FundSafety:
Seriös oder Abzocke? Anbieter unter der Lupe
24.07.2026 Haben Sie mit FundSafety (fundsafety(.)com) Erfahrungen gemacht, nachdem Sie bereits in einen Trading-Betrug verwickelt waren und Gelder verloren haben? Der Name “Markus Calvin” taucht in Ihren FundSafety-Unterlagen auf? Dann besteht akute Gefahr eines weiteren Betrugs. FundSafety verspricht Hilfe bei der Rückholung von verlorenen Geldern, doch die uns vorliegenden Infos offenbaren ein Täuschungssystem, welches in den Bereich des Recovery-Betrugs einzuordnen ist. Lesen Sie diesen Artikel jetzt, bevor weiterer Schaden entsteht. Wir sind auf Fälle wie diesen spezialisiert und können Ihnen helfen, gegen diese Machenschaften vorzugehen.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es FundSafety wirklich?
FundSafety inszeniert sich als globaler Spezialist für Krypto-Forensik und Rückholung verlorener Gelder. Die Darstellung wirkt professionell, ist jedoch Teil einer gezielten Täuschung. Die Domain fundsafety(.)com wurde am 14.03.2025 registriert, während auf der Website behauptet wird, das Unternehmen bestehe bereits seit 2016. Dieser Widerspruch ist ein starkes Indiz für ein konstruiertes Geschäftsmodell. Die angeblichen Standorte in Los Angeles/USA (021 Hollywood Boulevard, LA), New York/USA, Tel Aviv/Israel und Pretoria/Südafrika lassen sich nicht verifizieren. Die gesamte Präsentation erinnert an eine inszenierte Bühne, auf der Vertrauen erzeugt werden soll.
FundSafety und der typische Recovery-Betrug
FundSafety bietet angebliche Recovery-Dienste nach Verlusten durch Online-Trading oder Kryptowährungshandel an. Genau dieses Vorgehen ist typisch für einen Follow-Up-Scam. Betroffene werden erneut von den Betrügern kontaktiert (oder Betrogene hinterlassen ihre Daten auf der Website von FundSafety und werden zurückgerufen) und zur Zahlung weiterer Gebühren bewegt. Dabei tritt unter anderem eine Person namens “Markus Calvin” mit der E-Mail-Adresse markuscalvin@fundsafety(.)net als angeblicher Recovery Specialist in Erscheinung. Solche Charaktere sind regelmäßig frei erfunden. Und die gemachten Versprechen sind rechtlich und technisch nicht belastbar. Viele Erfahrungen zeigen, dass keine echte Rückholung stattfindet, alles, was Betrogenen gesagt, gezeigt oder anderweitig mitgeteilt wird, dient nur weiteren Geldabschöpfungen!
Hochfragwürdige Unternehmensangaben bei FundSafety
Auf fundsafety(.)com wird angegeben, dass FundSafety von Tradex LTD betrieben werde. Die genannten Registrierungs- und Unternehmensnummern sind potenziell zweifelhaft. Erste Prüfungen deuten darauf hin, dass es sich um Identitätsmissbrauch handeln könnte. Die genannte Gesellschaft existiert zwar in England, befindet sich jedoch in Auflösung und steht in keinem einwandfrei erkennbaren Zusammenhang zu FundSafety. Diese Konstellation ist typisch für Anlagebetrug, da bestehende Firmendaten genutzt werden, um Seriosität vorzutäuschen. Eine belastbare Bewertung dieser Angaben fällt daher eindeutig negativ aus.
Warum FundSafety keine Auszahlungen liefert
Das Geschäftsmodell von FundSafety zielt darauf ab, weitere Zahlungen zu generieren. Es werden Gebühren für angebliche Ermittlungen, Blockchain-Analysen oder juristische Schritte verlangt. Eine tatsächliche Rückführung von Geldern erfolgt nicht. Stattdessen werden immer neue Gründe präsentiert, warum zusätzliche Zahlungen notwendig seien. Diese Vorgehensweise entspricht dem klassischen Muster des Anlagebetrugs. Viele Erfahrungen belegen, dass Betroffene wiederholt zur Kasse gebeten werden.
Ohne Konten kein Betrugssystem
Damit FundSafety Gelder vereinnahmen kann, werden reale Bankkonten genutzt. Diese Konten gehören entweder den Tätern oder deren Helfern. Ohne diese Infrastruktur wäre der Betrug nicht möglich. Wir identifizieren die Inhaber dieser Konten und setzen Rückzahlungsansprüche durch. Denn wer Gelder aus einem solchen System erhält, ist zur Herausgabe verpflichtet.
Wer steckt hinter den Konten?
Die Hintermänner agieren im Hintergrund und nutzen arbeitsteilige Strukturen. Kontoinhaber sind häufig Teil eines Geldwäschenetzwerks. Diese Personen oder Firmen haften zivilrechtlich auf Schadensersatz. Die Summen im Bereich des Anlagebetrugs sind erheblich. Daher ist die Verfolgung dieser Geldflüsse (egal, ob klassische Banküberweisung oder Kryptowährungstransfer) der zentrale Ansatz zur Rückholung der Gelder.
Juristische Einordnung des FundSafety-Betrugs
Wer andere über den wahren Sachverhalt täuscht, um an deren Geld zu kommen, handelt betrügerisch. Damit ist der Tatbestand des Betrugs gemäß § 263 StGB erfüllt. Zusätzlich kommt Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB in Betracht. Die Nutzung fremder Konten erfüllt regelmäßig den Tatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB. Zivilrechtlich bestehen Ansprüche aus § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Diese Ansprüche richten sich insbesondere gegen die Kontoinhaber.
Wichtig ist auch ein weiterer Punkt. Wer selbst Geld von FundSafety erhält, könnte sich unter Umständen strafbar machen. Eine genaue Prüfung des Einzelfalls ist daher erforderlich.
Checkliste bei unseriösen FundSafety-Erfahrungen
- Keine weiteren Zahlungen leisten, sich zu nichts mehr verleiten lassen
- Sämtliche Kommunikation und Zahlungsbelege sichern
- Anzeige bei der Polizei erstatten
- Schnellstmöglich rechtliche Unterstützung einholen
Ihr Weg zurück zum Geld
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes und identifizieren die Kontoinhaber hinter dem System.
Wenn Sie Ihr Geld von FundSafety zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zu FundSafety – Risiken, Betrugsmuster, rechtliche Einordnung
Wie seriös ist FundSafety als Anbieter für Krypto-Recovery?
FundSafety weist erhebliche Widersprüche zwischen behaupteter Unternehmenshistorie und Domain-Registrierung auf, ebenso nicht verifizierbare Standorte. Diese Diskrepanzen sind ein starkes Indiz für ein konstruiertes, betrugsverdächtiges Geschäftsmodell im Bereich Krypto und Online-Trading.
Woran erkenne ich den typischen Recovery-Betrug bei FundSafety?
Charakteristisch sind Nachforderungen von Gebühren für angebliche Ermittlungen, Blockchain-Analysen oder juristische Schritte, ohne dass reale Rückzahlungen erfolgen. Die Nutzung von erfundenen Rollen wie „Recovery Specialist“ und nicht einlösbaren Versprechen ist typisch für Follow-Up-Scams nach Trading- oder Krypto-Verlusten.
Welche Rolle spielen Tradex LTD und die genannten Unternehmensdaten bei FundSafety?
Die auf der Website genannten Unternehmensangaben zu Tradex LTD wirken hochgradig zweifelhaft und deuten auf Identitätsmissbrauch hin. Die tatsächliche, sich in Auflösung befindliche Gesellschaft in England steht in keinem erkennbaren Zusammenhang zu FundSafety, was auf eine Täuschung über die wirtschaftlich Berechtigten und die Unternehmensstruktur schließen lässt.
Welche rechtlichen Folgen hat der FundSafety-Betrug für Täter und Kontoinhaber?
Das Vorgehen von FundSafety erfüllt typischerweise den Straftatbestand des Betrugs (§ 263 StGB), gegebenenfalls des Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) und kann Geldwäsche nach § 261 StGB begründen. Zivilrechtlich haften insbesondere Kontoinhaber, die Gelder aus dem System erhalten haben, auf Herausgabe und Schadensersatz nach § 812 BGB und § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB.


