InCoreTrade (Incore-Private, Incore-Fund): Betrug!

Bewertung incoretrade.online: Warnung, nicht seriös – Erfahrungen sind lausig!

InCoreTrade (vormals als Incore-Private und Incore-Fund agierend und via incoretrade.online erreichbar) ist eine Online Trading Betrugsmasche. Unsere erfahrene, auf Anlagebetrug spezialisierte Kanzlei hat Details i. S. InCoreTrade ans Licht gebracht, die Anleger warnen sollten: InCoreTrade mutet erst einmal seriös an, ist laut unserer Bewertung aber eine Illusion, die Anleger in ein Anlagebetrug Schema lockt. Opfer von Anlagebetrug? Broker zahlt nicht aus? Trading Anwalt hilft, Ihr Geld zu retten.

Der erste Eindruck von InCoreTrade: Täuschung auf hohem Niveau

Die Website incoretrade.online wirkt auf manche Investoren durch das professionelle Design und die direkte Ansprache besonders einladend. Dabei wird eine Betreuung durch vermeintlich erfahrene Broker suggeriert, die angeblich zu hohen Renditen führt. Tatsächlich sind diese Offerten jedoch nichts weiter als eine geschickt inszenierte Fassade, die das Ziel verfolgt, Anleger in Sicherheit zu wiegen und zur Einzahlung zu bewegen. Kein einziger investierter Euro wird jemals verwendet, um echte Finanzgeschäfte abzuwickeln – das Geld fließt direkt in die Taschen der Betrüger, die sich nicht an den Finanzmärkten betätigen, sondern ausschließlich Online-Anlagebetrug im Sinn haben.

InCoreTrade, Incore-Private und Incore-Fund sind erdichtete Firmen

Eine umfassende Recherche in globalen Firmenregistern bestätigt, dass es InCoreTrade sowie deren Vorgängerplattformen Incore-Private und Incore-Fund nicht als eingetragene Firmen gibt. Diese Plattformen existieren nur virtuell und haben keine Grundlage in der realen Finanzwelt. Trotz der Bemühungen der Betrüger, ihre Spuren zu verwischen, konnten durch gezielte Recherchearbeiten wichtige Spuren gesichert werden, die die Betrugsstruktur veranschaulichen.

Fehlendes Impressum auf incoretrade.online – das ist nicht seriös

Ein weiteres Indiz für die betrügerische Absicht ist das Fehlen eines Impressums auf der Site. Die Registrierung der Domain incoretrade.online erfolgte am 18. Oktober 2024 über NameCheap, Inc., wobei die tatsächlichen Inhaber der Domain durch einen Anonymisierungsdienst verhüllt wurden. Dies erschwert die Rückverfolgbarkeit der Verantwortlichen erheblich. Gleiches gilt für die früheren Domains incore-private.com und incore-fund.com, die für die Plattformnamen Incore-Private und Incore-Fund ebenfalls als Teil dieses Betrugsnetzwerks registriert wurden (explizit am 16. Juli 2024 und am 15. April 2024, ebenfalls bei NameCheap, Inc.). Die Vielzahl an verwerteten Domains innerhalb dieses Betrugs ist kein Novum für Resch; die Täter wechseln regelmäßig Plattformnamen und Domains, um anstehende Ermittlungen so lange wie möglich zu torpedieren. Wir haben die hier agierenden Täter allerdings bereits seit längerer Zeit im Visier, bereits am 02. September 2024 haben wir über Incore-Fund auf unserer Website berichtet, hier gelangen Sie zum Artikel. Reschs Analysen in dieser Sache halten an.

Undurchsichtige Kontaktangaben und dubiose Geschäftsadressen

Die Kontaktinformationen auf der Website tragen wenig zur Transparenz bei. Zwar wird eine Support-E-Mail-Adresse (support@incoretrade.online) und die Tel.-Nummer +41449746974 mit Schweizer Ländervorwahl angegeben, doch beide lassen keine Rückschlüsse auf die realen Betreiber oder deren Standort zu. Auch deutsche Nummern, darunter +49 322122449584, +49 32212248381 und +49 32212248398, wurden innerhalb dieses Netzwerks genutzt – allesamt ortsunabhängige Nummern, die ebenfalls keine Spur zu den Site-Initiatoren darstellen. Die Adressen, die auf InCoreTrade und deren Vorgängerversionen angegeben sind, die Beethovenstrasse 48, 8002 Zürich, Schweiz, die 4 Borough High Street, Bridge House, SE1-9QQ, London, England, sowie der Platz d. Einheit 1, 60327 Frankfurt am Main, Deutschland, sind zudem als Scheinadressen zu werten. An keinem dieser Orte konnte eine Verbindung zu etwaigen Plattformbetreibern hergestellt werden. Ebenso ist die Adresse Binzmühlestrasse 170d, 8050 Zürich, Schweiz, die in der Korrespondenz mit Opfern genutzt wurde, ohne Bezug zu einem echten Anbieter namens InCoreTrade.

Fiktive Mitarbeiternamen? So sieht‘s aus, und Broker sind sie auch nicht

Im Rahmen ihrer vermeintlichen Kundenbetreuung treten bei InCoreTrade und seinen Vorgängerplattformen Namen wie „Alexander Weiss“, „Patrik Reiser“ und „Johannes Bauer“ auf. Reschs Recherchen legen jedoch nahe, dass es sich um fiktive Charaktere handelt, die genutzt werden, um Vertrauen aufzubauen und Anleger zur Einzahlung zu bewegen. Probleme mit den Brokern sind somit absehbar, denn es sind in Wahrheit keine Broker, sondern Anlagebetrüger!


Aufsichtsbehörden und erste Warnungen

Die hier aufgetauchte, betrügerische Struktur blieb auch den Finanzaufsichtsbehörden nicht verborgen. Bereits am 28. August 2024 veröffentlichte die schweizerische FINMA eine Warnung bezüglich der betrügerischen Aktivitäten der hier agierenden Täter. Hierbei wurde seitens der FINMA auch explizit klargestellt, dass keinerlei Verbindungen zur InCore Bank AG, einem legalen Bankinstitut in der Schweiz, bestehen und diese in keinerlei Weise in die Aktivitäten von InCoreTrade und deren Vorgänger-Sites involviert ist. Es ist anzunehmen, dass auch andere Behörden, wie die österreichische FMA oder die deutsche BaFin, in Kürze ähnliche Warnungen aussprechen werden.

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31.10.2024



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