Venus Investment Alliance: Erfahrungsberichte zu Fake-Experten

Venus Investment Alliance – Bewertung von Aktien- und Kryptohandel

Immer mehr Anleger suchen nach seriösen Möglichkeiten, im Bereich Aktien und Kryptowährungen zu investieren. Doch eine aktuelle Warnung der BaFin macht deutlich, wie professionell betrügerische Plattformen ihre Opfer täuschen. Wer eine fundierte Bewertung oder echte Erfahrungen zur Venus Investment Alliance sucht, sollte besondere Vorsicht walten lassen. Wenn Sie bereits investiert haben oder einen Betrug vermuten, handeln Sie sofort: Kontaktieren Sie die Kanzlei Resch Rechtsanwälte für eine kostenfreie Ersteinschätzung.


BaFin-Warnung zu Venus Investment Alliance: Verdacht auf Anlagebetrug

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte am 21. Juli 2025 eine erste Warnung vor der Plattform Venus Investment Alliance, die am 21. August 2025 aktualisiert wurde. Nur wenige Wochen später folgte am 18. August 2025 eine zweite BaFin-Warnung, die am 22. August 2025 erweitert wurde.

Unter den Domains venusin.de und venus.org wird angeblich professioneller Aktien- und Kryptohandel angeboten. Doch die Plattform ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht lizenziert und nicht seriös. Die BaFin weist ausdrücklich darauf hin, dass Venus Investment Alliance keine Erlaubnis zum Erbringen von Finanz- oder Wertpapierdienstleistungen gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) besitzt.


Betrügerische Werbung und Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke

Die Betreiber von Venus Investment Alliance werben aggressiv auf Facebook und kontaktieren Interessenten über Telegram. In den Chats treten angebliche Finanzexperten wie Michael Schmidt und Karl Müller auf, die von einer vermeintlichen Assistentin Anna Schulz unterstützt werden. Diese Namen sind erfunden und werden in betrügerischer Absicht verwendet, um Vertrauen zu erwecken.

In der Kommunikation werden Anleger dazu verleitet, Geld auf ausländische Konten zu überweisen oder vermeintliche Handelskonten auf dubiosen Plattformen zu eröffnen. Die angeblichen Gewinne existieren nur auf dem Bildschirm – reale Auszahlungen erfolgen nicht.


Verbindung zu Gimcoinese und Finetica Group

Die Venus Investment Alliance steht in enger Verbindung mit weiteren betrügerischen Plattformen, insbesondere mit Gimcoinese (auch bekannt als Golden Intelligent Coin Trading Center) und der Finetica Group.

  ◾ Gimcoinese betreibt die Domains gimcoinese.com und web.gimcoinese.vip sowie die Apps GimCN und Gimcn Elite.
  ◾ Finetica Group agiert über die Domain fineticagroup.com und nutzt ähnliche Kommunikationsmuster.
  ◾ Die gemeinsame E-Mail-Adresse service@gimcoinese.vip deutet auf organisatorische Verflechtungen hin.

Alle drei Plattformen nutzen die gleichen Kommunikationswege, identische Namen vermeintlicher Berater und vergleichbare Webseitenstrukturen – deutliche Hinweise auf eine koordinierte internationale Betrugsstruktur.


Keine Genehmigung, kein Impressum – klare Gesetzesverstöße

Weder Venus Investment Alliance noch die verbundenen Plattformen erfüllen die gesetzlichen Transparenzpflichten nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG). Auf den Domains finden sich weder Impressum, Verantwortliche noch Unternehmensdaten.

Zudem fehlt eine behördliche Erlaubnis nach § 32 KWG, die für Finanz- und Wertpapierdienstleistungen zwingend vorgeschrieben ist. Das Betreiben solcher Geschäfte ohne Erlaubnis stellt einen Verstoß gegen deutsches Aufsichtsrecht dar und begründet den Verdacht des Betrugs (§ 263 StGB) sowie des Kapitalanlagebetrugs (§ 264a StGB).


Juristische Bewertung und Handlungsmöglichkeiten für Geschädigte

Nach aktueller Bewertung liegt bei Venus Investment Alliance, Gimcoinese und der Finetica Group ein typischer Fall von Anlagebetrug im Online-Trading-Bereich vor. Anleger werden über die Identität der Betreiber, angebliche Gewinne und nicht existente Handelskonten getäuscht.

Betroffene haben Anspruch auf Rückzahlung gemäß § 812 BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) und Schadensersatz nach § 823 Abs. 2 BGB i. V. m. § 263 StGB. Entscheidend ist, dass Beweise gesichert und rechtliche Schritte frühzeitig eingeleitet werden.


Handlungsempfehlungen für Betroffene von Venus Investment Alliance

1. Sichern Sie Beweise: Screenshots, Chatverläufe, Transaktionsdaten und E-Mails.
2. Keine weiteren Zahlungen leisten, auch nicht für angebliche Freischaltungen oder Steuern.
3. Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs (§ 263 StGB) erstatten.
4. Bank oder Kreditkartenanbieter kontaktieren, um Rückbuchungen zu prüfen.
5. Anwaltliche Beratung bei spezialisierten Kanzleien für Kapitalanlagerecht in Anspruch nehmen.


Unterstützung durch Resch Rechtsanwälte

Wenn Sie mit Venus Investment Alliance, Gimcoinese oder der Finetica Group in Kontakt standen, unterstützen Sie die Resch Rechtsanwälte mit über 35 Jahren Erfahrung im Anlegerschutz. Unsere Kanzlei verfolgt internationale Geldströme und setzt Ihre Rückforderungsansprüche konsequent durch.


FAQ zu Venus Investment Alliance

Was ist Venus Investment Alliance?
Venus Investment Alliance ist eine betrügerische Plattform für Aktien- und Kryptohandel, die ohne BaFin-Lizenz tätig ist.

Welche Verbindungen bestehen zu anderen Plattformen?
Es bestehen enge Verbindungen zu Gimcoinese (gimcoinese.com, web.gimcoinese.vip) und der Finetica Group (fineticagroup.com). Alle drei Plattformen teilen Strukturen und Kontaktadressen.

Wie tritt der Betrug auf?
Über Werbung auf Facebook und Kontakte via Telegram werden Anleger durch falsche Expertenprofile (Michael Schmidt, Karl Müller, Anna Schulz) getäuscht und zu Einzahlungen verleitet.

Ist Venus Investment Alliance seriös?
Nein. Es liegt weder eine BaFin-Erlaubnis noch ein Impressum vor – ein klarer Hinweis auf einen Anlagebetrug.

Was sollten Geschädigte tun?
Sichern Sie Beweise, erstatten Sie Anzeige und wenden Sie sich an spezialisierte Anwälte, um Rückforderungen einzuleiten.



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