Vardoxen:
Finger weg - Plattform steht unter Betrugsverdacht
18.08.2026 Haben Sie über Vardoxen auf velminatex(.)net Geld investiert? Dann sind Sie von Trading-Betrug betroffen. Die BaFin warnt im Zusammenhang mit Vardoxen vor unerlaubten Kryptowerte-Dienstleistungen. Hinter Werbeaussagen zu täglichen Einnahmen von mehr als 950 Euro steht keine von der BaFin beaufsichtigte Plattform. Ihre Erfahrungen sollten Sie deshalb umgehend rechtlich prüfen lassen. Eine Strafanzeige allein holt Ihr Geld regelmäßig nicht zurück. Entscheidend ist die Spur des Geldes zu den Empfängerkonten. Lesen Sie diesen Artikel und erfahren Sie wie wir Ihr Geld zurückholen.
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Jochen Resch, Geschäftsführer & Fachanwalt
Gibt es die Vardoxen Plattform wirklich?
Vardoxen präsentiert Anlegern die Kulisse einer Trading-Plattform. Entscheidend sind jedoch die echten Geldströme hinter dieser Darstellung. Nach Angaben der BaFin gehört Vardoxen zu einer Reihe nahezu identischer Websites. Die Seiten werben etwa mit täglichen Einnahmen von über 950 Euro. Auch Chancen am Krypto-Markt werden in Aussicht gestellt. Die BaFin stellte fest, dass ohne Erlaubnis Kryptowerte-Dienstleistungen angeboten werden. Zudem werden die Betreiber nicht von der BaFin beaufsichtigt. Vardoxen verfügt nach den vorliegenden Informationen über kein Impressum.
BaFin warnt vor Vardoxen
Die BaFin warnte am 27.06.2025 vor der Plattformreihe mit Vardoxen. Die Behörde nennt Werbeaussagen wie „Verdienen Sie über €950 TÄGLICH“. Vergleichbare Seiten versprechen auch tägliche Einnahmen von mehr als 950 Euro. Die amtliche Warnung ist für die rechtliche Bewertung von Vardoxen besonders relevant. Nach den Erkenntnissen der BaFin werden Kryptowerte-Dienstleistungen ohne erforderliche Erlaubnis angeboten. Diese Erkenntnisse bestätigen die Einordnung als Anlagebetrug.
Vardoxen und die Domain velminatex(.)net
Die Domain velminatex(.)net wurde am 22.04.2025 registriert. Registrar ist NICENIC INTERNATIONAL GROUP CO., LIMITED. Die Registrierungsdaten wurden zuletzt am 31.03.2026 aktualisiert. Diese zeitlichen Daten sind bei der Bewertung der Erfahrungen mit Vardoxen von Bedeutung. Sie ergänzen das Gesamtbild aus BaFin-Warnung und fehlendem Impressum.
Vardoxen zahlt nicht aus
Beim Trading-Betrug dienen angebliche Gewinne häufig dazu weitere Zahlungen auszulösen. Die angezeigten Krypto-Bestände oder Trading-Ergebnisse belegen keine realen Vermögenswerte. Echte Depots und echte Bankguthaben dürfen nicht mit einer digitalen Anzeige verwechselt werden. Wer bewusst falsche Tatsachen vorspiegelt um einer Person ihr Geld abzulocken begeht Anlagebetrug. Strafrechtlich kommt insbesondere Betrug nach § 263 StGB in Betracht.
Ohne echte Konten funktioniert Vardoxen nicht
Der Geldfluss benötigt reale Empfängerkonten bei Banken oder Zahlungsdienstleistern. Genau dort setzt die rechtliche Rückverfolgung an. Wir identifizieren die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks und holen das Geld zurück. Denn ohne echte Konten kann der Betrug nicht funktionieren. Je nach Sachverhalt können Ansprüche nach § 812 BGB bestehen. Auch § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB kann relevant sein.
Geldwäsche beim Vardoxen Trading-Betrug
Kontoinhaber und weitere Beteiligte können in ein Geldwäschenetzwerk eingebunden sein. Strafrechtlich ist dabei § 261 StGB zu prüfen. Wer Geld von einer Betrugsplattform erhält könnte sich gegebenenfalls selbst wegen Geldwäsche strafbar gemacht haben. Das kann auch Anleger betreffen denen zur Vertrauensbildung kleinere Beträge zurücküberwiesen wurden. Eine individuelle rechtliche Prüfung ist deshalb wichtig.
Bewertung der Erfahrungen mit Vardoxen
Die Bewertung von Vardoxen fällt aufgrund der bereitgestellten Tatsachen eindeutig aus. Die BaFin warnt vor der Plattform und nennt unerlaubte Kryptowerte-Dienstleistungen. Vardoxen gehört zudem zu einer Reihe nahezu identisch gestalteter Internetangebote. Die Werbeslogans stellen hohe tägliche Einnahmen am Krypto-Markt in Aussicht. Diese Kombination entspricht einem Trading-Betrug mit erheblichem finanziellen Risiko.
Was Geschädigte bei Vardoxen jetzt tun sollten
- Leisten Sie keine weiteren Zahlungen.
- Sichern Sie Überweisungsbelege und Daten der Empfängerkonten.
- Speichern Sie Nachrichten und Unterlagen zum Trading.
- Dokumentieren Sie angezeigte Gewinne und Auszahlungsversuche.
- Lassen Sie die Geldflüsse juristisch prüfen.
- Erstatten Sie Strafanzeige und verfolgen Sie zusätzlich zivilrechtliche Ansprüche.
Resch Rechtsanwälte verfolgt die Geldspur
Resch Rechtsanwälte gehört zu den größten Kanzleien für Anlagebetrug in Deutschland. Die Kanzlei verfügt als einzige Kanzlei in Deutschland über 40 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet. Unsere Anwälte verfolgen konsequent die Spur des Geldes. Wir identifizieren die Inhaber der Konten des Geldwäschenetzwerks. Unser Ziel ist klar: Wir holen Ihr Geld zurück.
Geld von Vardoxen zurückholen
Wenn Sie Geld an Vardoxen gezahlt haben und es zurückfordern wollen handeln Sie jetzt. Rufen Sie Resch Rechtsanwälte unter +49 30 / 88 59 77 0 an. Alternativ nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Website. Unsere Anwälte prüfen Ihren Fall und verfolgen die rechtlichen Möglichkeiten zur Rückholung Ihres Geldes.
FAQ zu Vardoxen: Trading, Krypto und BaFin-Warnung
Wie stuft die BaFin die Plattform Vardoxen ein?
Die BaFin warnt ausdrücklich vor Vardoxen und ordnet die angebotenen Kryptowerte-Dienstleistungen als unerlaubt ein, was die Bewertung als möglichen Anlage- und Trading-Betrug maßgeblich stützt.
Welche Rolle spielt die Domain velminatex(.)net für die Bewertung von Vardoxen?
Die Registrierung der Domain velminatex(.)net am 22.04.2025 beim Registrar NICENIC INTERNATIONAL GROUP CO., LIMITED und die spätere Aktualisierung der WHOIS-Daten fügen sich in das Gesamtbild einer fragwürdigen Trading- und Krypto-Plattform ein.
Warum ist das fehlende Impressum bei Vardoxen rechtlich problematisch?
Das Fehlen eines Impressums verletzt die gesetzlichen Informationspflichten und erschwert die Identifizierung der Betreiber, was ein typisches Merkmal illegaler Broker- und Trading-Websites ist.
Welche rechtlichen Risiken bestehen für Geschädigte und Beteiligte beim Vardoxen-Trading?
Neben Betrug nach § 263 StGB kommen Ansprüche nach §§ 812, 823 Abs. 2 BGB sowie Geldwäsche nach § 261 StGB in Betracht, insbesondere wenn Gelder über ein Geldwäschenetzwerk oder angebliche Krypto-Gewinne verschoben wurden.


