PISI-Group:
Anleger geneppt – Abzocke pur!
10.09.2026 Die PISI-Group ist Teil eines Trading-Betrugs, vor dem die BaFin ausdrücklich warnt. Über pisigroup(.)com und WhatsApp werden Anleger mit angeblichem KI-Trading angeworben. Der weitere Zugang führt laut BaFin zu web(.)zspki(.)com oder web(.)zspki(.)vip. Dort sollen angeblich automatisierte Aktiengeschäfte stattfinden. Tatsächlich beschreibt die BaFin einen konkreten Ablauf des Betrugs. Sind Sie ein involviertes Anlagebetrugsopfer? Leisten Sie keine weiteren Zahlungen, unter keinen Umständen! Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie, wie wir der Spur Ihres Geldes folgen.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es die die hier eruierte PISI-Group wirklich?
Die PISI-Group inszeniert einen bestens durchdachten Finanzkosmos rund um künstliche Intelligenz (KI) und Trading. Auf pisigroup(.)com wird ein integriertes Geschäftssystem für Finanzanlagen und quantitative Handelsmodelle dargestellt. Dazu kommen intelligente Vermögensallokation und Investitionen in neue Technologien. Als Hauptsitz des Pinney Investment Lab wird 350 Fifth Avenue in New York genannt (wir bezweifeln aber, dass die Projekt-Anstifter sich dort aufhalten). Die Website nennt außerdem die Kontaktoptionen pisi@azazw(.)com und 1(279)257-7950. Diese Kulisse soll Vertrauen in professionelles KI-Trading schaffen. Echte Handelskonten und echte Depots sind allerdings zu unterscheiden. Nach Erkenntnissen der BaFin werden Anleger tatsächlich auf eine externe Handelsplattform gelenkt. Dort wird ihnen automatisierter Aktienhandel vorgespiegelt.
PISI-Group und der vermeintliche Professor Friedrich Adler
Besonders auffällig ist die Darstellung eines angeblichen Professors Friedrich Adler. Er wird als Chief Technology Officer für globalen KI-Handel beim Pinney Investment Lab präsentiert. Zugleich soll er das Europäische KI-Forschungszentrum leiten. Die Website schreibt ihm mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in quantitativen Modellen zu. Seit 2015 soll er für das Pinney Investment Lab tätig sein. Nach unseren Erkenntnissen handelt es sich bei Professor Friedrich Adler allerdings um einen Fake-Charakter. Solche vermeintlichen Experten können der Betrugsplattform eine wissenschaftliche Fassade geben.
BaFin warnt vor PISI-Group und WhatsApp-Gruppen
Die BaFin warnt ausdrücklich vor Angeboten in WhatsApp-Gruppen und Chats. Unbekannte Betreiber treten dort laut Behörde als „Pinney Investment Lab“ oder „PISI Investment Forum“ auf. Beworben wird ein angebliches KI-Projekt namens „Dual-Track-Transformationsplan“. Die Betreiber verweisen dabei auf pisigroup(.)com. Dort behaupten sie laut BaFin eine beantragte Zulassung und die Einhaltung des Aufsichtsrechts. Die BaFin stellt ausdrücklich klar, dass diese Angaben nicht den Tatsachen entsprechen. Sie kennt auch keine lizenzierten Institute mit einer solchen Anlegeransprache über WhatsApp.
PISI-Group: So läuft der Trading-Betrug ab
Nach Angaben der BaFin beginnt der Betrug mit der Anwerbung über WhatsApp. Interessenten sollen anschließend ein Anmeldeformular ausfüllen. Danach werden sie auf web(.)zspki(.)com oder web(.)zspki(.)vip geleitet. Die vermeintliche Handelsplattform soll durch die „Silverpeak Exchange Inc“ betrieben werden. Zusätzlich sollen die Apps „ZSP-KI-Plus“ oder „ZSP-KI-HUB“ installiert werden. Dort wird scheinbar ein automatisierter Aktienhandel dargestellt. Fingierte Nachweise sollen zudem eine Beaufsichtigung durch US-amerikanische Behörden vortäuschen. Laut BaFin stehen die unbekannten Betreiber weder unter der behaupteten Aufsicht noch unter ihrer Aufsicht.
PISI-Group besitzt keine BaFin-Erlaubnis
Wer in Deutschland Finanzdienstleistungen oder Wertpapierdienstleistungen anbietet braucht grundsätzlich die erforderliche Erlaubnis. Entsprechendes gilt für erlaubnispflichtige Kryptowerte-Dienstleistungen. Die BaFin widerspricht ausdrücklich der behaupteten aufsichtsrechtlichen Legitimation. Damit bestehen gewichtige Anknüpfungspunkte für unerlaubte Finanzgeschäfte. Je nach konkreter Tätigkeit kommt insbesondere die Erlaubnispflicht nach § 32 KWG in Betracht. Für die rechtliche Bewertung der Ansprüche sind zudem die tatsächlichen Zahlungswege entscheidend.
PISI-Group: Erfahrungen und verweigerte Auszahlungen
Positive Zahlen auf einer Trading-Oberfläche beweisen keinen realen Handel. Bei diesem Modell können Kontostände und Gewinne Teil der Inszenierung sein. Erfahrungen mit vergleichbaren Betrugsplattformen zeigen oft weitere Zahlungsforderungen vor einer angeblichen Auszahlung. Solche Forderungen können etwa mit Gebühren oder zusätzlichen Freigaben begründet werden. Maßgeblich für die Bewertung sind deshalb Ihre individuellen Erfahrungen mit der angeblichen PISI-Group und die tatsächlichen Geldbewegungen. Die amtliche Warnung der BaFin liefert zugleich eine klare Bewertung des offerierten Sujets.
Juristische Bewertung des PISI-Group-Betrugs
Anlagebetrug liegt vor, wenn eine Person wissentlich falsche Informationen nutzt, um einem anderen Geld zu entziehen. Das beschriebene Vorgehen bietet klare Anhaltspunkte für Betrug gemäß § 263 StGB. Je nach Ausgestaltung kann auch § 264a StGB relevant werden. Zivilrechtlich kommen Ansprüche etwa aus § 812 BGB in Betracht. Auch § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB kann eine Anspruchsgrundlage bilden. Entscheidend sind die Empfängerkonten und die konkreten Zahlungsströme.
Ohne echte Konten funktioniert der PISI-Group-Scam nicht
Die angebliche Handelswelt kann digital inszeniert sein. Das überwiesene Geld fließt jedoch über reale Konten oder andere echte Zahlungswege. Genau dort setzt die Rückverfolgung an. Wir identifizieren die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks und holen das Geld zurück. Ohne echte Konten funktioniert der Betrug nicht. Bei den Empfängern können zudem Anknüpfungspunkte für Geldwäsche gemäß § 261 StGB bestehen.
Vorsicht bei Rückzahlungen seitens der PISI-Group
Auch eine Rückzahlung durch die Betrugsplattform verlangt besondere Aufmerksamkeit. Wer Geld von einer Betrugsplattform erhält könnte sich gegebenenfalls selbst wegen Geldwäsche strafbar gemacht haben. Das hängt von den konkreten Umständen und insbesondere vom Wissen des Empfängers ab. Sichern Sie deshalb sämtliche Kontoauszüge und Zahlungsnachweise. Lassen Sie eingegangene Rückzahlungen unbedingt juristisch prüfen, um nicht ins Geldwäschefettnäfpchen zu treten.
Domain von PISI-Group erst seit Juli 2026
Die Domain pisigroup(.)com wurde am 16.07.2026 registriert. Als Registrar ist Hostinger, UAB angegeben. Das junge Registrierungsdatum ist für die Einordnung der Selbstdarstellung relevant. Es sollte zusammen mit der BaFin-Warnung und dem beschriebenen WhatsApp-Modell betrachtet werden.
Was Geschädigte der PISI-Group tun sollten
Leisten Sie keine weiteren Zahlungen. Sichern Sie Chats und E-Mails sowie Kontoauszüge und Zahlungsbelege. Bewahren Sie Screenshots der Plattform und Angaben zu Empfängerkonten auf. Erstatten Sie Strafanzeige und lassen Sie parallel zivilrechtliche Rückforderungsansprüche prüfen. Eine Strafanzeige allein holt das Geld regelmäßig nicht zurück. Dafür muss insbesondere die Spur der Zahlungen verfolgt werden.
RESCH Rechtsanwälte verfolgt die Geldspur
RESCH Rechtsanwälte gehört zu den größten Kanzleien für Anlagebetrug in Deutschland. Die Kanzlei verfügt als einzige Kanzlei in Deutschland über 40 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Ziel ist die Identifizierung der Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks. Wir holen das Geld unserer Mandanten zurück.
Geld von der PISI-Group zurückholen: Geht das überhaupt?
Ihr Ziel ist klar: Geld zurück. Unser nächster Schritt ist ebenso klar: Fall prüfen. Wenn Sie mit PISI-Group miese Erfahrungen gemacht haben, rufen Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 an. Alternativ nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihre Unterlagen und verfolgen die Zahlungswege. Die Chancen, verlorene Gelder zurückzuerhalten, stehen oftmals besser, als manch einer es sich vorstellen kann.
FAQ zu PISI-Group und der Plattform pisigroup.com
Ist PISI-Group ein seriöser Anbieter für KI-Trading?
Nach der Warnung der BaFin und der beschriebenen WhatsApp-Anwerbung sprechen gewichtige Anhaltspunkte für eine betrugsnahe, unseriöse Trading-Plattform. Die Inszenierung von KI-Trading, Trading-Depots und Expertenfiguren ersetzt keine echte Regulierung oder BaFin-Erlaubnis.
Welche Rolle spielt die BaFin-Warnung bei PISI-Group?
Die ausdrückliche BaFin-Warnung zu PISI-Group, „Pinney Investment Lab“ und „PISI Investment Forum“ ist ein starkes Warnsignal für Anleger. Sie macht deutlich, dass keine BaFin-Zulassung besteht und die behauptete Aufsicht und Legitimation frei erfunden ist.
Woran erkenne ich den Trading-Betrug rund um PISI-Group, Silverpeak Exchange Inc und ZSP-KI-Apps?
Typisch sind Anwerbung über WhatsApp, Weiterleitung auf externe Broker-Plattformen wie web.zspki.com oder web.zspki.vip sowie die Nutzung von Apps wie „ZSP-KI-Plus“ oder „ZSP-KI-HUB“. Hinzu kommen fingierte Nachweise, angebliche US-Aufsicht und eine künstlich erzeugte KI-Trading-Oberfläche ohne realen Börsenhandel.
Was können Geschädigte von PISI-Group tun, um ihr Geld zu sichern?
Zahlen Sie nichts mehr ein und brechen Sie die Kommunikation mit der Trading-Plattform konsequent ab. Sichern Sie sämtliche Unterlagen, Chats, Kontoauszüge und Zahlungsnachweise und erstatten Sie Strafanzeige, damit Zahlungswege und Empfängerkonten rechtlich aufgearbeitet werden können.


