LearnSpreadPro LTD: Trading-Betrug laut FINMA-Warnung

Anleger sollten bei LearnSpreadPro LTD (auch als LeaderSpread auftretend) und der Website learnspreadpro.com Vorsicht walten lassen; learnspreadpro.com wurde erst am 18.04.2025 registriert, was typisch für kurzfristig agierende, betrugsverdächtige Trading-Plattformen ist. Besonders brisant: Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA warnt vor LearnSpreadPro LTD, was ein erhebliches Risiko für Ihr Geld signalisiert. Dennoch wirbt LearnSpreadPro LTD auf learnspreadpro.com aggressiv um neue Anleger und vermittelt den Eindruck eines etablierten Brokers. Wer bereits Geld investiert oder negative Erfahrungen gemacht hat, sollte keine Zeit verlieren und rechtliche Schritte prüfen, um verlorene Gelder nicht dem Untergang zu weihen. Wir sind auf Fälle wie diesen spezialisiert und wissen, was jetzt zu tun ist.

LearnSpreadPro LTD, was steckt hinter der Plattform?

LearnSpreadPro LTD präsentiert sich auf learnspreadpro.com (inkl. Subdomain cfd.learnspreadpro.com) als moderner Online-Broker für Trading und Investments. Die Plattform nutzt mehrere E-Mail-Adressen (support@learnspreadpro.net und support@learnspreadpro.com) sowie die angebliche Schweizer Firmenanschrift 16 Via Geretta, Paradiso, mit den Telefonnummern +16479309140 (CA, sowohl Mobilfunk- als auch VoIP- und Festnetznummern können mit 647 beginnen) und +447458038037 (UK, Mobilfunknummer). Auf den ersten Blick soll dies Seriosität vermitteln, insbesondere für Anleger, die noch keine Erfahrungen mit etwaigen Trading-Plattformen haben.

Recherchiert man jedoch die angegebene Firmennummer CHE238777782, ergibt sich ein neues Kapitel: Diese Nummer führt zu einer Gesellschaft mit dem Namen Stread Traing Sagl, die auf der Website auch ins Spiel gebracht wird. Das wirft erhebliche Fragen auf, etwa ob die Betreiber von LearnSpreadPro LTD die Identität einer existierenden Firma missbrauchen oder ob die Bezeichnung LearnSpreadPro LTD überhaupt eine reale juristische Einheit beschreibt. Für Geschädigte und für eine fundierte rechtliche Bewertung ist diese Unklarheit zentral, denn sie kann auf ein bewusst verschleiertes Konstrukt hinweisen, das auf Täuschung und Irreführung von Anlegern angelegt ist – wir werden dies im Auge behalten und weitere Analysen diesbezüglich initiieren.

Warnung der FINMA und mögliche Rechtsverstöße

Die Warnung der FINMA gegen LearnSpreadPro LTD ist ein gravierendes Signal. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht überwacht in der Schweiz den regulierten Finanzmarkt und schreitet ein, wenn Anbieter ohne Erlaubnis oder in betrugsverdächtiger Weise tätig werden. Eine solche Warnung deutet darauf hin, dass LearnSpreadPro LTD nicht über die erforderlichen Bewilligungen als Finanzintermediär oder Vermögensverwalter verfügt und damit unerlaubt Finanzdienstleistungen anbietet.

Auch aus deutscher Sicht kann ein solches Geschäftsmodell rechtlich hochproblematisch sein. Wer ohne die nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG) erforderliche Erlaubnis Bank- oder Finanzdienstleistungen gegenüber deutschen Anlegern anbietet, handelt unerlaubt. Dies kann aufsichtsrechtliche Maßnahmen und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Zudem ist bei LearnSpreadPro LTD ein Betrugstatbestand nach § 263 Strafgesetzbuch (StGB) oder Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB in Betracht zu ziehen, wenn Anleger durch falsche Angaben, irreführende Versprechungen oder bewusst verschleierte Strukturen zum Einzahlen von Geldern veranlasst werden.

Für Geschädigte eröffnen sich hier auch relevante zivilrechtliche Anspruchsgrundlagen. Wer aufgrund täuschender Angaben – etwa in Bezug auf die Identität des Vertragspartners, den Sitz des Unternehmens oder dessen Regulierung – Gelder überweist, kann Rückforderungsansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 812 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) geltend machen. Parallel kommen deliktische Ansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB in Betracht, sofern sich der Betrug nachweisen lässt. In vielen Fällen bestehen zudem Möglichkeiten, Zahlungen über Banken oder Zahlungsdienstleister anzugreifen, wenn diese in verdächtige Transaktionen involviert waren.

LearnSpreadPro LTD Erfahrung, Bewertung, Trading-Scam-Muster

Erfahrungen von Anlegern mit Plattformen wie LearnSpreadPro LTD folgen häufig einem ähnlichen Muster: Zunächst werden vermeintlich attraktive Gewinne im Trading-Bereich dargestellt. Ein aggressiver Vertrieb, oft telefonisch oder über Messenger, drängt zu Einzahlungen. Sobald Geld auf Konten überwiesen oder in Kryptowährungen getauscht wurde, entstehen plötzlich Hindernisse bei Auszahlungen, zusätzliche angebliche Gebühren oder Steuerforderungen. Die Bewertung solcher Plattformen durch Fachkanzleien fällt regelmäßig negativ aus, insbesondere wenn – wie bei LearnSpreadPro LTD – eine Aufsichtsbehörde wie die FINMA ausdrücklich warnt.

Für die juristische Bewertung ist relevant, ob die Betreiber wahrheitswidrig mit einer Firmennummer, einem angeblichen Sitz in Paradiso (16 Via Geretta) und internationalen Rufnummern auftreten, um Seriosität vorzutäuschen. Werden Anleger mit solchen Strukturen und Scheinangaben in Sicherheit gewiegt, spricht dies klar für einen Betrugstatbestand. Betroffene sollten alle E-Mails, Chatverläufe, Zahlungsbelege und Screenshots der Website sichern, um ihre Erfahrungen später im Rahmen einer Anspruchsdurchsetzung detailliert dokumentieren zu können.

Was Geschädigte von LearnSpreadPro LTD jetzt tun sollten

Wenn Sie Geld an LearnSpreadPro LTD bzw. über learnspreadpro.com verloren haben oder Auszahlungen blockiert werden, sollten Sie rasch, strukturiert und rechtlich fundiert handeln. Ein Zuwarten führt häufig dazu, dass Gelder weiter verschoben und Spuren verwischt werden. Wichtig ist, dass Sie sich nicht von weiteren Versprechungen der angeblichen Broker, „Recovery-Unternehmen“ oder vermeintlichen Steuerhelfer verleiten lassen.

Checkliste für geschädigte Anleger von LearnSpreadPro LTD:

  • Sämtliche Zahlungen dokumentieren (Kontoauszüge, Kreditkartenabrechnungen, Wallet-Transaktionen bei Krypto)
  • Schriftverkehr mit LearnSpreadPro LTD, insbesondere über support@learnspreadpro.net und support@learnspreadpro.com, sichern
  • Screenshots der Profile, Handelsoberflächen und der Website learnspreadpro.com anfertigen
  • Keine weiteren Einzahlungen leisten, auch nicht für angebliche „Freischaltungsgebühren“ oder Steuern
  • Telefonnummern +16479309140 und +447458038037 in der Kommunikation dokumentieren
  • Keine Fernzugriffssoftware (AnyDesk, TeamViewer etc.) mehr zulassen
  • Frühzeitig spezialisierte anwaltliche Hilfe einholen, um nationale und internationale Schritte zu prüfen

Resch Rechtsanwälte ist seit 1986 auf Anlegerschutz und die Verfolgung von Anlagebetrug spezialisiert und verfügt über umfassende Erfahrung mit betrugsverdächtigen Online-Brokern und internationalem Trading-Betrug. Wenn Sie bei LearnSpreadPro LTD investiert haben oder negative Erfahrungen mit learnspreadpro.com gemacht haben, sollten Sie Ihre Ansprüche rechtlich prüfen lassen. Nutzen Sie das Kontaktformular auf der Website von Resch Rechtsanwälte oder rufen Sie direkt an unter +49 30 / 88 59 77 0, um Ihre individuelle Situation vertraulich zu besprechen und mögliche Schritte zur Schadensbegrenzung und Rückholung Ihrer Gelder zu klären.

FAQ zu LearnSpreadPro LTD und learnspreadpro.com

Wie seriös ist LearnSpreadPro LTD als Online-Broker für Trading?
LearnSpreadPro LTD weist zahlreiche Warnsignale eines unseriösen Brokers auf, insbesondere die FINMA-Warnung und die Diskrepanz zwischen angegebener Firmenbezeichnung und der Nummer CHE238777782. Diese Faktoren sprechen für ein erhebliches Risiko für Ihr investiertes Kapital.

Welche Rolle spielt die Warnung der FINMA bei LearnSpreadPro LTD?
Die Warnung der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA deutet darauf hin, dass LearnSpreadPro LTD vermutlich ohne erforderliche Bewilligungen agiert und unerlaubt Finanzdienstleistungen anbietet. Für betroffene Anleger ist dies ein starkes Indiz für möglichen Anlage- und Trading-Betrug.

Welche rechtlichen Ansprüche können Geschädigte gegen LearnSpreadPro LTD prüfen?
In Betracht kommen insbesondere Rückforderungsansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 812 BGB sowie deliktische Ansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. Ergänzend können Zahlungswege über Banken, Zahlungsdienstleister oder Krypto-Transaktionen rechtlich hinterfragt werden.

Welche typischen Betrugsmuster zeigen sich bei Plattformen wie learnspreadpro.com?
Häufig werden Anleger mit aggressivem Vertrieb, angeblich hohen Gewinnen und scheinbar professionellen Handelsoberflächen gelockt. Später treten dann blockierte Auszahlungen, angebliche Zusatzgebühren oder Steuerforderungen auf, während über Kontaktadressen wie support@learnspreadpro.net, support@learnspreadpro.com und internationale Telefonnummern weiter Druck aufgebaut wird.



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