen erhält, könnte sich selbst strafbar machen.
Checkliste für Betroffene von der Fake-Verivox
- Keine weiteren Zahlungen leisten, sich zu nichts drängen lassen
- Sämtliche E-Mails und Zahlungsbelege sichern
- Anzeige bei der Polizei erstatten
- Erfahrenen Spezialanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht einschalten
Was können Sie jetzt tun?
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Wir identifizieren die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks und holen die Gelder zurück.
Wenn Sie Ihr Geld von Fake-Verivox zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zur Fake-Verivox und der Nutzung des seriösen Firmennamens
Wie funktioniert der Betrug mit Fake-Verivox konkret?
Die Täter geben sich unter Nutzung des Namens von Verivox als seriöse Berater aus und bieten vermeintliche Festgeldanlagen mit festen Zinssätzen per E-Mail oder Telefon an. Es existieren jedoch weder echte Festgeldkonten noch real hinterlegte Finanzprodukte – die Konstruktion dient allein dem Anlagebetrug.
Woran erkenne ich Fake-Verivox-Angebote?
Typisch sind neu registrierte Domains wie de-verivox(.)com oder verivox-konto(.)com, sehr hohe Zinsversprechen und der Druck zu schnellen Überweisungen. Persönliche Ansprechpartner mit erfundenen Namen und fehlende oder zweifelhafte Vertragsunterlagen sind weitere starke Warnsignale.
Warum zahlt Fake-Verivox mein angelegtes Geld nicht zurück?
Die Täter verlangen nach der ersten Einzahlung weitere Überweisungen unter dem Vorwand von Steuern, Gebühren oder Sicherheitsleistungen, ohne jemals eine Auszahlung zu veranlassen. Ziel ist es, den Schaden systematisch zu erhöhen; dies erfüllt regelmäßig den Tatbestand des Betrugs und des Kapitalanlagebetrugs.
Welche rechtlichen Risiken bestehen für Kontoinhaber, die für Fake-Verivox Zahlungen empfangen?
Kontoinhaber, über deren Konten die Zahlungen laufen, können sich wegen Geldwäsche strafbar machen. Zivilrechtlich haften sie häufig auf Rückzahlung nach § 812 BGB und als Teilnehmer am Betrug nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.


