SecuroomAI:
Betrugsverdacht bei diesem Krypto-Anbieter
12.10.2026 Haben Sie bei SecuroomAI investiert, dann sind Sie betrogen worden. Die Website securoom-ai(.)de tritt als Einstieg in smartes Krypto-Investieren auf und wirbt mit KI und automatisierten Trades. Die BaFin warnt seit dem 10.10.2025 vor einer Reihe nahezu identischer Websites und nennt SecuroomAI als Teil dieses Musters. Die Betreiber werden nicht von der BaFin beaufsichtigt und die Websites verfügen über kein rechtsgültiges Impressum. Lesen Sie diesen Artikel, dann wissen Sie, wie Sie jetzt richtig vorgehen.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es SecuroomAI wirklich?
SecuroomAI ist eine Inszenierung, die Seriosität nachahmt. Der Werbetext verspricht moderne KI, die Blockchain-Daten und Markttrends rund um die Uhr auswertet und Ihre Trades automatisch verwaltet. Genau diese Erzählung dient beim Krypto-Betrug als Kulisse, damit Anleger Geld überweisen. Was als Trading und Portfolio-Wachstum dargestellt wird, ist in Wahrheit eine Täuschung. Die BaFin bestätigt das Betrugsmuster mit ihrer Warnung vor nahezu identischen Websites.
BaFin-Warnung zu SecuroomAI ist eindeutig
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, warnt seit dem 10.10.2025 vor einer Reihe nahezu identischer Websites. SecuroomAI ist Teil dieses Auftritts. Die Betreiber werden nicht von der BaFin beaufsichtigt. Damit fehlt die für Finanzdienstleistungen in Deutschland zentrale Kontrolle. Solche Warnungen sind ein starkes Signal, dass es sich um Anlagebetrug handelt.
SecuroomAI verstößt gegen Impressumspflichten
Die Websites verfügen nach den Angaben der BaFin über kein rechtsgültiges Impressum. Das ist mehr als ein Formfehler. Bei digitalen Diensten gelten klare Informationspflichten nach § 5 DDG. Wer eine Plattform ohne rechtsgültiges Impressum betreibt, erschwert gezielt die Rechtsverfolgung. Für viele Betroffene ist genau das eine frühe Erfahrung, weil klare Ansprechpartner fehlen.
Unerlaubte Finanzdienstleistungen nach § 32 KWG
Wer in Deutschland Anlageberatung, Anlagevermittlung oder vergleichbare Finanzdienstleistungen anbietet, benötigt in vielen Konstellationen eine Erlaubnis nach § 32 KWG. SecuroomAI tritt als Krypto-Investment Plattform mit automatisierten Trades auf. Zugleich werden die Betreiber nicht von der BaFin beaufsichtigt. Das passt zu dem typischen Bild unerlaubter Geschäfte. Für die rechtliche Bewertung ist das ein zentraler Anknüpfungspunkt.
Typisches Muster beim Krypto-Betrug mit SecuroomAI
Beim Krypto-Betrug wird häufig eine scheinbar professionelle Oberfläche gezeigt. Dazu gehören angebliche Charts, Kontostände und angebliche Gewinne. Betroffene berichten regelmäßig, dass Auszahlungen verzögert werden oder an neue Bedingungen geknüpft werden. Es folgen Forderungen nach weiteren Einzahlungen, etwa für Steuern oder Freischaltungen. Diese Abläufe prägen die Erfahrungen vieler Anleger und sie sind ein Kernmerkmal von Anlagebetrug.
Ohne echte Bankkonten läuft SecuroomAI nicht
Auch SecuroomAI kann nur funktionieren, wenn Zahlungswege vorhanden sind. Dafür werden echte Bankkonten und echte Kontoinhaber genutzt. Ohne diese Konten kann kein Geld abfließen und kein Krypto-Betrug skaliert werden. Genau hier setzt die Rückholung an. Wir identifizieren die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks und holen das Geld zurück, denn ohne echte Konten geht der Betrug nicht.
Juristische Einordnung: Betrug und Geldwäsche
Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt, um einer Person ihr Geld abzulocken, begeht Anlagebetrug. Strafrechtlich steht § 263 StGB im Vordergrund. Je nach Ausgestaltung kommt auch § 264a StGB in Betracht. Wo Zahlungsströme verschleiert oder über Drittkonten geleitet werden, ist § 261 StGB relevant. Wichtig ist auch Ihre eigene Risikolage. Wer Geld von einer Betrugsplattform erhält, könnte sich je nach Umständen selbst wegen Geldwäsche strafbar gemacht haben.
Zivilrechtliche Ansprüche und Rückforderung
Strafanzeigen sind sinnvoll, sie bringen das Geld aber oft nicht zurück. Entscheidend ist die zivilrechtliche Arbeit an den Zahlungswegen. In Betracht kommen Rückforderungsansprüche aus § 812 BGB. Hinzu kommen Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB. In geeigneten Fällen kann auch § 826 BGB einschlägig sein. Ziel ist die Inanspruchnahme der Kontoinhaber, die als Empfänger im Geldfluss auftauchen.
SecuroomAI Kontakt und technische Spuren
Für SecuroomAI sind die E Mail Adressen support@securoom-ai(.)de, unterstützung@securoom-ai(.)de und info@securoom-ai(.)de bekannt. Zudem liegt eine Domainregistrierung vom 14.10.2025 bei Gransy s.r.o. vor. Solche Spuren sind für die Aufarbeitung wichtig, weil sie Ermittlungsansätze liefern. Auch eine Änderung am 02.09.2026 ist dokumentiert. Das passt zu dem Verhalten, dass Betrugsseiten laufend angepasst werden.
Checkliste bei SecuroomAI Anlagebetrug
- Stoppen Sie sofort weitere Zahlungen an SecuroomAI.
- Sichern Sie alle Unterlagen, Chats, E Mails und Transaktionsbelege.
- Dokumentieren Sie Ihre Erfahrungen, inklusive Zeitabläufen und Zahlungswegen.
- Erstatten Sie Strafanzeige wegen Betrug nach § 263 StGB.
- Lassen Sie Zahlungsströme anwaltlich prüfen, damit Kontoinhaber identifiziert werden können.
Resch Rechtsanwälte setzt Geldrückholung durch
RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Ziel ist es, die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks zu identifizieren und die Gelder unserer Mandanten zurückzuholen.
Wenn Sie Ihr Geld von SecuroomAI zurückfordern möchten, beginnt alles mit einer juristischen Einschätzung. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.
FAQ zu SecuroomAI: Krypto-Trading und Anlagebetrug
Wie seriös ist SecuroomAI als Krypto-Trading-Plattform einzuschätzen?
SecuroomAI folgt laut BaFin-Warnung einem typischen Muster des Krypto-Betrugs: Die Plattform inszeniert professionelles KI-Trading, während Anlegergelder tatsächlich in einen Anlagebetrug gelenkt werden.
Was bedeutet die BaFin-Warnung zu SecuroomAI konkret für Anleger?
Die BaFin stuft SecuroomAI als nicht beaufsichtigten Anbieter ein und warnt ausdrücklich vor nahezu identischen Websites, was ein starkes Indiz für unerlaubte Finanzdienstleistungen und Anlagebetrug ist.
Welche rechtlichen Risiken und Ansprüche bestehen im Zusammenhang mit SecuroomAI?
Strafrechtlich kommen insbesondere Betrug nach § 263 StGB und Geldwäsche nach § 261 StGB in Betracht; zivilrechtlich können Rückforderung aus § 812 BGB und Schadensersatzansprüche gegen die am Geldfluss Beteiligten bestehen.
Welche Anzeichen deuten bei SecuroomAI auf ein betrügerisches Krypto-Trading-System hin?
Fehlende Auszahlungen, ständig neue Bedingungen für Überweisungen, Nachforderungen etwa für angebliche Steuern sowie eine Plattform ohne rechtsgültiges Impressum entsprechen dem typischen Bild illegaler Krypto-Broker und Trading-Websites.


