Financial asset management: Betrug mit Porsche AG Aktien
Warnung, Site fin-am.com ist nicht seriös, Erfahrungen und Bewertungen: Mies!
Die Financial asset management (auch als FIN-AM bzw. als „Finanzielle Vermögensverwaltung“ auftretend) hat im Laufe unserer Plattform-Bewertung unschöne Erkenntnisse offenbart. Trotz des seriösen Erscheinungsbildes von fin-am.com und der verlockenden Angebote, die eine persönliche Betreuung durch Broker und hohe Renditen versprechen, entpuppt sich die Financial asset management als hochgradig unseriös. Es ist essenziell, Anleger vor der hier stattfindenden Aktien-Anlagebetrugsmasche zu warnen, um finanzielle Verluste – wann immer möglich – zu vermeiden. Sind Sie der Financial asset management bereits zum Opfer gefallen? Wir zeigen Ihnen Wege auf, die Sie nun gehen können, um Ihr Geld etwaig zurückzuerhalten.
Professionelle Fassade mit trügerischem Kern
Beim ersten Besuch auf fin-am.com wird der nichtsahnende Anleger von einer durchaus ansprechend gestalteten Website begrüßt. Die direkte Ansprache und die Aussicht auf eine lukrative Betreuung durch erfahrene Broker scheinen überzeugend und verlockend. Doch der Schein trügt: Hinter dieser Fassade verbirgt sich ein raffiniert inszeniertes Schauspiel. Die vermeintlich beworbenen Porsche AG-Aktien dienen lediglich als Köder, um Anleger in eine Falle zu locken, bei der kein einziger Cent tatsächlich in den Aktienmarkt fließt. Stattdessen fließt das gesamte, vermeintlich investierte Geld direkt in die Taschen der Betrüger.
Fehlende Transparenz und gefälschte Informationen
Ein genauerer Blick auf die Website enthüllt das Fehlen eines rechtlich bindenden Impressums, was eine gezielte Erschwernis darstellt, die Täter zu identifizieren. Die Domaindaten von fin-am.com, registriert am 11.01.2024 bei FastDomain Inc. Network Solutions, LLC, sind anonymisiert, was die Nachverfolgung der Websiteinitiatoren zusätzlich erst einmal erschwert. Über die URL fin-am.com/depo/login gelangen Nutzer zu einem vermeintlichen Aktiendepot, das jedoch lediglich ein weiterer Teil des hier zum Besten gebotenen Online-Anlagebetruges ist.
Scheinadresse und irreführende Kontaktdaten
Neben der obligatorischen Support-E-Mail-Adresse info@fin-am.com wird potenziellen Anlage-Interessenten dann allerdings keine Telefonnummer dargeboten, was somit keinerlei Rückschlüsse auf die Betreiber der Plattform sowie deren wahren Standort zulässt. Als Anschrift fungiert die schwedische Tullvaktsvägen 15 in 10578 Stockholm. Dort befinde sich Nasdaq Nordic (hierbei handelt es sich um den gemeinsamen Namen für alle Tochtergesellschaften von Nasdaq, Inc., die Finanzdienstleistungen anbieten und Marktplätze für Wertpapiere in den nordischen und baltischen Regionen in Europa betreiben), es gibt dort jedoch keine Spur von einer Firma namens Financial asset management, die mit der Domain fin-am.com operiert. Es handelt sich somit offenkundig um eine Scheinadresse ohne tatsächlich vorliegenden Geschäftsbetrieb.
Fehlende Registernummer und frühere Betrugsfälle
Die weltweite Suche nach der hier erörterten Financial asset management mit der Domain fin-am.com in den einschlägigen Registern führt zu keinem handfesten Ergebnis. Sie ist – Stand aktuell – ein Phantasieprodukt. Es wurde von den Tätern zwar eine vermeintliche „Organization Number 556073-2596“ auf der Website platziert, die der Firma einen legalen Anstrich verpassen soll, diese konnten wir bis dato allerdings nicht zuordnen. Zudem wurde die gleiche Nummer bei einem bereits länger zurückliegenden Anlagebetrugsfall verwendet, und zwar in Verbindung mit einer Plattform namens Nordic Financial Services (nordicfinancialservices.com), über die wir bereits vor längerer Zeit auf unserer Website berichteten und der in der Vergangenheit bereits viele Anleger zum Opfer fielen. Auch die deutsche BaFin warnte einst vor der ebengenannten Nordic Financial Services-Site, explizit am 24.08.2022. Wir vermuten, dass hinter beiden Fällen – Nordic Financial Services und Finacial asset management – die gleiche Betrugscombo steckt. Weitere Ermittlungen unsererseits sind aktuell im Gange.
Das Resch Rechtsanwälte Rechercheteam ermittelt
Auch, wenn auf der Website fin-am.com keine Plattformverantwortlichen benannt werden, so ist es unserem Investigations-Team mit seinen Recherche-Werkzeugen gelungen, die Fährte zu den Anlagebetrügern aufzunehmen. Denn die Täter hinterlassen – wissend oder unwissend – bei jedem ihrer Webauftritte und im Zuge des Kontakts mit ihren Opfern richtungsweisende Spuren, die es nun gilt, festzuhalten und auszuwerten.
Behördliche Warnungen
Es überrascht uns kaum, dass die fadenscheinige Financial asset management bereits ins Visier der Finanzaufsichtsbehörden geraten ist. Die deutsche BaFin etwa veröffentlichte am 04.06.2024 eine Warnung bezüglich der Aktivitäten der Financial asset management. Es ist zu erwarten, dass auch andere Regulierungsbehörden, beispielsweise die FINMA in der Schweiz oder die FMA in Österreich, bald ähnliche Warnungen aussprechen werden. Es wäre wünschenswert.
Fazit: Fallen Sie nicht auf den hier agierenden Player rein, er spielt ein falsches Spiel!
Die Plattform Financial asset management entpuppt sich als geschickt inszenierter Betrug, der arglose Anleger mit einer professionellen Fassade und verlockenden Angeboten in die Falle lockt. Hinter den vermeintlich seriösen Versprechungen verbirgt sich jedoch ein Netzwerk von Tätern, die keine tatsächlichen Investitionen tätigen. Stattdessen werden alle eingezahlten Gelder direkt unterschlagen. Die fehlende Transparenz, falsche Kontaktdaten und die Verwendung einer gefälschten Registernummer sind deutliche Warnzeichen. Es ist entscheidend, dass potenzielle Anleger durch diese Bewertung und Erfahrungen gewarnt werden, um nicht ebenfalls Opfer dieses Betrugs zu werden. Die Warnungen der Finanzaufsichtsbehörden sollten ernst genommen werden, um weiteren Schaden zu vermeiden.
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07.06.2024


