Tethys Investment Alliance – Warnung vor Trading-Betrug
Tethys Investment Alliance tritt mit Professionalität und massiver Online-Präsenz auf, doch die BaFin warnt vor den Angeboten über tethys-alliance.de und den verbundenen WhatsApp-Gruppen. Wenn Sie über Tethys Investment Alliance oder die Domain tethys-alliance.de zu Einzahlungen in Trading-Apps wie „QVTCoinese“ oder „QVTCoinese Pro“ verleitet wurden, besteht akuter Handlungsbedarf. Achtung: Die BaFin sieht den Verdacht unerlaubter Finanzdienstleistungen und spricht von Identitätsmissbrauch zulasten der echten Tethys Investment Management LLC – Geschädigte sollten jetzt ihre Ansprüche sichern und keinesfalls auf weitere Versprechungen oder Auszahlungszusagen hereinfallen.
BaFin-Warnung zu Tethys Investment Alliance und tethys-alliance.de
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor den WhatsApp-Gruppen „Tethys Investment Alliance 771“ und „Tethys Investment Alliance-S62“, den Webseiten tethys-alliance.de und tethys-uberblick.com sowie den Apps „QVTCoinese“ und „QVTCoinese Pro“. Nach den Feststellungen der BaFin sollen über diese Kanäle Verbraucher dazu gebracht werden, über diese Apps Finanzprodukte zu handeln.
Die BaFin stellt einen Verdacht auf unerlaubte Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen fest. Damit steht ein möglicher Verstoß gegen § 32 Kreditwesengesetz (KWG) im Raum. Wer in Deutschland ohne die erforderliche BaFin-Erlaubnis Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen erbringt, handelt illegal. Anleger sollten solche Angebote meiden und bereits erfolgte Zahlungen konsequent überprüfen lassen.
Identitätsraub: Tethys Investment Alliance missbraucht realen Vermögensverwalter
Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht kein Zusammenhang zwischen Tethys Investment Alliance, der Website tethys-alliance.de oder den genannten WhatsApp-Gruppen und der tatsächlich existierenden Tethys Investment Management LLC. Die BaFin spricht ausdrücklich von Identitätsmissbrauch zulasten dieses Unternehmens.
Für Geschädigte ist wichtig: Die Nutzung des Namens eines realen, seriösen Unternehmens, um Vertrauen zu gewinnen, ist ein starkes Indiz für ein betrügerisches Vorgehen. In einem solchen Fall kommen strafrechtliche Tatbestände wie Betrug nach § 263 StGB und Kapitalanlagebetrug nach § 264a StGB in Betracht. Wer unter Vorspiegelung falscher Identitäten Einzahlungen für angebliche Krypto- oder Trading-Geschäfte entgegennimmt, riskiert zudem Ermittlungen wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB).
Typischer Ablauf des Trading-Betrugs bei Tethys Investment Alliance
Der von der BaFin geschilderte, aus vergleichbaren Fällen bekannte Ablauf ist hochgradig typisch für moderne Anlagebetrugsmodelle im Krypto- und Online-Trading-Bereich.
- Werbung über soziale Medien mit scheinbar seriösen „Tipps“ und „Schulungen“.
- Verlagerung der Kommunikation in WhatsApp-Gruppen wie „Tethys Investment Alliance 771“.
- Auftreten eines vermeintlichen Wirtschaftsexperten, flankiert durch Assistenz, mit angeblich exklusivem Börsenwissen.
- Schrittweiser Vertrauensaufbau, oft mit kostenlosen „Seminaren“, „Unterrichtsstunden“ und täglichen Check-ins.
- Vorstellung eines angeblich innovativen Finanzsystems oder eines eigenen Krypto-Tokens mit angeblicher Vorbörse.
- Aufforderung, sich bei einer Plattform oder App zu registrieren, um dort mit Aktien, Derivaten oder Kryptowerten zu handeln.
- Erste kleine Testauszahlungen, um positive Erfahrungen zu suggerieren und Anleger zu weiteren Einzahlungen zu bewegen.
- Zunehmender Druck, immer höhere Beträge zu investieren, häufig über ausländische Konten oder Kryptowährungen.
- Schließlich werden Auszahlungen verweigert oder an unerfüllbare Bedingungen geknüpft.
Viele Betroffene berichten in solchen Konstellationen von zunächst positiven Erfahrungen, die dann abrupt in Totalverluste und Funkstille umschlagen. Diese „Erfahrungen“ sind Teil des Systems: Frühe Kleinstgewinne dienen nur zur Manipulation der Anlegerpsychologie.
Kontaktdaten, Fassade der Seriosität und mögliche Rechtsverstöße
Auf der Website tethys-alliance.de werden unter anderem folgende Kontaktdaten angegeben:
- Telefonnummer: +49 69 24748818
- E-Mail: support@tethys-alliance.de
- Adresse USA: 222 Sansome St, San Francisco, CA 94104, USA
- Adresse Deutschland: Mainzer Landstraße 16, 60325 Frankfurt am Main, Deutschland
Solche Angaben sollen Vertrauen schaffen und eine angebliche physische Präsenz in Finanzzentren wie Frankfurt und San Francisco vortäuschen. In vielen Betrugsfällen stellt sich später heraus, dass die Adressen nur vorgeschobene Adressen sind, oder sie erweisen sich schlichtweg als fiktiv. Dies ist regelmäßig ein weiteres Indiz für eine betrügerische Absicht.
Fehlerhafte oder irreführende Kontaktangaben und Identitätsangaben können zudem gegen Informationspflichten im digitalen Geschäftsverkehr verstoßen, insbesondere gegen § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG). Für Anleger ist entscheidend: Die äußere Fassade einer professionellen Website, deutsche Telefonnummern und angebliche Büroadressen ersetzen keine aufsichtsrechtliche Erlaubnis und sind keine Garantie für Seriosität.
Zivilrechtliche Ansprüche Geneppter gegen Tethys Investment Alliance
Wer über Tethys Investment Alliance, tethys-alliance.de oder die damit verbundenen WhatsApp-Gruppen und Apps zu Einzahlungen verleitet wurde, kann regelmäßig zivilrechtliche Ansprüche geltend machen. In Betracht kommen insbesondere:
- Rückforderungsansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 812 BGB, wenn die Zahlungen ohne rechtlichen Grund erfolgt sind.
- Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB (Betrug) oder § 264a StGB (Kapitalanlagebetrug), wenn strafbare Handlungen vorliegen.
- Ansprüche gegen Hintermänner, Zahlungsdienstleister oder sonstige Beteiligte, sofern sie in die Abwicklung der Zahlungen eingebunden waren und Prüfpflichten verletzt haben.
Die Bewertung der eigenen Erfahrungen mit Tethys Investment Alliance sollte daher immer auch juristisch erfolgen. Häufig lassen sich Zahlungsströme, insbesondere bei Überweisungen auf Bankkonten, gezielt nachverfolgen. Bei Kryptozahlungen sind forensische Analysen der Blockchain möglich, um Zahlungsflüsse zu dokumentieren und Verantwortliche ausfindig zu machen.
Checkliste: Sofortmaßnahmen für Geschädigte von Tethys Investment Alliance
- Keine weiteren Einzahlungen leisten, auch nicht zur angeblichen „Freischaltung“ von Auszahlungen.
- Drohungen oder Druckversuche (z. B. angebliche Steuer- oder Gebührenforderungen) ignorieren und rechtlich prüfen lassen.
- Sämtliche Kommunikation sichern: E-Mails, WhatsApp-Chatverläufe, Screenshots der Website tethys-alliance.de und der App-Oberflächen.
- Konto- und Wallet-Bewegungen dokumentieren, inklusive Überweisungsbelegen und Transaktions-IDs bei Kryptowerten.
- Eigene Bewertung der Vorgänge notieren, insbesondere zeitliche Abfolge und beteiligte Personen oder „Berater“.
- Strafanzeige wegen Anlagebetrugs bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erwägen.
- Frühzeitig eine auf Anlegerschutz spezialisierte Kanzlei mit der Prüfung von Rückforderungs- und Schadensersatzansprüchen beauftragen.
Wie Resch Rechtsanwälte Tethys Investment Alliance-Opfer unterstützen
Resch Rechtsanwälte sind seit Jahrzehnten im Anlegerschutz tätig und vertreten bundesweit Geschädigte von Krypto- und Trading-Betrug. Auf Grundlage der BaFin-Warnung zu Tethys Investment Alliance und den Domains tethys-alliance.de sowie tethys-uberblick.com prüfen die Anwälte, welche konkreten Anspruchsgegner in Betracht kommen und wie Vermögenswerte gesichert werden können.
Die juristische Bewertung Ihrer Erfahrungen mit Tethys Investment Alliance umfasst unter anderem:
- Prüfung, ob ein unerlaubtes Betreiben von Bankgeschäften oder Finanzdienstleistungen nach § 32 KWG vorliegt.
- Analyse möglicher Straftatbestände wie Betrug (§ 263 StGB) oder Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB).
- Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüchen gegen beteiligte Kontoinhaber, Zahlungsdienstleister oder sonstige Hintermänner.
- Koordination mit Ermittlungsbehörden und, falls erforderlich, internationalen Partnerkanzleien.
Wenn Sie Geld über tethys-alliance.de, die WhatsApp-Gruppen von Tethys Investment Alliance oder die Apps „QVTCoinese“ und „QVTCoinese Pro“ investiert haben und nun keine Auszahlungen mehr erhalten, sollten Sie nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Resch Rechtsanwälte bieten Geschädigten von Tethys Investment Alliance eine erste Einschätzung der Rechtslage an. Rufen Sie jetzt unter +49 30 / 88 59 77 0 an oder nutzen Sie das Kontaktformular auf der Website der Kanzlei, um Ihre Unterlagen vertraulich prüfen zu lassen und Ihre Chancen auf Rückholung der investierten Gelder zu klären.
FAQ zu Tethys Investment Alliance und tethys-alliance.de
Was ist der Hintergrund der BaFin-Warnung zu Tethys Investment Alliance?
Die BaFin warnt, weil über tethys-alliance.de, WhatsApp-Gruppen und die Apps „QVTCoinese“ bzw. „QVTCoinese Pro“ der Verdacht unerlaubter Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen besteht. Damit steht ein möglicher Verstoß gegen § 32 KWG im Raum und Anleger sollten höchste Vorsicht walten lassen.
Wie erkenne ich den möglichen Trading-Betrug rund um Tethys Investment Alliance?
Typisch sind vermeintlich professionelle Trading-Tipps, WhatsApp-Gruppen, ein „Experte“ mit angeblich exklusivem Börsenwissen, erste Kleinstgewinne und anschließende Zahlungsaufforderungen für immer höhere Einzahlungen. Spätestens wenn Auszahlungen blockiert oder an zusätzliche Zahlungen geknüpft werden, ist höchste Alarmstufe geboten.
Welche Rolle spielt der Identitätsmissbrauch bei Tethys Investment Alliance?
Nach den BaFin-Hinweisen wird der Name der real existierenden Tethys Investment Management LLC missbraucht, um Vertrauen zu erschleichen. Dieser Identitätsmissbrauch ist ein starkes Indiz für Anlagebetrug im Bereich Krypto, Forex und Online-Trading.
Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Geschädigte von Tethys Investment Alliance?
In Betracht kommen insbesondere Rückforderungsansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 BGB) sowie Schadensersatzansprüche wegen Betrugs (§ 263 StGB), Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB) oder wegen unerlaubter Finanzdienstleistungen. Oft können Zahlungsströme über Bankkonten oder Blockchain-Analysen nachverfolgt und für die Anspruchsdurchsetzung gesichert werden.


