True North Options auf Warnliste der italienischen CONSOB

06.05.2026. Haben Sie über die Plattform True North Options investiert und nutzen die Website truenorthoptions(.)com? Dann ist höchste Vorsicht geboten, denn es handelt sich um Trading-Betrug. Die italienische Finanzaufsicht CONSOB hat ausdrücklich vor True North Options gewarnt. Anleger berichten von einschneidenden Erfahrungen, insbesondere verweigerten Auszahlungen und immer neuen Zahlungsforderungen. Betrogen worden? Lesen Sie diesen Artikel jetzt, um zu erfahren, wie Sie Ihr Geld zurückholen können.

Gibt es True North Options wirklich?

True North Options präsentiert sich als seriöse Trading-Plattform, doch tatsächlich handelt es sich um eine perfekt inszenierte Täuschung. Die angegebene Adresse am London Eye, Riverside Building, County Hall, Westminster Bridge Rd, London SE1 7PB, die Interessierten in einem Kartenausschnitt suggeriert wird, dient lediglich als Kulisse. Vor Ort finden sich keine Responsablen der Plattform. Und die Kommunikation erfolgt ausschließlich über die E-Mail-Adresse support@truenorthoptions(.)com. Die Domain truenorthoptions(.)com wurde am 07.09.2025 bei Dynadot Inc. registriert, ein typisches Muster für kurzfristig angelegte Betrugsmodelle. Die gesamte Darstellung ist Teil einer Inszenierung, die Vertrauen schaffen soll, obwohl keine reale Handelsstruktur existiert.

True North Options zahlt nicht aus

Zahlreiche Erfahrungen zeigen ein klares Bild: Auszahlungen werden systematisch verweigert. Stattdessen werden Anleger unter Druck gesetzt, weitere Einzahlungen zu leisten. Begründet wird dies mit angeblichen Steuern, Provisionen oder Sicherheitsleistungen. Diese Forderungen sind frei erfunden. Ziel ist ausschließlich, immer mehr Kapital zu erhalten. Eine objektive Bewertung dieser Vorgehensweise führt unweigerlich zu dem Ergebnis, dass hier kein legitimer Broker tätig ist.

CONSOB Warnung zu True North Options

Die italienische Aufsichtsbehörde CONSOB hat eine offizielle Warnung zu True North Options veröffentlicht. Eine solche Maßnahme erfolgt regelmäßig dann, wenn unerlaubte Finanzdienstleistungen angeboten werden. Damit liegt ein Verstoß gegen § 32 KWG nahe, da keine gültige Erlaubnis für Bank- oder Finanzgeschäfte besteht. Anleger sollten diese Warnung ernst nehmen, denn sie bestätigt die betrügerische Struktur der Plattform.

Ohne Bankkonten kein Betrug

Damit die Täter an das Geld gelangen, benötigen sie zwingend reale Bankkonten. Diese Konten gehören entweder den Hintermännern oder deren Helfern. Hier kommt der Straftatbestand der Geldwäsche gemäß § 261 StGB ins Spiel. Unsere Erfahrung zeigt, dass genau hier der Ansatzpunkt für die Rückholung der Gelder liegt. Wir identifizieren die Kontoinhaber des Geldwäschenetzwerks und machen sie haftbar. Ohne diese Konten könnte der gesamte Betrug nicht funktionieren.

Wer steckt hinter True North Options?

Die Struktur solcher Plattformen ist arbeitsteilig organisiert. Hinter der professionellen Oberfläche stehen Callcenter, die gezielt Druck aufbauen und Vertrauen erschleichen. Die angeblichen Broker sind geschulte Verkäufer, keine Finanzexperten. Anlagebetrug ist eine Handlung, bei der jemand aus Profitinteresse die Realität verfälscht, um an fremdes Geld zu gelangen. Genau dieses Muster zeigt sich bei True North Options in sämtlichen Abläufen.

Ihre rechtlichen Möglichkeiten

Geschädigte haben verschiedene juristische Ansätze. Neben strafrechtlichen Ermittlungen wegen Betrugs gemäß § 263 StGB und Kapitalanlagebetrug gemäß § 264a StGB bestehen zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz. Diese ergeben sich unter anderem aus § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit den genannten Strafnormen sowie aus § 812 BGB. Wichtig ist, dass nicht nur die Betreiber, sondern auch die Kontoinhaber der Geldströme in Anspruch genommen werden können.

Achtung: In Einzelfällen zahlen die Täter kleinere Beträge zurück, um Vertrauen zu schaffen. Wer solche Zahlungen erhält, könnte sich unter Umständen selbst dem Vorwurf der Geldwäsche aussetzen. Eine rechtliche Prüfung ist daher unerlässlich.

Checkliste für Betroffene von True North Options

  • Keine weiteren Zahlungen leisten
  • Sämtliche Zahlungsnachweise sichern
  • Kommunikationsverläufe dokumentieren
  • Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden erstatten
  • Spezialisierten Anwalt einschalten

Fazit zu True North Options

Die vorliegenden Erfahrungen und die offizielle Warnung der CONSOB lassen keinen Zweifel: True North Options ist ein klassischer Fall von Trading-Betrug. Anleger werden systematisch getäuscht, um Einzahlungen zu generieren, ohne dass reale Handelsgeschäfte stattfinden.

RESCH Rechtsanwälte ist eine Großkanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit 40 Jahren Erfahrung in Fällen von Anlagebetrug und Geldwäsche. Seit 40 Jahren holen wir Ihr Geld zurück. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes, identifizieren die Kontoinhaber und setzen Ihre Ansprüche durch.

Wenn Sie Ihr Geld von True North Options zurückfordern möchten, ist juristische Unterstützung der richtige nächste Schritt. Kontaktieren Sie RESCH Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 oder über das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und zeigen Ihnen, was jetzt getan werden kann.

FAQ zu True North Options

Wie seriös ist True North Options als Trading- und Krypto-Plattform einzuschätzen?

True North Options folgt typischen Mustern eines illegalen Online-Brokers, der nur eine Kulissenadresse nutzt und keine reale Handelsstruktur erkennen lässt. Die offizielle CONSOB-Warnung stützt die Einordnung als betrügerische Trading-Plattform.

Warum zahlt True North Options meine Gewinne oder Einlagen nicht aus?

Auszahlungen werden regelmäßig mit erfundenen Forderungen wie angeblichen Steuern, Provisionen oder Sicherheitsleistungen blockiert. Ziel ist, die Anleger systematisch zu immer neuen Einzahlungen zu drängen, ohne legitimen Handel zu betreiben.

Welche Rolle spielen Banken und Kontoinhaber beim True North Options Betrug?

Die Täter benötigen reale Bankkonten, um die Gelder aus Krypto- und Trading-Geschäften umzuleiten, wodurch der Verdacht der Geldwäsche nach § 261 StGB naheliegt. Kontoinhaber innerhalb dieses Geldwäschenetzwerks können zivilrechtlich auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden.

Welche rechtlichen Schritte kommen für Geschädigte von True North Options in Betracht?

Betroffene können strafrechtliche Schritte wegen Betrugs und Kapitalanlagebetrugs sowie zivilrechtliche Schadensersatzansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB und § 812 BGB prüfen lassen. Wichtig ist, neben den Hintermännern auch die Kontoinhaber der Geldströme in den Blick zu nehmen.



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