Gimcoinese Bewertung: Zweifel an seriösem Handel

Gimcoinese Erfahrungen: Riskanter Krypto- und Aktienhandel

Viele Anleger suchen nach einer seriösen Möglichkeit, mit Aktien und Kryptowährungen Gewinne zu erzielen. Doch nicht jedes Angebot hält, was es verspricht. Eine Warnung der BaFin zeigt, wie täuschend echt betrügerische Plattformen auftreten können. Wer eine objektive Bewertung oder echte Erfahrung zu Gimcoinese sucht, sollte wachsam sein. Wenn Sie bereits investiert haben oder den Verdacht auf Betrug haben, handeln Sie sofort: Kontaktieren Sie die Kanzlei Resch Rechtsanwälte für eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihres Falls.


BaFin-Warnung zu Gimcoinese: Verdacht auf Betrug beim Aktien- und Kryptohandel

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte am 18. August 2025 eine offizielle Warnung vor der Plattform Gimcoinese, die am 22. August 2025 aktualisiert wurde. Unter den Domains gimcoinese.com und web.gimcoinese.vip tritt die Plattform als sogenanntes „Golden Intelligent Coin Trading Center“ auf. Sie bietet über die Apps „GimCN“ und „Gimcn Elite“ angeblich den Handel mit Aktien und Kryptowährungen an.

Die Betreiber werben gezielt über Facebook und nehmen über Telegram Kontakt zu potenziellen Anlegern auf. Hierbei treten angebliche Experten wie Michael Schmidt, Karl Müller und eine vermeintliche Assistentin Anna Schulz auf – Personen, die nachweislich nicht existieren. Ihre Namen dienen lediglich der Täuschung und sollen den Eindruck einer professionellen Finanzberatung erwecken.


Täuschende Verbindungen zu Venus Investment Alliance und Finetica Group

Nach Recherchen und Hinweisen der BaFin bestehen enge Verbindungen zwischen Gimcoinese, Venus Investment Alliance und der Finetica Group. Diese drei Plattformen agieren offenbar koordiniert oder teilen zumindest technische und strukturelle Überschneidungen.
  ◾ Venus Investment Alliance betrieb ihre Webseiten unter venusin.de und venus.org und fiel bereits durch ähnlich gestaltete Angebote auf.
  ◾ Auch die Finetica Group unter der Domain fineticagroup.com steht im Verdacht, Anleger mit vergleichbaren Methoden zu täuschen.

Die Nutzung identischer Kommunikationswege (Telegram, E-Mail-Kontakt über service@gimcoinese.vip), vergleichbare Gestaltung der Handelsoberflächen und der Einsatz vermeintlicher „Finanzexperten“ sprechen dafür, dass es sich um Teil einer größeren internationalen Betrugsstruktur handelt.


Angebliche Adresse in den USA, doch nichts ist echt

Als Geschäftsanschrift gibt Gimcoinese die Adresse 1800 Larimer St, Denver, CO 80202, USA an. Diese Adresse ist jedoch frei erfunden oder wird lediglich zur Verschleierung der tatsächlichen Hintermänner genutzt. Weder dort noch an anderer Stelle existiert eine registrierte Gesellschaft mit dem Namen Golden Intelligent Coin Trading Center oder Gimcoinese.

Die vermeintliche US-Adresse soll Seriosität vortäuschen, dient aber nur dazu, Anleger in die Irre zu führen und die Spur der Verantwortlichen zu verwischen.


Fehlende BaFin-Erlaubnis nach § 32 KWG – illegaler Finanzdienstleister

Die BaFin stellt klar, dass Gimcoinese, Venus Investment Alliance und Finetica Group keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) besitzen. Wer dennoch Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen in Deutschland anbietet, handelt illegal.

Für Anleger bedeutet dies: Es besteht kein Schutz durch die Finanzaufsicht, und sämtliche Einzahlungen erfolgen auf eigenes Risiko. Die BaFin warnt ausdrücklich davor, Gelder an diese Anbieter zu überweisen. In der Vergangenheit verschwanden Beträge nach kurzer Zeit, Auszahlungen angeblicher Gewinne erfolgten nie.


Juristische Bewertung: Betrug und Kapitalanlagebetrug

Das Vorgehen von Gimcoinese und den verbundenen Plattformen erfüllt den Tatbestand des Betrugs nach § 263 StGB sowie des Kapitalanlagebetrugs nach § 264a StGB. Anleger werden über die Existenz echter Handelsgeschäfte, Renditechancen und behördliche Zulassungen getäuscht.

Betroffene haben rechtliche Ansprüche auf Rückzahlung nach § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) und Schadensersatz gemäß § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB. Eine frühzeitige anwaltliche Einschaltung ist entscheidend, um Geldflüsse zu stoppen und mögliche Rückverfolgungen zu initiieren.


Impressumspflicht verletzt – ein weiteres Warnsignal

Weder gimcoinese.com noch web.gimcoinese.vip erfüllen die gesetzliche Impressumspflicht nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG). Es fehlen Name, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten des Betreibers. Diese Anonymität ist typisch für betrügerische Plattformen. Ein seriöses Finanzunternehmen würde stets ein vollständiges Impressum und transparente Informationen zu Lizenzen und Ansprechpartnern bereitstellen. Gimcoinese dagegen nutzt Pseudonyme und internationale Domains, um die Rückverfolgung zu erschweren.


Handlungsempfehlungen für Geschädigte von Gimcoinese

Checkliste für Betroffene:
1. Sichern Sie Beweise: Speichern Sie E-Mails, Chatverläufe, Zahlungsbelege und Screenshots.
2. Leisten Sie keine weiteren Zahlungen, auch nicht für angebliche Verifizierungen oder Rückerstattungen.
3. Erstatten Sie Strafanzeige wegen Betrugs (§ 263 StGB).
4. Informieren Sie Ihre Bank oder Ihr Kreditkarteninstitut über mögliche Rückbuchungen.
5. Beauftragen Sie spezialisierte Anwälte, um Ansprüche zu prüfen und Geldflüsse nachzuverfolgen.


Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte

Wenn Sie mit Gimcoinese, der Venus Investment Alliance oder der Finetica Group Erfahrungen gemacht haben, stehen Ihnen die Resch Rechtsanwälte mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im Anlegerschutz zur Seite. Wir verfolgen internationale Geldflüsse, arbeiten mit Ermittlungsbehörden zusammen und setzen Ihre Ansprüche durch.


FAQ zu Gimcoinese, Venus Investment Alliance und Finetica Group

Was ist Gimcoinese?
Gimcoinese, auch bekannt als „Golden Intelligent Coin Trading Center“, ist eine betrügerische Plattform für Aktien- und Kryptohandel ohne BaFin-Lizenz.

Welche weiteren Plattformen sind beteiligt?
Verbindungen bestehen zu Venus Investment Alliance (venusin.de, venus.org) und zur Finetica Group (fineticagroup.com).

Ist Gimcoinese seriös?
Nein. Die Plattform tritt anonym auf, besitzt keine BaFin-Erlaubnis und nutzt gefälschte Identitäten.

Wie kann ich mein Geld zurückbekommen?
Sichern Sie Beweise und wenden Sie sich an spezialisierte Anwälte, um Rückforderungen und mögliche Rückbuchungen einzuleiten.



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