Falsche justTRADE – Warnung vor falschen Anlageberatern
justTRADE Bewertung – Gefälschte Broker täuschen Anleger über Social Media
Achtung: Diese Warnung richtet sich an alle, die über WhatsApp, Instagram oder ähnliche Plattformen Kontakt zu vermeintlichen Finanzberatern aufgenommen haben. Anlagebetrüger nutzen den Namen „justTRADE“ und geben sich als seriöses, lizenziertes Unternehmen aus, doch dahinter steckt eine betrügerische Fassade. Geschädigte berichten über negative Erfahrungen. Unsere Bewertung: äußerste Vorsicht! Wenn Sie betroffen sind, handeln Sie sofort und kontaktieren Sie Resch Rechtsanwälte.
Wie die falsche justTRADE Anleger in WhatsApp-Gruppen täuscht
Die Täter treten unter dem bekannten Namen justTRADE auf und geben sich als seriöser Broker mit Schwerpunkt auf Aktienhandel aus. Über soziale Netzwerke wie Instagram werden Anlegerinnen und Anleger gezielt angesprochen und anschließend in WhatsApp-Gruppen wie „D-H105-JT Wohlstands Navigator Community“ eingeladen. Dort erscheinen Personen, die sich „Christina Koch“ und „Michael B. Bußhaus“ nennen. Beide Namen werden missbräuchlich verwendet – es handelt sich um Identitätsdiebstahl. Ziel ist es, durch gezielte „Investment-Tipps“ und den Anschein von Fachkompetenz Vertrauen zu schaffen und Anleger zu Einzahlungen zu bewegen.
Keine Registrierung, keine Lizenz – klarer Verstoß gegen § 32 KWG
Eine Überprüfung in Handels- und Unternehmensregistern zeigt eindeutig: Eine rechtlich existierende oder lizenzierte justTRADE, die in Verbindung mit diesen WhatsApp-Gruppen steht, gibt es nicht. Die Betreiber handeln ohne Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und verstoßen somit gegen § 32 Kreditwesengesetz (KWG). Wer ohne Lizenz Finanzdienstleistungen erbringt, begeht eine Straftat. Darüber hinaus erfüllt das Vorgehen den Tatbestand des Betrugs nach § 263 StGB und kann je nach Umfang auch als gewerbsmäßiger Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) gewertet werden.
Erfahrungen und Bewertung der falschen justTRADE
Geschädigte Anleger berichten übereinstimmend, dass die vermeintlichen Berater den Eindruck erweckten, über exklusive Aktieninformationen zu verfügen. Nach Einzahlungen auf unbekannte Konten wurde jedoch kein Handel nachweisbar getätigt. Gewinne blieben aus, Rückzahlungen wurden blockiert oder an angebliche Gebühren geknüpft. Diese Erfahrungen zeigen deutlich, dass es sich um ein betrügerisches Schema handelt. Eine objektive Bewertung ergibt: Die Plattform agiert gezielt täuschend und missbraucht das Vertrauen in den bekannten Broker-Namen „justTRADE“.
Impressumspflicht und Identitätstäuschung
Gemäß § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) sind Anbieter digitaler Inhalte zur Angabe eines Impressums verpflichtet. Auf den hier beschriebenen Webseiten, Chats oder Gruppen der falschen justTRADE fehlen jedoch jegliche Pflichtangaben wie Name, Anschrift oder Vertretungsberechtigte. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen die Impressumspflicht dar. Zudem deutet die Verwendung realer Namen wie „Michael B. Bußhaus“ auf einen systematischen Identitätsmissbrauch hin.
Handlungsempfehlung für Geschädigte
Betroffene sollten umgehend folgende Schritte unternehmen:
✔ Zahlungen stoppen und keine weiteren Überweisungen leisten.
✔ Beweise sichern: Screenshots, Chatverläufe, Kontobelege.
✔ Anzeige erstatten wegen Betrugs (§ 263 StGB).
✔ Banken informieren, um mögliche Rückbuchungen zu prüfen.
✔ Rechtliche Beratung durch erfahrene Anwälte einholen.
Die Kanzlei Resch Rechtsanwälte ist seit über 30 Jahren auf Anlegerschutz spezialisiert und unterstützt Geschädigte von Anlagebetrug bundesweit.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur falschen justTRADE
Wie erkenne ich, dass es sich nicht um den echten Broker handelt?
Die echte justTRADE verfügt über eine BaFin-Lizenz und kommuniziert nicht über WhatsApp-Gruppen.
Was soll ich tun, wenn ich bereits Geld überwiesen habe?
Sichern Sie Beweise und kontaktieren Sie sofort eine spezialisierte Kanzlei.
Kann ich mein Geld zurückbekommen?
In vielen Fällen bestehen Ansprüche auf Rückzahlung nach § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung).
Warum ist die Impressumspflicht so wichtig?
Sie schützt Verbraucher, indem sie Transparenz über den Anbieter schafft – das Fehlen ist ein deutliches Warnsignal.


