Makotrade Bewertung – Unseriöse App Makopro im Fokus

Makotrade Erfahrungen – Unerlaubte Anlageberatung über WhatsApp

Immer mehr Anleger berichten von negativen Erfahrungen mit Makotrade. Auf den ersten Blick wirkt die Plattform seriös, doch eine genaue Bewertung zeigt erhebliche Risiken. Diese Warnung erläutert, warum bei Makotrade größte Vorsicht geboten ist, welche rechtlichen Verstöße vorliegen könnten und wie Sie sich als Betroffene schützen können. Für eine individuelle Bewertung Ihres Falls kontaktieren Sie die Kanzlei Resch Rechtsanwälte.


Unerlaubte Anlageberatung über WhatsApp – Makotrade im Visier

Die angebliche Handelsplattform Makotrade präsentiert sich auf makotrade.net als internationales Investmentunternehmen mit breitem Aktien- und Finanzportfolio. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine unerlaubte Anlageberatung, die über WhatsApp-Gruppen durchgeführt wird. In diesen Gruppen treten vermeintliche Finanzexperten wie Dr. Hans Reuters, Laura Stein und Julia Schall auf – nach aktuellem Kenntnisstand handelt es sich dabei um fiktive Identitäten, die gezielt zur Täuschung von Anlegern eingesetzt werden.

Typische Gruppenbezeichnungen lauten etwa „Akademie für Zukünftiges VermögenT337“ oder „A108 Akademie für globale Finanzkenntnisse“. Über diese Kanäle werden Anleger mit angeblichen Expertentipps zu Aktieninvestitionen und Tradingstrategien gelockt. Dabei fehlt den Betreibern eine Erlaubnis nach § 32 Kreditwesengesetz (KWG), die für jede Art von Finanz- oder Anlageberatung in Deutschland zwingend erforderlich ist.


Domain und technische Hintergründe zu Makotrade

Die Domain makotrade.net wurde am 06. August 2025 registriert. Auffällig ist, dass die Plattform kein rechtlich vorgeschriebenes Impressum enthält – ein klarer Verstoß gegen § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG).

Als Kontakt werden die E-Mail-Adressen support@makotrade.com und sales@makotrade.net genannt. Eine überprüfbare Anschrift fehlt vollständig. Angeblich soll Makotrade Büros in Irland, England, Dubai, Griechenland, Japan, Zypern, Südafrika, Australien, Mauritius und Indien betreiben. Eine Überprüfung dieser Standorte ergibt jedoch keine tatsächliche Unternehmenspräsenz.

Zudem wird eine Trading-App namens Makopro verwendet, die laut Angaben von einem Anbieter Wacabust Loepiaca entwickelt wurde – ein Name, der in keiner offiziellen Registerdatenbank zu finden ist. Die Verbindungen zur Plattform BlauStein Investitionen (blausteininvestitionen.de) deuten darauf hin, dass Makotrade Teil eines größeren Netzwerks betrügerischer Online-Investmentseiten sein könnte.


Typische Vorgehensweise: So läuft der Betrug bei Makotrade ab

1. Werbung in sozialen Medien: Es werden Anzeigen geschaltet, die scheinbar professionelle Aktien-Tipps oder exklusive Finanzseminare anbieten.
2. Einladung in WhatsApp-Gruppen: Interessierte Anleger treten Gruppen wie „Akademie für Zukünftiges VermögenT337“ bei.
3. Scheinbare Expertise: Fiktive Berater geben dort vermeintlich fundierte Marktanalysen und Anlageempfehlungen.
4. Anlageaufforderung: Nach einer Vertrauensphase werden Teilnehmer aufgefordert, Geld in Aktien, Fonds oder alternative Investments über Makotrade zu investieren.
5. Verwendung der App Makopro: Über diese App sollen Anleger Transaktionen tätigen – tatsächlich dient sie der Täuschung durch gefälschte Kontostände.
6. Steigender Druck: Anleger werden aufgefordert, weiter zu investieren, um „Gewinne zu maximieren“.
7. Auszahlungsverweigerung: Sobald Rückforderungen gestellt werden, werden angebliche Gebühren, Steuern oder Dokumente vorgeschoben – die Auszahlung erfolgt nie.

Dieses Vorgehen erfüllt den Tatbestand des Betrugs nach § 263 StGB und kann zusätzlich als Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB eingestuft werden.


Fehlende Impressumspflicht und rechtliche Einordnung

Auf makotrade.net fehlen sämtliche Pflichtangaben, die ein Online-Finanzdienstleister nach § 5 DDG bereitstellen muss – etwa Angaben zur verantwortlichen Gesellschaft, Rechtsform, Sitz oder Aufsichtsbehörde. Diese vollständige Intransparenz ist typisch für betrügerische Plattformen, die sich gezielt der behördlichen Kontrolle entziehen.

Hinzu kommt der mögliche Verstoß gegen das KWG wegen fehlender Erlaubnis zur Anlagevermittlung. Anleger, die über Makotrade Geld eingezahlt haben, haben daher zivilrechtliche Ansprüche auf Rückforderung, u. a. aus § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) und § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB.


Handlungsempfehlungen für Geschädigte von Makotrade

  Zahlungen sofort stoppen – keine weiteren Überweisungen oder Transaktionen durchführen.
  Beweissicherung – Chatverläufe, E-Mails, Screenshots und Kontoauszüge sichern.
  Strafanzeige erstatten – am besten mit anwaltlicher Unterstützung.
  Rückbuchungen prüfen – insbesondere bei Kreditkartenzahlungen oder SEPA-Überweisungen.
  Rechtsberatung einholen – spezialisierte Kanzleien wie Resch Rechtsanwälte können Transaktionsketten nachverfolgen und Rückforderungen vorbereiten.


Hilfe durch Resch Rechtsanwälte

Resch Rechtsanwälte vertreten seit über 35 Jahren geschädigte Anleger im Bereich des Kapitalanlagebetrugs. Wenn Sie Geld an Makotrade oder eine damit verbundene Plattform wie BlauStein Investitionen überwiesen haben, prüfen wir Ihren individuellen Fall und leiten rechtliche Schritte zur Rückgewinnung ein.


FAQ zu Makotrade

Was ist Makotrade?
Makotrade ist eine vermeintliche Handelsplattform unter www.makotrade.net, die ohne Erlaubnis Anlageberatung und Aktienhandel anbietet.

Ist Makotrade seriös?
Nein. Die Plattform hat kein Impressum, keine Lizenz und arbeitet mit erfundenen Identitäten – ein klares Indiz für Anlagebetrug.

Wer steckt hinter Makotrade?
Die Kommunikation erfolgt über angebliche Finanzexperten wie Dr. Hans Reuters, Laura Stein und Julia Schall. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um fiktive Personen.

Gibt es Verbindungen zu anderen Plattformen?
Ja. Hinweise deuten auf eine Verbindung zu BlauStein Investitionen (blausteininvestitionen.de) hin.

Was sollen Betroffene tun?
Zahlungen sofort stoppen, Beweise sichern, Anzeige erstatten und umgehend anwaltlichen Rat einholen.



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